Acht Tipps für einen geregelten Mahlzeitenrhythmus und eine gute Nährstoffversorgung im Alltag
Als Ernährungstherapeutinnen am Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik der Charité Universitätsmedizin Berlin betreuen wir regelmäßig Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS) und Hyperaktivität (ADHS). Diese werden uns entweder aufgrund eines Unter- oder Übergewichts vorgestellt. Die Spannbreite an ernährungsbezogenen Herausforderungen, die wir bei Kindern mit AD(H)S beobachten, ist dabei sehr groß – sowohl bei unbehandeltem AD(H)S als auch unter medikamentöser Therapie. Im folgenden Beitrag werden acht Tipps formuliert, wie bei betroffenen Kindern und Jugendlichen regelmäßige Mahlzeiten und eine gute Nährstoffversorgung gefördert werden können.
Einleitung
Weltweit sind etwa 5 % der Kinder und Jugendlichen mit AD(H)S diagnostiziert [1]. In der repräsentativen Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Studie) liegt die Prävalenz von AD(H)S in der Altersgruppe der 3- bis 17-Jährigen bei 4,4 %. Dabei werden Jungen doppelt so oft mit AD(H)S diagnostiziert wie Mädchen [2]. AD(H)S ist damit eine der häufigsten neurologischen Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Oft ist es mit Lernschwierigkeiten assoziiert und hat einen erheblichen Einfluss auf das Familienleben und die Beziehungen zu Gleichaltrigen. …
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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2026 auf den Seiten M241 bis M247.




