Krankheitsbild und ernährungsmedizinische Maßnahmen


Amyloidose ist ein Überbegriff für heterogene Multisystemerkrankungen, die nach den fibrillären Proteinablagerungen (Amyloiden) benannt sind. Durch die Ablagerungen kommt es zur Dysfunktion der betroffenen Organsysteme mit unterschiedlichem klinischen Erscheinungsbild in Abhängigkeit vom verursachenden Protein. Die häufigsten Subtypen sind die Leichtketten (AL)-Amyloidose, Transthyretin (ATTR)-Amyloidose und Serum-Amyloid-A (AA)-Amyloidose. Bei diesen Subtypen kann es neben kardialen, neurologischen und nephrologischen auch zu gastrointestinalen Symptomen kommen.


Überblick


Bei den Amyloidosen handelt es sich um eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine (Amyloide) definiert ist. Durch Störung der Proteinfaltung kommt es zur Ablagerung von unlöslichen fibrillären Aggregaten in Organen, Gefäßen und Nerven mit entsprechender Fehlfunktion [1]. Bei lokalen Amyloidosen sind die Amyloidablagerungen ausschließlich in der Nähe des Syntheseorts zu finden und verursachen lokale Symptome, z. B. die Ablagerung von Alzheimer-Plaques (aggregiertes Aβ-Peptid) bei Morbus Alzheimer. Bei systemischen Amyloidosen treten die Ablagerungen auch entfernt vom Syntheseort auf und führen zu Symptomen in mehreren Organsystemen. Amyloidosen können genetisch bedingt sein (angeborene Amyloidosen) oder durch eine andere Erkrankung verursacht werden (erworbene Amyloidosen). ...




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2024 auf den Seiten M344 bis M352.


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Krankheitsbild und ernährungsmedizinische Maßnahmen


Amyloidose ist ein Überbegriff für heterogene Multisystemerkrankungen, die nach den fibrillären Proteinablagerungen (Amyloiden) benannt sind. Durch die Ablagerungen kommt es zur Dysfunktion der betroffenen Organsysteme mit unterschiedlichem klinischen Erscheinungsbild in Abhängigkeit vom verursachenden Protein. Die häufigsten Subtypen sind die Leichtketten (AL)-Amyloidose, Transthyretin (ATTR)-Amyloidose und Serum-Amyloid-A (AA)-Amyloidose. Bei diesen Subtypen kann es neben kardialen, neurologischen und nephrologischen auch zu gastrointestinalen Symptomen kommen.


Überblick


Bei den Amyloidosen handelt es sich um eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine (Amyloide) definiert ist. Durch Störung der Proteinfaltung kommt es zur Ablagerung von unlöslichen fibrillären Aggregaten in Organen, Gefäßen und Nerven mit entsprechender Fehlfunktion [1]. Bei lokalen Amyloidosen sind die Amyloidablagerungen ausschließlich in der Nähe des Syntheseorts zu finden und verursachen lokale Symptome, z. B. die Ablagerung von Alzheimer-Plaques (aggregiertes Aβ-Peptid) bei Morbus Alzheimer. Bei systemischen Amyloidosen treten die Ablagerungen auch entfernt vom Syntheseort auf und führen zu Symptomen in mehreren Organsystemen. Amyloidosen können genetisch bedingt sein (angeborene Amyloidosen) oder durch eine andere Erkrankung verursacht werden (erworbene Amyloidosen). ...




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Amyloidose

Krankheitsbild und ernährungsmedizinische Maßnahmen
Amyloidose ist ein Überbegriff für heterogene Multisystemerkrankungen, die nach den fibrillären Proteinablagerungen (Amyloiden) benannt sind. Durch die Ablagerungen kommt es zur Dysfunktion der betroffenen Organsysteme mit unterschiedlichem klinischen Erscheinungsbild in Abhängigkeit vom verursachenden Protein. Die häufigsten Subtypen sind die Leichtketten (AL)-Amyloidose, Transthyretin (ATTR)-Amyloidose und Serum-Amyloid-A (AA)-Amyloidose. Bei diesen Subtypen kann es neben kardialen, neurologischen und nephrologischen auch zu gastrointestinalen Symptomen kommen.
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Bei den Amyloidosen handelt es sich um eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine (Amyloide) definiert ist. Durch Störung der Proteinfaltung kommt es zur Ablagerung von unlöslichen fibrillären Aggregaten in Organen, Gefäßen und Nerven mit entsprechender Fehlfunktion [1]. Bei lokalen Amyloidosen sind die Amyloidablagerungen ausschließlich in der Nähe des Syntheseorts zu finden und verursachen lokale Symptome, z. B. die Ablagerung von Alzheimer-Plaques (aggregiertes Aβ-Peptid) bei Morbus Alzheimer. Bei systemischen Amyloidosen treten die Ablagerungen auch entfernt vom Syntheseort auf und führen zu Symptomen in mehreren Organsystemen. Amyloidosen können genetisch bedingt sein (angeborene Amyloidosen) oder durch eine andere Erkrankung verursacht werden (erworbene Amyloidosen). …


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Veröffentlicht: 12.06.2024

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