Für Fleisch und Fisch haben die Haushalte durchschnittlich 59 € und damit 18 % der Ausgaben aufgewendet. Der Anteil der Ausgaben für Obst und Gemüse war damit erstmals höher als für Fleisch und Fisch. Bei der letzten Erhebung dieser Art im Jahr 2013 waren es für Obst und Gemüse noch 17 % aller Lebensmittelkosten, für Fleisch und Fisch 19 %.

Brot und Getreideerzeugnisse sowie Molkereiprodukte und Eier machten 2018 einen Anteil von jeweils 13 % an den Ausgaben aus, ebenso Zucker, Konfitüren, Süßwaren, Speisefette und andere Nahrungsmittel. Für alkoholfreie Getränke gaben die privaten Haushalte 10 % und für alkoholische Getränke 9 % aus. Für Tabakwaren wendeten sie 5 % auf.

Insgesamt haben die privaten Haushalte 2018 für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren durchschnittlich 321 € pro Monat ausgegeben. Die Ausgaben für diesen Bereich steigen mit der Anzahl der Personen im Haushalt, wobei allerdings die Pro-Kopf-Ausgaben mit steigender Anzahl der Haushaltsmitglieder sinken: Bei Alleinlebenden waren es im Schnitt 190 €, bei Zweipersonen- Haushalten mit 365 € aber weniger als das Doppelte. Haushalte mit fünf und mehr Personen wendeten durchschnittlich 579 € im Monat, also nur das Dreifache eines Einpersonenhaushalts auf.

Methodische Hinweise

Die Ergebnisse stammen aus der alle fünf Jahre stattfindenden Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), bei der rund 60 000 private Haushalte freiwillige Angaben zu ihren Einkommen und Einnahmen sowie ihren Konsumausgaben machen. Rund ein Fünftel dieser Haushalte führt zusätzlich detaillierte Aufzeichnungen zu den Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren sowie den gekauften Mengen. Im früheren Bundesgebiet findet die EVS seit 1962/63 statt, in den neuen Ländern und Berlin seit 1993.



Quelle: Statistisches Bundesamt (Destastis), Pressemeldung vom 21.05.2021




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2021 auf Seite M315.


Private Haushalte in Deutschland haben 2018 durchschnittlich 62 € im Monat für Obst, Gemüse und Kartoffeln ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 19 % an ihren Gesamtausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren.


Für Fleisch und Fisch haben die Haushalte durchschnittlich 59 € und damit 18 % der Ausgaben aufgewendet. Der Anteil der Ausgaben für Obst und Gemüse war damit erstmals höher als für Fleisch und Fisch. Bei der letzten Erhebung dieser Art im Jahr 2013 waren es für Obst und Gemüse noch 17 % aller Lebensmittelkosten, für Fleisch und Fisch 19 %.

Brot und Getreideerzeugnisse sowie Molkereiprodukte und Eier machten 2018 einen Anteil von jeweils 13 % an den Ausgaben aus, ebenso Zucker, Konfitüren, Süßwaren, Speisefette und andere Nahrungsmittel. Für alkoholfreie Getränke gaben die privaten Haushalte 10 % und für alkoholische Getränke 9 % aus. Für Tabakwaren wendeten sie 5 % auf.

Insgesamt haben die privaten Haushalte 2018 für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren durchschnittlich 321 € pro Monat ausgegeben. Die Ausgaben für diesen Bereich steigen mit der Anzahl der Personen im Haushalt, wobei allerdings die Pro-Kopf-Ausgaben mit steigender Anzahl der Haushaltsmitglieder sinken: Bei Alleinlebenden waren es im Schnitt 190 €, bei Zweipersonen- Haushalten mit 365 € aber weniger als das Doppelte. Haushalte mit fünf und mehr Personen wendeten durchschnittlich 579 € im Monat, also nur das Dreifache eines Einpersonenhaushalts auf.

Methodische Hinweise

Die Ergebnisse stammen aus der alle fünf Jahre stattfindenden Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), bei der rund 60 000 private Haushalte freiwillige Angaben zu ihren Einkommen und Einnahmen sowie ihren Konsumausgaben machen. Rund ein Fünftel dieser Haushalte führt zusätzlich detaillierte Aufzeichnungen zu den Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren sowie den gekauften Mengen. Im früheren Bundesgebiet findet die EVS seit 1962/63 statt, in den neuen Ländern und Berlin seit 1993.



Quelle: Statistisches Bundesamt (Destastis), Pressemeldung vom 21.05.2021




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2021 auf Seite M315.


Verbrauchsstichprobe: Ausgaben privater Haushalte 2018 für Obst und Gemüse erstmals höher als für Fleisch und Fisch

Für Fleisch und Fisch haben die Haushalte durchschnittlich 59 € und damit 18 % der Ausgaben aufgewendet. Der Anteil der Ausgaben für Obst und Gemüse war damit erstmals höher als für Fleisch und Fisch. Bei der letzten Erhebung dieser Art im Jahr 2013 waren es für Obst und Gemüse noch 17 % aller Lebensmittelkosten, für Fleisch und Fisch 19 %.

Brot und Getreideerzeugnisse sowie Molkereiprodukte und Eier machten 2018 einen Anteil von jeweils 13 % an den Ausgaben aus, ebenso Zucker, Konfitüren, Süßwaren, Speisefette und andere Nahrungsmittel. Für alkoholfreie Getränke gaben die privaten Haushalte 10 % und für alkoholische Getränke 9 % aus. Für Tabakwaren wendeten sie 5 % auf.

Insgesamt haben die privaten Haushalte 2018 für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren durchschnittlich 321 € pro Monat ausgegeben. Die Ausgaben für diesen Bereich steigen mit der Anzahl der Personen im Haushalt, wobei allerdings die Pro-Kopf-Ausgaben mit steigender Anzahl der Haushaltsmitglieder sinken: Bei Alleinlebenden waren es im Schnitt 190 €, bei Zweipersonen- Haushalten mit 365 € aber weniger als das Doppelte. Haushalte mit fünf und mehr Personen wendeten durchschnittlich 579 € im Monat, also nur das Dreifache eines Einpersonenhaushalts auf.

Methodische Hinweise

Die Ergebnisse stammen aus der alle fünf Jahre stattfindenden Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), bei der rund 60 000 private Haushalte freiwillige Angaben zu ihren Einkommen und Einnahmen sowie ihren Konsumausgaben machen. Rund ein Fünftel dieser Haushalte führt zusätzlich detaillierte Aufzeichnungen zu den Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren sowie den gekauften Mengen. Im früheren Bundesgebiet findet die EVS seit 1962/63 statt, in den neuen Ländern und Berlin seit 1993.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destastis), Pressemeldung vom 21.05.2021


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2021 auf Seite M315.
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Veröffentlicht: 15.06.2021

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