Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 09.04.2025; Überarbeitung angenommen: 31.07.2025 Nationale Ergebnisse aus dem „International Nutrition Care Process (NCP) and Terminology (NCPT) Implementation Survey“ – DCPT/ICF-Dietetics (INIS-DCPT/ICF-Dietetics1) Einleitung Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) fordern die Überwachung und Evaluierung von Ernährungsinterventionen durch Outcomes-Management, um die Ernährungsforschung (Outcomes-Forschung) voranzutreiben [1–3]. Dabei werden Indikatoren aus Routinebehandlungen in der ernährungstherapeutischen Praxis erfasst, gespeichert und analysiert, um Qualitätssicherung, Ressourcenplanung und Benchmarking zu ermöglichen [1, 4, 5]. Diese Daten können auch für die Beantwortung von Fragen im Rahmen von Outcomes-Forschung verwendet [1, 4, 5] und so zur Untersuchung der Effizienz und Effektivität von Ernährungsinterventionen unter Alltagsbedingungen genutzt werden [4, 6, 7]. Outcomes-Evaluation hingegen vergleicht relevante Indikatoren mit  Zielwerten, um den individuellen Erfolg von Ernährungsinterventionen zu erfassen [4, 5,8]. Eine nachvollziehbare Dokumentation ist essenziell, da routinemäßige Datensammlung und Outcomes-Evaluation die Grundlage für Outcomes-Management und -Forschung bilden [4, 5, 8, 9]. Für den Datenvergleich im Outcomes-Management sind standardisierte ernährungstherapeutische Prozesse und Terminologien erforderlich [1, 3–5, 10]. Länderspezifische Prozessmodelle, wie der Nutrition Care Process (NCP, USA) [5, 11], der German-Nutrition Care Prozess (G-NCP) [9] und der in Österreich verwendete Diaetologische Prozess (DP) [8] (♦ Abbildung 1) haben die Prozessschritte Assessment, Diagnose,  Intervention und Outcomes-Evaluation gemeinsam [4, 12]. Trotz geringfügiger Unterschiede sind alle Prozessmodelle gut vergleichbar [4, 12]. ... Abstract Die INIS-Studie2 wurde 2017 erstmals durchgeführt, um den internationalen Stand der Implementierung ernährungstherapeutischer Prozesse3 und Terminologien zu evaluieren. Die zweite weltweit durchgeführte INIS-Studie 2023 integrierte Länder wie Österreich, welche die ICF-Diätetik4 verwenden. Diese österreichische Querschnittstudie wertete 105 Fragebögen deskriptiv aus. Die Ergebnisse zeigen, dass  Diaetolog*innen patient*innenzentrierte Maßnahmenziele zu 58,8 %, Monitoring zu 56,7 % und Outcomes-Evaluation zu 39,2 % immer oder häufig dokumentieren. 80 % der Teilnehmer*innen dokumentieren immer in einer elektronischen Patient*innenakte, jedoch oft als Freitext. Hauptgründe für die Evaluierung sind „Mitteilung von Fortschritten“ (72,9 %) und „Beurteilung der Interventionsauswirkung“ (71,8 %), für Teilnehmer*innen in einer Leitungsposition (n = 15) „optimale Patient*innenversorgung“ (30,8 %) und „Qualitätsverbesserung“ (23,1 %). Durch das Forcieren der einheitlichen, strukturierten Dokumentation und der Outcomes-Evaluation kann zukünftig die Wirksamkeit von diaetologischen Interventionen messbar und vergleichbar gemacht werden.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2026 auf den Seiten M204 bis M213.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) fordern die Überwachung und Evaluierung von Ernährungsinterventionen durch Outcomes-Management, um die Ernährungsforschung (Outcomes-Forschung) voranzutreiben [1–3]. Dabei werden Indikatoren aus Routinebehandlungen in der ernährungstherapeutischen Praxis erfasst, gespeichert und analysiert, um Qualitätssicherung, Ressourcenplanung und Benchmarking zu ermöglichen [1, 4, 5]. Diese Daten können auch für die Beantwortung von Fragen im Rahmen von Outcomes-Forschung verwendet [1, 4, 5] und so zur Untersuchung der Effizienz und Effektivität von Ernährungsinterventionen unter Alltagsbedingungen genutzt werden [4, 6, 7]. Outcomes-Evaluation hingegen vergleicht relevante Indikatoren mit  Zielwerten, um den individuellen Erfolg von Ernährungsinterventionen zu erfassen [4, 5,8].
Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 09.04.2025; Überarbeitung angenommen: 31.07.2025 Nationale Ergebnisse aus dem „International Nutrition Care Process (NCP) and Terminology (NCPT) Implementation Survey“ – DCPT/ICF-Dietetics (INIS-DCPT/ICF-Dietetics1) Einleitung Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) fordern die Überwachung und Evaluierung von Ernährungsinterventionen durch Outcomes-Management, um die Ernährungsforschung (Outcomes-Forschung) voranzutreiben [1–3]. Dabei werden Indikatoren aus Routinebehandlungen in der ernährungstherapeutischen Praxis erfasst, gespeichert und analysiert, um Qualitätssicherung, Ressourcenplanung und Benchmarking zu ermöglichen [1, 4, 5]. Diese Daten können auch für die Beantwortung von Fragen im Rahmen von Outcomes-Forschung verwendet [1, 4, 5] und so zur Untersuchung der Effizienz und Effektivität von Ernährungsinterventionen unter Alltagsbedingungen genutzt werden [4, 6, 7]. Outcomes-Evaluation hingegen vergleicht relevante Indikatoren mit  Zielwerten, um den individuellen Erfolg von Ernährungsinterventionen zu erfassen [4, 5,8]. Eine nachvollziehbare Dokumentation ist essenziell, da routinemäßige Datensammlung und Outcomes-Evaluation die Grundlage für Outcomes-Management und -Forschung bilden [4, 5, 8, 9]. Für den Datenvergleich im Outcomes-Management sind standardisierte ernährungstherapeutische Prozesse und Terminologien erforderlich [1, 3–5, 10]. Länderspezifische Prozessmodelle, wie der Nutrition Care Process (NCP, USA) [5, 11], der German-Nutrition Care Prozess (G-NCP) [9] und der in Österreich verwendete Diaetologische Prozess (DP) [8] (♦ Abbildung 1) haben die Prozessschritte Assessment, Diagnose,  Intervention und Outcomes-Evaluation gemeinsam [4, 12]. Trotz geringfügiger Unterschiede sind alle Prozessmodelle gut vergleichbar [4, 12]. ... Abstract Die INIS-Studie2 wurde 2017 erstmals durchgeführt, um den internationalen Stand der Implementierung ernährungstherapeutischer Prozesse3 und Terminologien zu evaluieren. Die zweite weltweit durchgeführte INIS-Studie 2023 integrierte Länder wie Österreich, welche die ICF-Diätetik4 verwenden. Diese österreichische Querschnittstudie wertete 105 Fragebögen deskriptiv aus. Die Ergebnisse zeigen, dass  Diaetolog*innen patient*innenzentrierte Maßnahmenziele zu 58,8 %, Monitoring zu 56,7 % und Outcomes-Evaluation zu 39,2 % immer oder häufig dokumentieren. 80 % der Teilnehmer*innen dokumentieren immer in einer elektronischen Patient*innenakte, jedoch oft als Freitext. Hauptgründe für die Evaluierung sind „Mitteilung von Fortschritten“ (72,9 %) und „Beurteilung der Interventionsauswirkung“ (71,8 %), für Teilnehmer*innen in einer Leitungsposition (n = 15) „optimale Patient*innenversorgung“ (30,8 %) und „Qualitätsverbesserung“ (23,1 %). Durch das Forcieren der einheitlichen, strukturierten Dokumentation und der Outcomes-Evaluation kann zukünftig die Wirksamkeit von diaetologischen Interventionen messbar und vergleichbar gemacht werden.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2026 auf den Seiten M204 bis M213.

Aktueller Stand der Dokumentation des Diaetologischen Prozesses und der Outcomes-Evaluation durch Diaetolog*innen in Österreich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die <em>European Federation of the Associations of Dietitians</em> (EFAD) fordern die Überwachung und Evaluierung von Ernährungsinterventionen durch Outcomes-Management, um die Ernährungsforschung (Outcomes-Forschung) voranzutreiben [1–3]. Dabei werden Indikatoren aus Routinebehandlungen in der ernährungstherapeutischen Praxis erfasst, gespeichert und analysiert, um Qualitätssicherung, Ressourcenplanung und Benchmarking zu ermöglichen [1, 4, 5]. Diese Daten können auch für die Beantwortung von Fragen im Rahmen von Outcomes-Forschung verwendet [1, 4, 5] und so zur Untersuchung der Effizienz und Effektivität von Ernährungsinterventionen unter Alltagsbedingungen genutzt werden [4, 6, 7]. Outcomes-Evaluation hingegen vergleicht relevante Indikatoren mit  Zielwerten, um den individuellen Erfolg von Ernährungsinterventionen zu erfassen [4, 5,8].

Registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein für den Zugriff auf den vollen Inhalt!

Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 15.04.2026

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.