Online News: Semaglutid-Tablette in Deutschland voraussichtlich im 3. Quartal erhältlich
Nach EU-Zulassung: Novo Nordisk plant Markteinführung des GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) in Tablettenform …
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Unter dem Titel „Der große Effekt und seine Grenzen“ befasst sich das Deutsche Ärzteblatt in der Rubrik Medizinreport mit Inkretinmimetika in der Adipositasbehandlung [1]. Die Autorinnen gehen kurz auf Wirkmechanismen der salopp als „Abnehmspritzen“ bezeichneten Medikamente ein und ordnen deren Wirksamkeit zur Therapie der Adipositas im Umfeld von multimodaler Adipositastherapie und chirurgischer Intervention ein. Auch positive wie unerwünschte Nebenwirkungen werden angesprochen.
In der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erschien hierzu bereits eine Übersicht [2]. Der Beitrag im Ärzteblatt weitet den Blick auf die nicht zuletzt durch Social Media gepushten hohen Erwartungen an die medikamentöse Gewichtskontrolle (die oft weit über die belegbaren Effekte hinausgehen), gibt die Perspektive behandelnder Ärzt*innen wieder, nennt aber auch Gründe für die relativ hohe Rate der Therapieabbrüche (selbst bei Kostenerstattung) und beschreibt die in Europa uneinheitliche Situation der Kostenübernahme. Bei monatlich rund 300–500 € für die Erhaltungsdosis ein relevanter Posten.
Als Fazit betonen die Autorinnen die Bedeutung der Einbettung dieser Therapieform in ein multimodales Konzept: Die Medikamente „bringen die Menschen in die Lage, eine Lebensstilintervention durchzuführen“ (Zitat Prof. Dr. Matthias Laudes, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein).
Für die Beratungspraxis zitiert der Beitrag die 2025 in JAMA International erschienenen Tipps zu Bewegung, Muskelerhalt und spezifischen Ernährungstipps [3], darunter:


Unter dem Titel „Der große Effekt und seine Grenzen“ befasst sich das Deutsche Ärzteblatt in der Rubrik Medizinreport mit Inkretinmimetika in der Adipositasbehandlung [1]. Die Autorinnen gehen kurz auf Wirkmechanismen der salopp als „Abnehmspritzen“ bezeichneten Medikamente ein und ordnen deren Wirksamkeit zur Therapie der Adipositas im Umfeld von multimodaler Adipositastherapie und chirurgischer Intervention ein. Auch positive wie unerwünschte Nebenwirkungen werden angesprochen.
In der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erschien hierzu bereits eine Übersicht [2]. Der Beitrag im Ärzteblatt weitet den Blick auf die nicht zuletzt durch Social Media gepushten hohen Erwartungen an die medikamentöse Gewichtskontrolle (die oft weit über die belegbaren Effekte hinausgehen), gibt die Perspektive behandelnder Ärzt*innen wieder, nennt aber auch Gründe für die relativ hohe Rate der Therapieabbrüche (selbst bei Kostenerstattung) und beschreibt die in Europa uneinheitliche Situation der Kostenübernahme. Bei monatlich rund 300–500 € für die Erhaltungsdosis ein relevanter Posten.
Als Fazit betonen die Autorinnen die Bedeutung der Einbettung dieser Therapieform in ein multimodales Konzept: Die Medikamente „bringen die Menschen in die Lage, eine Lebensstilintervention durchzuführen“ (Zitat Prof. Dr. Matthias Laudes, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein).
Für die Beratungspraxis zitiert der Beitrag die 2025 in JAMA International erschienenen Tipps zu Bewegung, Muskelerhalt und spezifischen Ernährungstipps [3], darunter:
Unter dem Titel „Der große Effekt und seine Grenzen“ befasst sich das Deutsche Ärzteblatt in der Rubrik Medizinreport mit Inkretinmimetika in der Adipositasbehandlung [1]. Die Autorinnen gehen kurz auf Wirkmechanismen der salopp als „Abnehmspritzen“ bezeichneten Medikamente ein und ordnen deren Wirksamkeit zur Therapie der Adipositas im Umfeld von multimodaler Adipositastherapie und chirurgischer Intervention ein. Auch positive wie unerwünschte Nebenwirkungen werden angesprochen.
In der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erschien hierzu bereits eine Übersicht [2]. Der Beitrag im Ärzteblatt weitet den Blick auf die nicht zuletzt durch Social Media gepushten hohen Erwartungen an die medikamentöse Gewichtskontrolle (die oft weit über die belegbaren Effekte hinausgehen), gibt die Perspektive behandelnder Ärzt*innen wieder, nennt aber auch Gründe für die relativ hohe Rate der Therapieabbrüche (selbst bei Kostenerstattung) und beschreibt die in Europa uneinheitliche Situation der Kostenübernahme. Bei monatlich rund 300–500 € für die Erhaltungsdosis ein relevanter Posten.
Als Fazit betonen die Autorinnen die Bedeutung der Einbettung dieser Therapieform in ein multimodales Konzept: Die Medikamente „bringen die Menschen in die Lage, eine Lebensstilintervention durchzuführen“ (Zitat Prof. Dr. Matthias Laudes, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein).
Für die Beratungspraxis zitiert der Beitrag die 2025 in JAMA International erschienenen Tipps zu Bewegung, Muskelerhalt und spezifischen Ernährungstipps [3], darunter:
Literatur
Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2026 auf Seite M388.