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Mit der Eröffnung des ersten Supermarkts 1930 im New Yorker Stadtteil Queens fing eine neue Ära der Wirtschaft und des Konsums an. Das revolutionäre Konzept bestand darin, eine Großfläche (eine ehemalige Autowerkstatt) in ein Geschäft zu verwandeln, wo die Einkäufer sich in systematisch nach Produktkategorien aufgestellten Abteilungen selbst bedienten und dabei den gesamten Wocheneinkauf in einem einzigen Laden erledigen konnten. Das moderne Ladenkonzept, verknüpft mit einer optimierten Logistik von Wareneingang und -ausgang, ermöglichte eine Reduzierung der Personalkosten und somit eine günstige Preispolitik für die Ware. In einer Zeit, in der Beschleunigung und Effizienz in allen sozio-ökonomischen Bereichen wichtiger wurden, war die Möglichkeit, schnell und günstig einkaufen zu können, nicht nur ein pragmatisches Bedürfnis, sondern ein distinktives Merkmal des damaligen Zeitgeists.