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Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 03. September 2020 / Überarbeitung angenommen: 10. November 2020

Ergebnisse aus EsKiMo II


Einleitung


Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl an Ganztagsschulen nimmt die Bedeutung einer gesundheitsförderlichen Verpflegung in der Schule zu [1]. Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für eine optimale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen [2]. Die Schule als zentrale Lebenswelt kann dabei einen wertvollen Beitrag zu einer gesundheitsförderlichen Ernährung von Heranwachsenden leisten.


Daten aus der zweiten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo II, 2015–2017) zeigen, dass in Deutschland 86,6 % der Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, in der Schule ein warmes Mittagessen zu erhalten. Von den SchülerInnen, die die Möglichkeit einer Schulverpflegung haben, nehmen 43,2 % diese mindestens einmal pro Woche in Anspruch. Verbreitung und Inanspruchnahme der Schulverpflegung haben sich im Vergleich zur ersten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo I, 2006) verdoppelt. Die allgemeine Nutzungshäufigkeit von unter 50 % ist jedoch immer noch relativ gering. Das Angebot der Schulverpflegung wurde v. a. in den westlichen Bundesländern stark ausgebaut, die Inanspruchnahme ist dort jedoch immer noch deutlich geringer als in den östlichen Bundesländern [3]. Neben diesen regionalen Differenzen zeigen sich vor allem altersbezogene und schulspezifische Unterschiede. Etwa 39 % der 6- bis 11-jährigen Mädchen und Jungen nehmen mindestens dreimal wöchentlich an der Schulverpflegung teil. Bei den 12- bis 17-Jährigen sind es etwa 13 % [4].

Abstract


Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule, weshalb einem guten schulischen Verpflegungsangebot eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Auf Basis der Daten aus der zweiten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo II) wird der Lebensmittelverzehr von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Empfehlungen der Optimierten Mischkost (OMK) nach Häufigkeit der Inanspruchnahme der Schulverpflegung untersucht. Bei den 6- bis 11-jährigen Jungen zeigt sich bei einer häufigeren (≥ dreimal wöchentlich) Inanspruchnahme der Schulverpflegung ein häufigeres Erreichen bzw. Überschreiten der OMK-Empfehlung für den Obstverzehr, bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen für die Lebensmittelgruppen Eier und Streich-/Zubereitungsfett und bei den 12- bis 17-jährigen Jungen für Fisch. Die Ergebnisse aus EsKiMo II zeigen, dass eine regelmäßige Teilnahme an der Schulverpflegung mit Unterschieden im Lebensmittelverzehr hinsichtlich der OMK-Empfehlungen assoziiert ist.

Schlüsselwörter: Schulverpflegung, Lebensmittelverzehr, EsKiMo II, Kinder und Jugendliche

Supplement zum Artikel




Peer Reviewed / Manuscript (original) received: September 03, 2020 / Revision accepted: November 10, 2020

Intake of various food groups among girls and boys with different utilisation of school meals


Results from EsKiMo II


Abstract


Children and adolescents spend a large part of their time at school, which is why the quality of school meals is of great importance. In this study, the extent to which intakes of various food groups among children and adolescents were in line with the recommendations of the Optimised Mixed Diet (OMD) were examined according to frequency of utilisation of school meals, based on data from the second Eating study as a KiGGS Module (EsKiMo II). Among 6- to 11-year-old boys, more frequent (≥ three times weekly) utilisation of school meals is associated with more frequently meeting or exceeding the OMD recommendation for fruit consumption. The same is true among 12- to 17-year-old girls for eggs and fats/oils used for cooking or spreads, and among 12- to 17-year-old boys for fish. The results from EsKiMo II show that regular uptake of school meals is associated with differences in intakes of various food groups with respect to the OMD recommendations.

Keywords: school meals, food intake, EsKiMo II, children and adolescents

Full text PDF (free version)

Supplement to the article

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2021 von Seite M254 bis M262.




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Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 03. September 2020 / Überarbeitung angenommen: 10. November 2020

Ergebnisse aus EsKiMo II


Einleitung


Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl an Ganztagsschulen nimmt die Bedeutung einer gesundheitsförderlichen Verpflegung in der Schule zu [1]. Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für eine optimale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen [2]. Die Schule als zentrale Lebenswelt kann dabei einen wertvollen Beitrag zu einer gesundheitsförderlichen Ernährung von Heranwachsenden leisten.


Daten aus der zweiten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo II, 2015–2017) zeigen, dass in Deutschland 86,6 % der Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, in der Schule ein warmes Mittagessen zu erhalten. Von den SchülerInnen, die die Möglichkeit einer Schulverpflegung haben, nehmen 43,2 % diese mindestens einmal pro Woche in Anspruch. Verbreitung und Inanspruchnahme der Schulverpflegung haben sich im Vergleich zur ersten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo I, 2006) verdoppelt. Die allgemeine Nutzungshäufigkeit von unter 50 % ist jedoch immer noch relativ gering. Das Angebot der Schulverpflegung wurde v. a. in den westlichen Bundesländern stark ausgebaut, die Inanspruchnahme ist dort jedoch immer noch deutlich geringer als in den östlichen Bundesländern [3]. Neben diesen regionalen Differenzen zeigen sich vor allem altersbezogene und schulspezifische Unterschiede. Etwa 39 % der 6- bis 11-jährigen Mädchen und Jungen nehmen mindestens dreimal wöchentlich an der Schulverpflegung teil. Bei den 12- bis 17-Jährigen sind es etwa 13 % [4].

Abstract


Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule, weshalb einem guten schulischen Verpflegungsangebot eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Auf Basis der Daten aus der zweiten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo II) wird der Lebensmittelverzehr von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Empfehlungen der Optimierten Mischkost (OMK) nach Häufigkeit der Inanspruchnahme der Schulverpflegung untersucht. Bei den 6- bis 11-jährigen Jungen zeigt sich bei einer häufigeren (≥ dreimal wöchentlich) Inanspruchnahme der Schulverpflegung ein häufigeres Erreichen bzw. Überschreiten der OMK-Empfehlung für den Obstverzehr, bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen für die Lebensmittelgruppen Eier und Streich-/Zubereitungsfett und bei den 12- bis 17-jährigen Jungen für Fisch. Die Ergebnisse aus EsKiMo II zeigen, dass eine regelmäßige Teilnahme an der Schulverpflegung mit Unterschieden im Lebensmittelverzehr hinsichtlich der OMK-Empfehlungen assoziiert ist.

Schlüsselwörter: Schulverpflegung, Lebensmittelverzehr, EsKiMo II, Kinder und Jugendliche

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Peer Reviewed / Manuscript (original) received: September 03, 2020 / Revision accepted: November 10, 2020

Intake of various food groups among girls and boys with different utilisation of school meals


Results from EsKiMo II


Abstract


Children and adolescents spend a large part of their time at school, which is why the quality of school meals is of great importance. In this study, the extent to which intakes of various food groups among children and adolescents were in line with the recommendations of the Optimised Mixed Diet (OMD) were examined according to frequency of utilisation of school meals, based on data from the second Eating study as a KiGGS Module (EsKiMo II). Among 6- to 11-year-old boys, more frequent (≥ three times weekly) utilisation of school meals is associated with more frequently meeting or exceeding the OMD recommendation for fruit consumption. The same is true among 12- to 17-year-old girls for eggs and fats/oils used for cooking or spreads, and among 12- to 17-year-old boys for fish. The results from EsKiMo II show that regular uptake of school meals is associated with differences in intakes of various food groups with respect to the OMD recommendations.

Keywords: school meals, food intake, EsKiMo II, children and adolescents

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2021 von Seite M254 bis M262.


Aufnahme von Lebensmittelgruppen bei Mädchen und Jungen mit unterschiedlicher Inanspruchnahme der Schulverpflegung

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Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 03. September 2020 / Überarbeitung angenommen: 10. November 2020

Ergebnisse aus EsKiMo II
Einleitung
Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl an Ganztagsschulen nimmt die Bedeutung einer gesundheitsförderlichen Verpflegung in der Schule zu [1]. Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für eine optimale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen [2]. Die Schule als zentrale Lebenswelt kann dabei einen wertvollen Beitrag zu einer gesundheitsförderlichen Ernährung von Heranwachsenden leisten.

Daten aus der zweiten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo II, 2015–2017) zeigen, dass in Deutschland 86,6 % der Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, in der Schule ein warmes Mittagessen zu erhalten. Von den SchülerInnen, die die Möglichkeit einer Schulverpflegung haben, nehmen 43,2 % diese mindestens einmal pro Woche in Anspruch. Verbreitung und Inanspruchnahme der Schulverpflegung haben sich im Vergleich zur ersten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo I, 2006) verdoppelt. Die allgemeine Nutzungshäufigkeit von unter 50 % ist jedoch immer noch relativ gering. Das Angebot der Schulverpflegung wurde v. a. in den westlichen Bundesländern stark ausgebaut, die Inanspruchnahme ist dort jedoch immer noch deutlich geringer als in den östlichen Bundesländern [3]. Neben diesen regionalen Differenzen zeigen sich vor allem altersbezogene und schulspezifische Unterschiede. Etwa 39 % der 6- bis 11-jährigen Mädchen und Jungen nehmen mindestens dreimal wöchentlich an der Schulverpflegung teil. Bei den 12- bis 17-Jährigen sind es etwa 13 % [4].

Abstract

Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule, weshalb einem guten schulischen Verpflegungsangebot eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Auf Basis der Daten aus der zweiten Ernährungsstudie als KiGGS-Modul (EsKiMo II) wird der Lebensmittelverzehr von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Empfehlungen der Optimierten Mischkost (OMK) nach Häufigkeit der Inanspruchnahme der Schulverpflegung untersucht. Bei den 6- bis 11-jährigen Jungen zeigt sich bei einer häufigeren (≥ dreimal wöchentlich) Inanspruchnahme der Schulverpflegung ein häufigeres Erreichen bzw. Überschreiten der OMK-Empfehlung für den Obstverzehr, bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen für die Lebensmittelgruppen Eier und Streich-/Zubereitungsfett und bei den 12- bis 17-jährigen Jungen für Fisch. Die Ergebnisse aus EsKiMo II zeigen, dass eine regelmäßige Teilnahme an der Schulverpflegung mit Unterschieden im Lebensmittelverzehr hinsichtlich der OMK-Empfehlungen assoziiert ist.

Schlüsselwörter: Schulverpflegung, Lebensmittelverzehr, EsKiMo II, Kinder und Jugendliche

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Peer Reviewed / Manuscript (original) received: September 03, 2020 / Revision accepted: November 10, 2020

Intake of various food groups among girls and boys with different utilisation of school meals
Results from EsKiMo II
Abstract

Children and adolescents spend a large part of their time at school, which is why the quality of school meals is of great importance. In this study, the extent to which intakes of various food groups among children and adolescents were in line with the recommendations of the Optimised Mixed Diet (OMD) were examined according to frequency of utilisation of school meals, based on data from the second Eating study as a KiGGS Module (EsKiMo II). Among 6- to 11-year-old boys, more frequent (≥ three times weekly) utilisation of school meals is associated with more frequently meeting or exceeding the OMD recommendation for fruit consumption. The same is true among 12- to 17-year-old girls for eggs and fats/oils used for cooking or spreads, and among 12- to 17-year-old boys for fish. The results from EsKiMo II show that regular uptake of school meals is associated with differences in intakes of various food groups with respect to the OMD recommendations.

Keywords: school meals, food intake, EsKiMo II, children and adolescents

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Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 12.05.2021

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