Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte im Dezember angekündigt, am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin eine Nationale Diabetes Surveillance (indikatorgestütztes periodisches Berichtswesen) einzurichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wurden in den Aufbau involviert und begrüßen das geplante Überwachungssystem als ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu einer Nationalen Diabetes-Strategie.


Das Diabetes-Überwachungssystem soll eine verlässliche datengestützte Entscheidungsgrundlage für weitere gesundheitspolitische Maßnahmen bieten. DDG und diabetesDE weisen aber darauf hin, dass allein die Einrichtung einer nationalen Surveillance noch keine Verbesserung der Versorgungslage und der Präventionsmaßnahmen mit sich bringt. Ihnen fehlt nach wie vor die Formulierung konkreter Maßnahmen einer Nationalen Diabetes-Strategie.

Zur Prävention müssten u. a. ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und Armut bekämpft werden. DDG und diabetesDE fordern daher zusammen mit der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK):

• täglich mindestens eine Stunde Bewegung in Schule und Kindergarten,

• Besteuerung adipogener Lebensmittel bei gleichzeitiger Entlastung gesunder Lebensmittel (Zucker-Fett-Steuer),

• verbindliche Qualitätsstandards für die Kindergartenund Schulverpflegung,

• Verbot von an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung für übergewichtsfördernde Lebensmittel.

Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Pressemeldung vom 28.12.2015




Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 02/16 auf Seite M72.




Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte im Dezember angekündigt, am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin eine Nationale Diabetes Surveillance (indikatorgestütztes periodisches Berichtswesen) einzurichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wurden in den Aufbau involviert und begrüßen das geplante Überwachungssystem als ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu einer Nationalen Diabetes-Strategie.


Das Diabetes-Überwachungssystem soll eine verlässliche datengestützte Entscheidungsgrundlage für weitere gesundheitspolitische Maßnahmen bieten. DDG und diabetesDE weisen aber darauf hin, dass allein die Einrichtung einer nationalen Surveillance noch keine Verbesserung der Versorgungslage und der Präventionsmaßnahmen mit sich bringt. Ihnen fehlt nach wie vor die Formulierung konkreter Maßnahmen einer Nationalen Diabetes-Strategie.

Zur Prävention müssten u. a. ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und Armut bekämpft werden. DDG und diabetesDE fordern daher zusammen mit der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK):

• täglich mindestens eine Stunde Bewegung in Schule und Kindergarten,

• Besteuerung adipogener Lebensmittel bei gleichzeitiger Entlastung gesunder Lebensmittel (Zucker-Fett-Steuer),

• verbindliche Qualitätsstandards für die Kindergartenund Schulverpflegung,

• Verbot von an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung für übergewichtsfördernde Lebensmittel.

Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Pressemeldung vom 28.12.2015




Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 02/16 auf Seite M72.


Aufbau einer Diabetes-Surveillance

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte im Dezember angekündigt, am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin eine Nationale Diabetes Surveillance (indikatorgestütztes periodisches Berichtswesen) einzurichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wurden in den Aufbau involviert und begrüßen das geplante Überwachungssystem als ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu einer Nationalen Diabetes-Strategie.

Das Diabetes-Überwachungssystem soll eine verlässliche datengestützte Entscheidungsgrundlage für weitere gesundheitspolitische Maßnahmen bieten. DDG und diabetesDE weisen aber darauf hin, dass allein die Einrichtung einer nationalen Surveillance noch keine Verbesserung der Versorgungslage und der Präventionsmaßnahmen mit sich bringt. Ihnen fehlt nach wie vor die Formulierung konkreter Maßnahmen einer Nationalen Diabetes-Strategie.

Zur Prävention müssten u. a. ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und Armut bekämpft werden. DDG und diabetesDE fordern daher zusammen mit der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK):

• täglich mindestens eine Stunde Bewegung in Schule und Kindergarten,

• Besteuerung adipogener Lebensmittel bei gleichzeitiger Entlastung gesunder Lebensmittel (Zucker-Fett-Steuer),

• verbindliche Qualitätsstandards für die Kindergartenund Schulverpflegung,

• Verbot von an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung für übergewichtsfördernde Lebensmittel.

Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Pressemeldung vom 28.12.2015


Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 02/16 auf Seite M72.

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Veröffentlicht: 15.02.2016

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