Die Butterbrot-Formel

Unser Butterbrot ist nicht nur ein Klassiker der deutschen Esskultur, sondern auch ein sprachliches Chamäleon. Je nach Region gibt es eigene, traditionsreiche Dialekt- und Umgangssprachbegriffe dafür: von Bemme, Botteram, Botterbrot, Butterschmeer, Bütterken über Dong, Dubbel, Fieze, Hasenbrot, Klappschmier, Klappstulle, Knifte, Rämmel, Schmier, Schnitte, Stulle bis zum zünftigen Vesperbrot.

Berufspolitik für die Oecotrophologie

Gesetzesinitiativen und die Digitalisierung im Gesundheitswesen betreffen unmittelbar das Berufsfeld von Ernährungsfachkräften. Dr. Andrea Lambeck spricht im Interview über aktuelle berufspolitische Themen, die die Arbeit von Ernährungsfachkräften zunehmend prägen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Telematikinfrastruktur sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich Heilmittel.

„Mein Berufsverband ist der VDD – wir können stolz auf unseren Beruf sein!“

Kerstin Dobberstein ist seit 2000 Diätassistentin und hat anschließend ihr Diplom als Ernährungswissenschaftlerin an der Universität Potsdam gemacht. Im Gespräch1 mit VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann berichtet sie, was für sie die Mitgliedschaft in einem Berufsverband bedeutet und welche Unterstützung sie bisher erfahren hat. Seit 2010 ist Kerstin Dobberstein selbstständig und hat über die Jahre ein Team qualifizierter Fachkräfte, verteilt über verschiedene Standorte in Deutschland, aufgebaut. Für sie ist der VDD dadurch nicht nur als Diätassistentin interessant, sondern auch aus der Perspektive des Arbeitgebers.

Gesunde Ernährung und Klimaschutz: Gemeinsame Broschüre der DGE und der KlimaDocs

Gesundheitsfördernde Ernährung und Klimaschutz sind eng miteinander verbunden. Weltweit liegt der Anteil des gesamten Ernährungssystems an den Treibhausgasemissionen bei rund 30 %. Der CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln ist dabei sehr unterschiedlich. Der Verbrauch von Ressourcen und der Ausstoß schädlicher Treibhausgase ist bei der Produktion pflanzlicher Lebensmittel  wesentlich niedriger als bei der Produktion tierischer Lebensmittel.

Jod

Jod

Das essenzielle Spurenelement Jod ist integraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone T3 und T4, welche grundlegende Körperfunktionen steuern. Der Beitrag gibt eine Übersicht zur Physiologie von Jod im menschlichen Körper, zum Jodbedarf, zur Jodzufuhr und zum Versorgungsstatus in der Bevölkerung sowie zum Jodvorkommen und zur Bioverfügbarkeit in Lebensmitteln.

Ernährung in den Wechseljahren

Ernährung in den Wechseljahren

Die Wechseljahre stellen einen natürlichen biologischen Übergang dar, der mit tiefgreifenden hormonellen, metabolischen und funktionellen Veränderungen verbunden ist. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung verbringen Frauen heute rund ein Drittel ihres Lebens nach der Menopause.

Entwicklung eines Core-Assessment-Sets für die Ernährungstherapie in der Gastroenterologie und Hepatologie

Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) gaben 2022 am Institut für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies (IHS) eine Studie zum derzeitigen Stand der gastroenterologisch-hepatologischen Versorgung in Österreich in Auftrag. Darin zeigen Erkrankungen aus dem Bereich der Gastroenterologie und Hepatologie (GEH) eine hohe Prävalenz und Bedeutung für die Gesundheitsversorgung [1]. Laut Jahrbuch für Gesundheitsstatistik 2023 sind Erkrankungen im Bereich der GEH einerseits die häufigste Ursache für Krankenstände, andererseits machen sie 9,9 % der Akutaufenthalte in Krankenanstalten aus und zuletzt sind sie für 3,6 % aller 89760 Sterbefälle im Jahr 2023 verantwortlich [2].

Frauen sind risikoscheuer, Männer wollen länger leben

Die Präferenzen in der medizinischen Versorgung – etwa die Einstellung zu Risiken oder die Priorisierung von Lebensqualität – unterscheiden sich bei Menschen über 50 Jahren deutlich nach Alter und Geschlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Längsschnittstudie aus Großbritannien.

Unterdiagnostiziert und untertherapiert

Auf Basis von Krankenkassendaten aus der InGef-Datenbank [1] untersuchten Monika Rau et al. gemeinsam mit einem Team des Universitätsklinikums Würzburg, der Medizinischen Hochschule Hannover und des Instituts für angewandte Gesundheitsforschung (InGef) Berlin den Zeitraum 2017–2024. Sie analysierten, bei wie vielen hospitalisierten Patientinnen und Patienten während des Krankenhausaufenthalts erstmals Mangelernährung diagnostiziert wurde.