Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.


Einleitung
Ernährungsmedizinische Fachgesellschaften, nationale Berufsverbände sowie die European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) sind sich einig, dass die Verwendung standardisierter ernährungstherapeutischer Prozesse sowie standardisierter Terminologien für eine qualitative Behandlung ernährungsbezogener Probleme und Krankheiten unerlässlich ist [1-4].
Die Wiederherstellung oder Erhaltung des Gesundheitszustandes von Patient*innen, die sogenannte Verbesserung von ernährungsabhängigen Outcomes, ist das vorrangige Ziel einer ernährungstherapeutischen Intervention [5]. Standardisierte Prozesse und dazugehörige Terminologien in der ernährungstherapeutischen Versorgung sind in Zukunft eine Grundvoraussetzung, um die Ergebnisse der diaetologischen Intervention durch Outcomes-Management und Outcomes-Forschung sichtbar und vergleichbar zu machen [2, 5, 6]. …
Abstract
Um den internationalen Stand der Implementierung von ernährungstherapeutischen Prozessen und ihrer Terminologien zu evaluieren, wurde 2017 erstmals die INIS-Studie durchgeführt. Im Rahmen der zweiten INIS-Studie 2023 wurden Länder, welche die ICF-Diätetik verwenden, integriert. Dieser Artikel stellt die Ergebnisse der österreichweiten Querschnittstudie, mit der Frage nach dem aktuellen Stand der Implementierung und Einstellung zum Diaetologischen Prozess (DP) und der ICF-Diätetik, dar.
Der 2017 validierte INIS-Fragebogen wurde für den DP und die ICF-Diätetik adaptiert, mit Deutschland, Belgien und den Niederlanden harmonisiert, national übersetzt und durch Expert*innen und einer Pilotumfrage nach einem intentionalen Protokoll validiert. Die Online-Umfrage wurde unter allen berufstätigen Mitgliedern des Verbandes der Diaetolog*innen Österreichs (N = 1050) durchgeführt. Von den 160 Teilnehmer*innen wurden 105 gültige Fragebögen deskriptiv ausgewertet.
Der DP weist eine höhere Implementierung auf als die ICF-Diätetik. Fortbildungen stellen den größten Förderfaktor für die Implementierung dar. Die größte Barriere ist die fehlende Zeit. Die Einstellung zum DP und/oder zur ICF-Diätetik ist grundsätzlich als positiv zu sehen.
Diese Ergebnisse können die nationale Implementierung unterstützen und international verglichen sowie zum Benchmarking verwendet werden.
Die Literatur sowie weitere Inhalte zu diesem Artikel finden Sie im eSupplement.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2026 auf den Seiten M142 bis M149.