Edible films based on plant proteins for sensory-improved sausage alternative products

In recent years, plant proteins used in the production of meat alternatives have become increasingly important. However, meat alternatives, such as vegan sausage alternatives, often fail to convince consumers because the current plant-based sausage casings, which are made from polysaccharides, are unappealing to look at and lack a convincing texture. In particular, the lack of snappiness results in low consumer acceptance. The “Proteinschichten” project of the NewFoodSystem innovation space is addressing this challenge by developing sausage casings and edible films based on various plant proteins. The project focuses on how plant proteins and processing methods influence the quality of plant-based sausage casings.

„Ich bin Brokkoli. Das beste Produkt gegen Krebs.“

Kennen Sie schon das „sprechende Gemüse“ von Instagram oder Tik-Tok? Der Trend wirkt zunächst harmlos: Avocados, Paprika oder Karotten, die auf Social Media plötzlich sprechen und Ernährungstipps
geben. Niedlich animiert und emotional erzählt – aber dahinter zeigt sich ein bekanntes Muster, wie eine kürzlich erschienene NDR-Recherche im Format „Rabbit Hole“ darlegt: stark vereinfachte  Ernährungsbotschaften, kombiniert mit gefährlichen „Health Claims“ und damit verbundenen kommerziellen Interessen.

Aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“

Ernährung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Krebstherapie. Zum Wohle der Patient*innen haben sich 45 Fachgesellschaften und Berufsverbände unter Federführung von Frau Prof. Jutta Hübner, Universität
Jena, zusammengeschlossen, um das große Gebiet der Ernährungstherapie in der Onkologie von Grund auf zu betrachten.

Einladung zum Kongress VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!

Der 68. VDD-Bundeskongress wird dieses Jahr gemeinsam mit BDEM, DAEM, DGEM und VDOE ausgerichtet und findet vom 7. bis 9. Mai 2026 im CongressPark Wolfsburg statt. Unter dem Motto Ernährungstherapie und -medizin: professionell, individuell und interdisziplinär steht die enge Verzahnung von Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin im Fokus – denn eine qualitätsgesicherte Versorgung von Patient*innen gelingt am besten im interdisziplinären Team. Gemeinsam haben die beteiligten Fachgesellschaften ein vielseitiges und praxisnahes Programm für Diätassistent*innen, Ernährungsmediziner*innen und Oecotropholog*innen zusammengestellt.

DGE-Kongress 2026: Ernährung und Mikrobiom als Schlüssel für unsere Gesundheit

Rund 820 Teilnehmende diskutierten auf dem 63. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vom 4. bis 6. März 2026 in Kassel, was ein gesundes Mikrobiom ausmacht und welchen Einfluss die Wechselwirkung zwischen Ernährung und Mikrobiom auf die Entstehung chronischer Krankheiten hat. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Technischen Universität München (TUM) unter Leitung von Prof. Dr. Dirk Haller, Prof. Dr. Martin Klingenspor und Prof. Dr. Katharina Timper statt. Höhepunkte waren die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Peter Stehle sowie die Auszeichnung von insgesamt zehn Postern des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Zukunft auf dem Teller: Wie das RAL Symposium Ernährung 2026 die Gemeinschaftsgastronomie neu denkt

Von finnischer Gelassenheit über Künstliche Intelligenz bis hin zu „True Crime“ in der Küche: Rund 60 Entscheider*innen aus Beratung, Küche und Management folgten am 9. Februar 2026 der Einladung der Gütegemeinschaft Ernährungs Kompetenz (GEK e. V.) zum RAL Symposium Ernährung auf der Intergastra in Stuttgart. Unter dem Motto „Zukunft schmecken: Wie nachhaltige Ernährung Gesundheit, Genuss und Verantwortung vereint“ diskutierten Referent* innen und Teilnehmende, wie der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und höchster Qualität gelingt.

ADHS und Ernährung bei Kindern und Jugendlichen

ADHS und Ernährung bei Kindern und Jugendlichen

Als Ernährungstherapeutinnen am Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik der Charité Universitätsmedizin Berlin betreuen wir regelmäßig Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS) und Hyperaktivität (ADHS). Diese werden uns entweder aufgrund eines Unter- oder Übergewichts vorgestellt. Die Spannbreite an ernährungsbezogenen Herausforderungen, die wir bei Kindern mit AD(H)S beobachten, ist dabei sehr groß – sowohl bei unbehandeltem AD(H)S als auch unter medikamentöser Therapie. Im folgenden Beitrag werden acht
Tipps formuliert, wie bei betroffenen Kindern und Jugendlichen regelmäßige Mahlzeiten und eine gute Nährstoffversorgung gefördert werden können.

Nahrungsergänzungsmittel im Überblick

Nahrungsergänzungsmittel im Überblick

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind frei verkäufliche Lebensmittel, die Vitamine, Mineralstoffe oder andere Substanzen in konzentrierter Form enthalten und die ohne behördliches Zulassungsverfahren in den Verkehr gebracht werden. Ihr Einsatz reicht von der Prävention über therapiebegleitende Maßnahmen bis hin zu Lifestyle-Anwendungen. Die wissenschaftliche Evidenz ist äußerst heterogen: Während für einzelne Präparate ein gesundheitlicher Nutzen eindeutig belegt ist, fehlt für die meisten Produkte ein entsprechender Nachweis. Gleichzeitig können hohe Dosierungen, Wechselwirkungen mit Arzneimitteln sowie potenziell toxische Inhaltsstoffe gesundheitliche Risiken bergen. Der vorliegende Übersichtsartikel stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar, erläutert Kriterien zur Bewertung von Produktqualität und Dosierung und diskutiert Beispiele für sinnvolle, unkritische sowie gefährliche NEM mit dokumentierten Risiken im klinischen und ernährungsmedizinischen Kontext.

Die lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der DGE im Medizinstudium

Eine ungünstige Ernährung zählt weltweit zu den Hauptrisikofaktoren für nicht übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Krebs [1]. In Deutschland lassen sich 14 % aller Todesfälle auf eine nicht gesundheitsfördernde Ernährung zurückführen [2]. Darüber hinaus basieren Ernährungsmuster, die Krankheitsrisiken erhöhen, häufig auch auf dem vermehrten Verzehr von Lebensmitteln, deren Produktion sich negativ auf die Gesundheit des Planeten auswirkt [3]. Eine Optimierung der Ernährung der Bevölkerung in Deutschland im Sinne der lebensmittelbezogenen  Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hätte das Potenzial, die Krankheitslast um bis zu 4,37 Mio. in Krankheit verbrachte oder durch vorzeitigen Tod verlorene Lebensjahre (engl.: disability-adjusted life years, DALYs) pro Jahr zu senken. Darüber hinaus wäre eine Reduktion der ernährungsassoziierten Treibhausgasemissionen um etwa 45 % und der Landnutzung um ca. 50 % möglich [4].

Essbare Filme auf Basis von Pflanzenproteinen für sensorisch verbesserte Wurstersatzprodukte

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland ein Trend hin zu einer fleischreduzierten Ernährung abgezeichnet. Neben dem Zuwachs an vegan und vegetarisch lebenden Menschen stieg v. a. der Anteil sogenannter Flexitarier*innen. Rund jede*r Fünfte gehört heutzutage dieser Gruppe an und konsumiert hauptsächlich pflanzenbasierte Lebensmittel und nur gelegentlich oder in geringen Mengen Fleisch oder Fisch [1]. Die wandelnden individuellen und gesellschaftlichen Beweggründe für die Reduktion von Fleisch sind vielseitig und umfassen sowohl ethische, gesundheitliche als auch ökologische Aspekte [2]. Der Trend zur Fleischreduktion geht mit einer steigenden Nachfrage nach pflanzenbasierten Fleischersatzprodukten einher. Aus diesem Grund ist auf dem Markt inzwischen eine Bandbreite an neuartigen Produkten, z. B. pflanzlichen Würsten, zu finden. Pflanzliche Würste müssen jedoch hohen Anforderungen gerecht werden, um bei Verbraucher*innen Akzeptanz zu finden. Vor allem ein authentisches Erscheinungsbild und eine überzeugende Textur, die vergleichbar zum tierischen „Produktvorbild“ ist, sind essenziell [3]. Dabei spielt v. a. bei Bratwürsten oder Wiener Würsten die essbare Wursthülle eine wichtige Rolle.

Aktueller Stand der Dokumentation des Diaetologischen Prozesses und der Outcomes-Evaluation durch Diaetolog*innen in Österreich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) fordern die Überwachung und Evaluierung von Ernährungsinterventionen durch Outcomes-Management, um die Ernährungsforschung (Outcomes-Forschung) voranzutreiben [1–3]. Dabei werden Indikatoren aus Routinebehandlungen in der ernährungstherapeutischen Praxis erfasst, gespeichert und analysiert, um Qualitätssicherung, Ressourcenplanung und Benchmarking zu ermöglichen [1, 4, 5]. Diese Daten können auch für die Beantwortung von Fragen im Rahmen von Outcomes-Forschung verwendet [1, 4, 5] und so zur Untersuchung der Effizienz und Effektivität von Ernährungsinterventionen unter Alltagsbedingungen genutzt werden [4, 6, 7]. Outcomes-Evaluation hingegen vergleicht relevante Indikatoren mit  Zielwerten, um den individuellen Erfolg von Ernährungsinterventionen zu erfassen [4, 5,8].