Ernährungsdiagnostik und Therapie im Überblick


Leilinien und Praktische Umsetzung


Für die Ernährungsdiagnostik bei Nahrungsmittelallergien sollte man nach einem Stufenschema oder einer Diagnosepyramide vorgehen. Verschiedene Leitlinien wie die „S3 Leitlinien zur Allergieprävention“ und die „Leitlinien zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien“ sind dabei richtungsweisend.

Die Anamnese bzw. Ernährungsanamnese, die möglichst durch eine allergologisch zertifizierte Ernährungsfachkraft erfolgen sollte, bildet die Grundlage für das weitere diagnostische Vorgehen. Aus der Fallschilderung sowie der IgE-Bestimmung und ggf. dem Ergebnis des Haut-Pricktests wird die Indikation zur weiteren Diagnostik einschließlich Eliminationsdiäten und/oder Provokationstestung gestellt. Dabei ist es besonders wichtig, die komplexen Zusammenhänge von primären und sekundären Nahrungsmittelallergien zu erkennen sowie Augmentationsfaktoren als Auslöser einer allergischen Reaktion einzubeziehen. Auch die Frage, ob sich bereits eine Toleranz gegenüber dem vermuteten allergieauslösenden Nahrungsmittel entwickelt hat, ist zu berücksichtigen.




Die vollständige Mitteilung des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2019 von Seite M492 bis M493.


Auch in diesem Jahr war das Thema Allergie ein wichtiger Punkt auf der Kongressagenda des VDD in Wolfsburg. Christiane Binder aus Berlin stellte die Leitlinien bei Diagnostik und Therapie sowie deren Umsetzung vor. In Vertretung für Dr. Ute Staden, ebenfalls Berlin, thematisierte Christiane Binder zudem den Sinn und Unsinn verschiedener allergologischer Testverfahren – ein teilweise bekannt leidiges Thema. Kommunikationsstrategien bei der Vermittlung von Inhalten bei der Beratung bei Nahrungsmittelallergien stellte Sandra Strehle vor.


Ernährungsdiagnostik und Therapie im Überblick


Leilinien und Praktische Umsetzung


Für die Ernährungsdiagnostik bei Nahrungsmittelallergien sollte man nach einem Stufenschema oder einer Diagnosepyramide vorgehen. Verschiedene Leitlinien wie die „S3 Leitlinien zur Allergieprävention“ und die „Leitlinien zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien“ sind dabei richtungsweisend.

Die Anamnese bzw. Ernährungsanamnese, die möglichst durch eine allergologisch zertifizierte Ernährungsfachkraft erfolgen sollte, bildet die Grundlage für das weitere diagnostische Vorgehen. Aus der Fallschilderung sowie der IgE-Bestimmung und ggf. dem Ergebnis des Haut-Pricktests wird die Indikation zur weiteren Diagnostik einschließlich Eliminationsdiäten und/oder Provokationstestung gestellt. Dabei ist es besonders wichtig, die komplexen Zusammenhänge von primären und sekundären Nahrungsmittelallergien zu erkennen sowie Augmentationsfaktoren als Auslöser einer allergischen Reaktion einzubeziehen. Auch die Frage, ob sich bereits eine Toleranz gegenüber dem vermuteten allergieauslösenden Nahrungsmittel entwickelt hat, ist zu berücksichtigen.




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Allergie-Update beim VDD-Kongress 2019

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Für die Ernährungsdiagnostik bei Nahrungsmittelallergien sollte man nach einem Stufenschema oder einer Diagnosepyramide vorgehen. Verschiedene Leitlinien wie die „S3 Leitlinien zur Allergieprävention“ und die „Leitlinien zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien“ sind dabei richtungsweisend.

Die Anamnese bzw. Ernährungsanamnese, die möglichst durch eine allergologisch zertifizierte Ernährungsfachkraft erfolgen sollte, bildet die Grundlage für das weitere diagnostische Vorgehen. Aus der Fallschilderung sowie der IgE-Bestimmung und ggf. dem Ergebnis des Haut-Pricktests wird die Indikation zur weiteren Diagnostik einschließlich Eliminationsdiäten und/oder Provokationstestung gestellt. Dabei ist es besonders wichtig, die komplexen Zusammenhänge von primären und sekundären Nahrungsmittelallergien zu erkennen sowie Augmentationsfaktoren als Auslöser einer allergischen Reaktion einzubeziehen. Auch die Frage, ob sich bereits eine Toleranz gegenüber dem vermuteten allergieauslösenden Nahrungsmittel entwickelt hat, ist zu berücksichtigen.


Die vollständige Mitteilung des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2019 von Seite M492 bis M493.

Artikelfakten

Veröffentlicht: 14.08.2019

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