Das diesjährige DGE-BW-Forum der Sektion Baden-Württemberg im März an der Universität Hohenheim beschäftigte sich mit dem Thema Pilze. Die verschiedenen Vorträge und Workshops boten den 200 Teilnehmenden interessante Einblicke und Informationen. In Deutschland sind ca. 14000 Pilzarten bekannt, von denen nur knapp 200 zum Verzehr geeignet sind. Die größte Gruppe bilden die Schlauchpilze, zu denen u. a. Morcheln zählen. Die meisten Speisepilze gehören zur Gruppe der Ständerpilze.
Pilze in der Medizin
Bekanntestes Beispiel im Bereich der Medizin ist das Penicillin, das aus Pilzen (Arten des Schimmelpilzes Penicillium) gewonnen wird. Auch viele weitere Substanzen, z. B. die Statine, haben hier ihren Ursprung. Reishi und der auch als Speisepilz bedeutende Shiitake-Pilz werden seit langem im asiatischen Raum für medizinische Zwecke eingesetzt. Inzwischen zeigt sich auch in westlichen Ländern ein Interesse daran. Mögliche Wirkungen beim Einsatz in der Medizin und in Tierversuchen wurden vorgestellt. Fazit ist jedoch, dass momentan die gesundheitliche Wirkung von Pilzen als alleinige Therapie nicht belegt ist. Problematisch sind u. a. die nicht standardisierten Produkte mit unzureichender Qualität und die häufig unseriösen Werbeaussagen. …
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2026 auf den Seiten M370 bis M371.