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Nach EU-Zulassung: Novo Nordisk plant Markteinführung des GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) in Tablettenform …
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Die Geschichte der Adipositas-Chirurgie, früher bariatrische Chirurgie genannt, begann im Jahr 1954, aus einem Mangel an effektiven Strategien zur Therapie von Fällen schweren Übergewichts heraus. Kremen und Linner beschrieben damals einen rein malabsorptiven, d. h. die Absorptionsstrecke des Darms verringernden Eingriff. Er basierte auf der Vorstellung, dass die Hyperphagie im Rahmen der Adipositas nicht beeinflussbar wäre. Dieser jejunoinestinale Bypass schaltete bis zu 90 % der Resorptionskapazität des Dünndarms aus. Der Magen blieb als chirurgisches Zielorgan zu dieser Zeit zunächst unangetastet und die PatientInnen konnten weiterhin uneingeschränkt essen.
Durch diese maximale Verringerung der Resorptionsfläche des Dünndarms ergaben sich schwerwiegende Probleme im Sinne eines operativ angelegten Kurzdarmsyndroms. Infolge der ausgeprägten Malabsorption entwickelten sich schwerwiegende Mangelzustände von Vitaminen, Mineralstoffen und Protein und aufgrund der bakteriellen Fehlbesiedelung des ausgeschalteten Dünndarmabschnitts zudem ein Blind-Loop-Syndrom [1, 2].