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Problematisch wird es allerdings, wenn „Ernährungsmissionare“ und vermeintliche Experten Ratschläge geben, die negative gesundheitliche Folgen haben können. Doch welche Haltung sollen Ernährungsfachkräfte einnehmen, wenn Sachlichkeit nicht weiterführt? Welche Methoden und Ansätze uns die Psychologie hierzu bietet, werden die Teilnehmer/-innen der ersten Tagung der ERNÄHRUNGS UMSCHAU u. a. von zwei hochkarätigen Psychologen erfahren.
Prof. Michael MACHT, Psychologe an der Universität Würzburg, beleuchtet das Wechselspiel zwischen „Fühlen“ und „Denken“ in der Steuerung des Essverhaltens. Sein Vortrag „Essen zwischen Gefühl, Vernunft und Unvernunft“ liefert den Teilnehmern aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Erklärungen zu ideologisch geprägten Essentscheidungen.
Und wie gelingt Beratung aus psychologischer Sicht auch dann noch, wenn diese Emotionen alles andere überlagern und die Beziehungsebene überstrapazieren? Den Bogen in die Praxis spannt Prof. Katja KRÖLLER von der Hochschule Anhalt. In ihrem Workshop lernen die Teilnehmer/-innen sehr praxisnah konkrete Maßnahmen zur Handhabung ideologisch geprägter Ernährungseinstellungen kennen und üben sich in deren Umsetzung. Anhand von Fallbeispielen, Vorstellung von Strategien und Übungen liefert ihr Workshop „Handwerkszeug“ für die eigene Arbeit.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Anmeldung unter: -> https://tagungen.ernaehrungs-umschau.de