Imke Reese, München; Christiane Schäfer, Hamburg
Das FODMAP-Konzept war Thema eines Beitrags von Dr. Imke Reese und Christiane Schäfer in der September-Ausgabe 2015 der Ernährungs Umschau (ab Seite M541). Wegen der zahlreichen Rückmeldungen zum Beitrag können Sie „Low-FODMAP-Diät – Ein Hype um nichts?“ auch in diesem Sonderdruck lesen. Die Kurzfassung der Leserbriefe samt Schlusswort der Autorinnen finden Sie in Ernährungs Umschau 12/2015 ab Seite M682 oder online, ergänzt um die Langfassung aller Zuschriften zum Beitrag.
Zusammenfassung
Hinter low-FODMAP – zu deutsch: wenig fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole – verbirgt sich ein australisches Konzept, das in Deutschland erstaunlich schnell Anerkennung gefunden hat (so wird es in gastroenterologischen Zeitschriften vermehrt und positiv erwähnt). Entwickelt wurde es u. a. zur Therapie des Reizdarmsyndroms (RDS). In der S2k-Leitlinie Zöliakie wird im Kapitel „Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität“ darauf verwiesen. Einige Gastroenterologen geben bereits Empfehlungen zur FODMAP-armen Ernährung – meist allerdings ohne ernährungstherapeutische Beratung zur Umsetzung.Was steckt hinter dem Konzept? Wie ist sein Erfolg zu erklären? Ist es zur dauerhaften Ernährung geeignet? Und wie wird es von Experten beurteilt, die sich intensiv mit dem Mikrobiom und dessen Einfluss auf unsere Gesundheit beschäftigen? Diesen Fragen wird im Folgenden nachgegangen.
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