Pure Energie
Wer glaubt, Ahornsirup bestünde „nur“ aus Zucker, der irrt. Im Gegensatz zur raffiniertem Haushaltszucker enthält er auch Vitamine, Mineralstoffe und zahlreiche Polyphenole. 1-3 Das sind Pflanzenstoffe, die vor freien Radikalen schützen, den Blutdruck regulieren und Entzündungen hemmen.
Und was den Zucker betrifft, enthält das Naturprodukt Ahornsirup – anders als der übliche Haushaltszucker – nur 65 % Zucker (Saccharose). Eine komplette Nährwertanalyse des Ahornsirups finden Sie hier. Es gilt: Die Mischung macht’s. Das Disaccharid Saccharose besteht aus gleichen Teilen aus Glukose und Fruktose.
Glukose ist eine für den Körper besonders schnell verfügbare Energiequelle und sorgt für schnelle Leistungsfähigkeit beim Freizeitsport. Er wird sofort aufgenommen und sorgt für den raschen Energiekick. Der Partner von Glukose ist der Fruchtzucker im Ahornsirup. Dieser geht langsamer ins Blut über und besitzt somit eine Art Depot-Charakter, der die Leistungsbereitschaft länger aufrecht erhält.
Somit eignet sich Ahornsirup hervorragend, um vor dem Sport Energie zu tanken, zwischendurch einen Durchhänger zu vermeiden und um nach der Anstrengung die Energiespeicher rasch wieder aufzufüllen.
Ahornsirup und Fitness
„In einer modernen fitnessorientierten Ernährung dürfen ausreichend Kohlenhydrate als Energiespender während des Sports nicht fehlen“, so Heike Lemberger, Ernährungsexpertin von der Universität Hamburg, Institut für Bewegungswissenschaft. Eine kohlenhydratreiche Ernährungsweise mit z.B. Vollkornbrot, Müsli, Kartoffeln, Nudel und Reis ist die Basis für die Steigerung von schneller und intensiver Leistung und Reaktionsvermögen. Die Nährwertanalysen der Hamburger Kaderathleten zeigen allerdings, dass sportlich aktive Menschen oft nicht ausreichend Kohlenhydrate aufnehmen.
Mit Ahornsirup ist dies zu verhindern. Durch seinen bis zu 65-prozentigen Anteil an Saccharose ist er ein idealer Kohlenhydratlieferant und somit als Ergänzung in der Fitness und Sporternährung unbedingt zu empfehlen. Saccharose im Ahornsirup nährt die Muskulatur für eine optimale Leistung. Die Kombination aus schnell und langsam verwertbarem Zucker ist sowohl für Aktive der sehr langen Ausdauersportarten (z.B. Radrennen, Triathlon und Marathon) als auch für solche von kurzfristig abrufbaren Höchstleistungen (z.B. Sprinten oder Kraftsport) eine nützliche Energiequelle.
Zu beachten ist bei einer fitnessorientierten Ernährung, dass ballaststoffreiche Kohlenhydrate oft schwer im Magen liegen. So empfiehlt Ernährungsexpertin Heike Lemberger, um die sportliche Betätigung schwer verdauliche Lebensmittel wie Müsli, Vollkornbrot, -nudeln usw. zu meiden und stattdessen leichte und schmackhafte Energielieferanten wie helles Brot oder auch Zwieback mit Ahornsirup zu wählen.
Ahornsirup – für eine schnelle Regeneration
Gerade nach dem Sport ist es wichtig, schnell zu regenerieren. Schnell verfügbare Energie wie Zucker, hilft hier dem sich schnell zu erholen und bringt Regenerationsprozesse in Gang. Meistens sind Leckereien vor Ort allerdings sehr fettig und verzögern unnötigerweise die Regeneration. Darunter leidet die Leistungsfähigkeit und es kommt schnell zu Frust und schlechter Laune, denn die Folgen sind Kraftlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.
Ein süßer Snack mit Quark und Ahornsirup stellt hier eine wunderbare Alternative dar: Er stillt das Bedürfnis nach Zucker, bietet geschmackliche Vielfalt, enthält wenig Fett und über das Milchprotein wertvolles Eiweiß für den Muskelaufbau.
Fazit: Ahornsirup – Genuss ohne Reue im fitnessorientierten Alltag
Ahornsirup ist ein einzigartiges unverfälschtes Naturprodukt. Aufgrund der leistungssteigernden Inhaltsstoffe ist er in einer modernen fitness- und wellnessorientierten Lebensweise nicht wegzudenken! Die verschiedenen Grade Ahornsirup und der damit verbundene Variantenreichtum im Geschmack und in den Zubereitungsmöglichkeiten macht Ahornsirup zu einem beliebten und wertvollen Lebensmittel!
1 NP Seeram and al. Maple Syrup Phytochemicals Include Lignans, Coumarins, a Stilbene, and Other Previously Unreported Antioxidant Phenolic Compounds. J Agric Food Chem 58 (2010): 11673-11679.
2 NP Seeram and al. Further Investigation into Maple Syrup Yields
3 New Lignans, a New Phenylpropanoid, and 26 Other Phytochemicals. J Agric and Food Chem 59 (2011): 7708-7716. 3 NP Seeram and al. Chemical Compositional, Biological, and Safety Studies of a Novel Maple Syrup Derived Extract for Nutraceutical Applications. J Agric and Food Chem 62 (2014): 6687-6697





