Eine Analyse der weltweit verfügbaren randomisierten kontrollierten sowie Beobachtungs-Studien zum Zusammenhang zwischen dem Fettsäuremuster der Nahrung und kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) zeigt, dass das Risiko, an CVD zu erkranken, um 30 % sinkt, wenn der Anteil gesättigter Fettsäuren (FS) in der Nahrung sinkt zugunsten eines höheren Anteils mehrfach ungesättigter FS. Dieser Effekt ist vergleichbar mit der Wirkung von Statinen. Auch wenn ein Teil der gesättigten FS durch mehrfach und einfach ungesättigte FS ersetzt werden, treten weniger CVD auf und die allgemeine Sterblichkeit sinkt. Keine positive Auswirkung hat es hingegen, wenn gesättigte FS zwar reduziert, ihr Anteil in der Ernährung aber v. a. durch (raffinierte) Kohlenhydrate ersetzt wird.

Diese Aussagen trifft die American Heart Association (AHA) in ihrem aktuellen „Presidential Advisory“. Die positive Wirkung ungesättigter FS sei auch theoretisch fundiert, da Studien zeigen, dass sie die LDL-Cholesterinfraktion senken, die mitverantwortlich für die Entstehung von atherosklerotischen Plaques ist. Die AHA empfiehlt daher weiterhin, den Anteil gesättigter FS zugunsten ungesättigter FS zu senken, und dies am besten in Rahmen eines auch in anderen Aspekten gesundheitsförderlichen Ernährungsmusters wie der mediterranen Ernährung oder der DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension).

Literatur: 1.

Sacks FM et al. on behalf of the American Heart Association (2017) Dietary fats and cardiovascular disease: a presidential advisory from the American Heart Association. Circulation [DOI: 10.1161/ CIR.0000000000000510]

2. Eyres L et al. (2016) Coconut oil consumption and cardiovascular risk factors in humans. Nutr Rev 74: 267–280

Quelle: American Heart Association. Advisory: Replacing saturated fat with healthier fat could lower cardiovascular risks. Pressemeldung vom 15.06.2017

1 => „Kokosöl“ IN ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2016, S. M564–565.




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 9/17 auf Seite M488.


Gesättigte Fettsäuren erhöhen LDL-Cholesterin und das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen








Eine Analyse der weltweit verfügbaren randomisierten kontrollierten sowie Beobachtungs-Studien zum Zusammenhang zwischen dem Fettsäuremuster der Nahrung und kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) zeigt, dass das Risiko, an CVD zu erkranken, um 30 % sinkt, wenn der Anteil gesättigter Fettsäuren (FS) in der Nahrung sinkt zugunsten eines höheren Anteils mehrfach ungesättigter FS. Dieser Effekt ist vergleichbar mit der Wirkung von Statinen. Auch wenn ein Teil der gesättigten FS durch mehrfach und einfach ungesättigte FS ersetzt werden, treten weniger CVD auf und die allgemeine Sterblichkeit sinkt. Keine positive Auswirkung hat es hingegen, wenn gesättigte FS zwar reduziert, ihr Anteil in der Ernährung aber v. a. durch (raffinierte) Kohlenhydrate ersetzt wird.

Diese Aussagen trifft die American Heart Association (AHA) in ihrem aktuellen „Presidential Advisory“. Die positive Wirkung ungesättigter FS sei auch theoretisch fundiert, da Studien zeigen, dass sie die LDL-Cholesterinfraktion senken, die mitverantwortlich für die Entstehung von atherosklerotischen Plaques ist. Die AHA empfiehlt daher weiterhin, den Anteil gesättigter FS zugunsten ungesättigter FS zu senken, und dies am besten in Rahmen eines auch in anderen Aspekten gesundheitsförderlichen Ernährungsmusters wie der mediterranen Ernährung oder der DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension).

Literatur: 1.

Sacks FM et al. on behalf of the American Heart Association (2017) Dietary fats and cardiovascular disease: a presidential advisory from the American Heart Association. Circulation [DOI: 10.1161/ CIR.0000000000000510]

2. Eyres L et al. (2016) Coconut oil consumption and cardiovascular risk factors in humans. Nutr Rev 74: 267–280

Quelle: American Heart Association. Advisory: Replacing saturated fat with healthier fat could lower cardiovascular risks. Pressemeldung vom 15.06.2017

1 => „Kokosöl“ IN ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2016, S. M564–565.




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 9/17 auf Seite M488.


American Heart Association: Advisory

Eine Analyse der weltweit verfügbaren randomisierten kontrollierten sowie Beobachtungs-Studien zum Zusammenhang zwischen dem Fettsäuremuster der Nahrung und kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) zeigt, dass das Risiko, an CVD zu erkranken, um 30 % sinkt, wenn der Anteil gesättigter Fettsäuren (FS) in der Nahrung sinkt zugunsten eines höheren Anteils mehrfach ungesättigter FS. Dieser Effekt ist vergleichbar mit der Wirkung von Statinen. Auch wenn ein Teil der gesättigten FS durch mehrfach und einfach ungesättigte FS ersetzt werden, treten weniger CVD auf und die allgemeine Sterblichkeit sinkt. Keine positive Auswirkung hat es hingegen, wenn gesättigte FS zwar reduziert, ihr Anteil in der Ernährung aber v. a. durch (raffinierte) Kohlenhydrate ersetzt wird.

Diese Aussagen trifft die American Heart Association (AHA) in ihrem aktuellen „Presidential Advisory“. Die positive Wirkung ungesättigter FS sei auch theoretisch fundiert, da Studien zeigen, dass sie die LDL-Cholesterinfraktion senken, die mitverantwortlich für die Entstehung von atherosklerotischen Plaques ist. Die AHA empfiehlt daher weiterhin, den Anteil gesättigter FS zugunsten ungesättigter FS zu senken, und dies am besten in Rahmen eines auch in anderen Aspekten gesundheitsförderlichen Ernährungsmusters wie der mediterranen Ernährung oder der DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension).

Literatur: 1.

Sacks FM et al. on behalf of the American Heart Association (2017) Dietary fats and cardiovascular disease: a presidential advisory from the American Heart Association. Circulation [DOI: 10.1161/ CIR.0000000000000510]

2. Eyres L et al. (2016) Coconut oil consumption and cardiovascular risk factors in humans. Nutr Rev 74: 267–280

Quelle: American Heart Association. Advisory: Replacing saturated fat with healthier fat could lower cardiovascular risks. Pressemeldung vom 15.06.2017

1 => „Kokosöl“ IN ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2016, S. M564–565.


Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 9/17 auf Seite M488.

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Veröffentlicht: 13.09.2017

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