free access to english version



Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 23. Mai 2021 / Überarbeitung angenommen: 01. September 2021

Lösungsansätze für die klinische Praxis aus einer qualitativen Studie1

Einleitung


Bedarfsdeckende parenterale und/oder enterale Ernährung (EE) ist auf den meisten Intensivstationen eine Herausforderung. Durch enterale Ernährung werden dem/der PatientIn nur 59 % (durchschnittliche Reichweite: 20,5–94,4 %) der verordneten Energiemenge und 60,3 % (durchschnittliche Reichweite: 18,6–152,5 %) des Proteins zugeführt, was zu Unter- und Mangelernährung führt [1]. 38 % der kritisch kranken PatientInnen sind entweder mäßig oder schwer unterernährt und bei 69 % der PatientInnen verschlechtert sich der Ernährungszustand während des Krankenhausaufenthalts [2]. Dies geht mit längeren Krankenhausaufenthalten, höheren Infektionsraten und einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher [3].


Unterernährung und Muskelschwund sind häufige Probleme auf Intensivstationen. Dies ist auf die Wirkung kataboler Hormone, dem Ungleichgewicht zwischen Nahrungsaufnahme und Bedarf und einem Verlust an fettfreier Körpermasse aufgrund der körperlichen Immobilisierung zurückzuführen. Der Verlust an fettfreier Körpermasse geht mit einem verlängerten Krankenhausaufenthalt einher und beeinträchtigt somit die Lebensqualität und die Funktionsfähigkeit [3]. EE ist die Ernährung der Wahl, wenn die orale Aufnahme nicht bedarfsdeckend ist [2].

Abstract


Hintergrund und Zielsetzung: 38 % der kritisch kranken PatientInnen auf Intensivstationen sind mangelernährt, bei 69 % verschlechtert sich der Ernährungszustand während des stationären Aufenthalts. Ziel war es, Barrieren auf österreichischen Intensivstationen zu identifizieren, die einer adäquaten enteralen Ernährung entgegenstehen, und Empfehlungen zur Verbesserung zu geben.

Methode: In einer kleinen qualitativen Studie wurden fünf halbstrukturierte Interviews mit Gesundheitsfachkräften aus 4 verschiedenen steirischen Krankenhäusern durchgeführt und mit aktueller wissenschaftlicher Literatur verglichen. Die Befragten stammten aus 4 verschiedenen Krankenhaussystemen und 3 Berufsgruppen (2 diplomierte DiätologInnen, 1 diplomierte KrankenpflegerIn, 2 Ärzte/Ärztinnen), um einen breiten Einblick in das Thema zu erhalten.

Ergebnisse: Es scheint keinen Standard in den Krankenhäusern zu geben und jede Einrichtung handhabt die enterale Ernährung anders. Die Angehörigen der Gesundheitsberufe hielten die Ernährung für wichtig und schienen sich einiger der festgestellten Barrieren bewusst zu sein. Häufig wurden Barrieren in der Ausbildung und in der Organisation festgestellt.

Schlussfolgerung: Änderungen der organisatorischen Abläufe, wie routinemäßige Untersuchungen auf Mangelernährung, automatisierte Dokumentation und Berechnung der Ernährungstherapie, individualisierte Ernährungstherapie und die Forderung nach besserer Ausbildung der Fachkräfte waren nur einige der Empfehlungen für Verbesserungen. Zusätzliche Forschung wird empfohlen.

Schlüsselwörter: Mangelernährung, Barrieren, enterale Ernährung, ICU - Intensivpflegestation, Empfehlungen, Ernährungsmedizin, Diätetik, Ernährungstherapie

____________________________

1 Dieser Beitrag ist eine aktualisierte Version der E-Poster-Präsentation auf dem DGE-Kongress 2021.






Peer reviewed / Manuscript (original) submitted: 23. May 2021 / Revision accepted: 01. September 2021

Barriers to enteral nutrition on ICUs in Austria1

Recommendations for clinical practice from a qualitative study


Abstract


Background and Objective: 38% of critically ill patients on intensive care units are malnourished with 69% experiencing a nutritional decline in hospital. The objective was to identify barriers on Austrian intensive care units that prevent adequate enteral nutrition and to give recommendations for improvement.

Method: In a small qualitative study five semi-structured interviews with healthcare professionals from 4 different Styrian hospitals were conducted and cross-referenced with current scientific literature. Interviewees came from 4 different hospital-systems and 3 professions (2 registered dietitians, 1 registered nurse, 2 medical doctors) to obtain a broad insight into the topic.

Results: There seems to be no standard in hospitals and each institution handles enteral nutrition differently. The healthcare professionals considered nutrition important and appeared to be aware of some of the barriers identified. Educational and organizational barriers were common.

Conclusion: Changes in organizational practices, such as routine malnutrition screenings, automated tracking of nutrition therapy, individualized nutrition support, and the demand for better educating the professionals were only a few of the recommendations for improvement. Additional research is recommended.

Keywords: malnutrition, barriers, enteral nutrition, ICU – intensive care unit, recommendations, nutritional medicine, dietetics, nutrition therapy

___________

1 This paper is an updated version of the e-poster presentation at the DGE Congress 2021.



Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 11/2021 von Seite M644 bis M649.




free access to english version



Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 23. Mai 2021 / Überarbeitung angenommen: 01. September 2021

Lösungsansätze für die klinische Praxis aus einer qualitativen Studie1

Einleitung


Bedarfsdeckende parenterale und/oder enterale Ernährung (EE) ist auf den meisten Intensivstationen eine Herausforderung. Durch enterale Ernährung werden dem/der PatientIn nur 59 % (durchschnittliche Reichweite: 20,5–94,4 %) der verordneten Energiemenge und 60,3 % (durchschnittliche Reichweite: 18,6–152,5 %) des Proteins zugeführt, was zu Unter- und Mangelernährung führt [1]. 38 % der kritisch kranken PatientInnen sind entweder mäßig oder schwer unterernährt und bei 69 % der PatientInnen verschlechtert sich der Ernährungszustand während des Krankenhausaufenthalts [2]. Dies geht mit längeren Krankenhausaufenthalten, höheren Infektionsraten und einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher [3].


Unterernährung und Muskelschwund sind häufige Probleme auf Intensivstationen. Dies ist auf die Wirkung kataboler Hormone, dem Ungleichgewicht zwischen Nahrungsaufnahme und Bedarf und einem Verlust an fettfreier Körpermasse aufgrund der körperlichen Immobilisierung zurückzuführen. Der Verlust an fettfreier Körpermasse geht mit einem verlängerten Krankenhausaufenthalt einher und beeinträchtigt somit die Lebensqualität und die Funktionsfähigkeit [3]. EE ist die Ernährung der Wahl, wenn die orale Aufnahme nicht bedarfsdeckend ist [2].

Abstract


Hintergrund und Zielsetzung: 38 % der kritisch kranken PatientInnen auf Intensivstationen sind mangelernährt, bei 69 % verschlechtert sich der Ernährungszustand während des stationären Aufenthalts. Ziel war es, Barrieren auf österreichischen Intensivstationen zu identifizieren, die einer adäquaten enteralen Ernährung entgegenstehen, und Empfehlungen zur Verbesserung zu geben.

Methode: In einer kleinen qualitativen Studie wurden fünf halbstrukturierte Interviews mit Gesundheitsfachkräften aus 4 verschiedenen steirischen Krankenhäusern durchgeführt und mit aktueller wissenschaftlicher Literatur verglichen. Die Befragten stammten aus 4 verschiedenen Krankenhaussystemen und 3 Berufsgruppen (2 diplomierte DiätologInnen, 1 diplomierte KrankenpflegerIn, 2 Ärzte/Ärztinnen), um einen breiten Einblick in das Thema zu erhalten.

Ergebnisse: Es scheint keinen Standard in den Krankenhäusern zu geben und jede Einrichtung handhabt die enterale Ernährung anders. Die Angehörigen der Gesundheitsberufe hielten die Ernährung für wichtig und schienen sich einiger der festgestellten Barrieren bewusst zu sein. Häufig wurden Barrieren in der Ausbildung und in der Organisation festgestellt.

Schlussfolgerung: Änderungen der organisatorischen Abläufe, wie routinemäßige Untersuchungen auf Mangelernährung, automatisierte Dokumentation und Berechnung der Ernährungstherapie, individualisierte Ernährungstherapie und die Forderung nach besserer Ausbildung der Fachkräfte waren nur einige der Empfehlungen für Verbesserungen. Zusätzliche Forschung wird empfohlen.

Schlüsselwörter: Mangelernährung, Barrieren, enterale Ernährung, ICU - Intensivpflegestation, Empfehlungen, Ernährungsmedizin, Diätetik, Ernährungstherapie

____________________________

1 Dieser Beitrag ist eine aktualisierte Version der E-Poster-Präsentation auf dem DGE-Kongress 2021.






Peer reviewed / Manuscript (original) submitted: 23. May 2021 / Revision accepted: 01. September 2021

Barriers to enteral nutrition on ICUs in Austria1

Recommendations for clinical practice from a qualitative study


Abstract


Background and Objective: 38% of critically ill patients on intensive care units are malnourished with 69% experiencing a nutritional decline in hospital. The objective was to identify barriers on Austrian intensive care units that prevent adequate enteral nutrition and to give recommendations for improvement.

Method: In a small qualitative study five semi-structured interviews with healthcare professionals from 4 different Styrian hospitals were conducted and cross-referenced with current scientific literature. Interviewees came from 4 different hospital-systems and 3 professions (2 registered dietitians, 1 registered nurse, 2 medical doctors) to obtain a broad insight into the topic.

Results: There seems to be no standard in hospitals and each institution handles enteral nutrition differently. The healthcare professionals considered nutrition important and appeared to be aware of some of the barriers identified. Educational and organizational barriers were common.

Conclusion: Changes in organizational practices, such as routine malnutrition screenings, automated tracking of nutrition therapy, individualized nutrition support, and the demand for better educating the professionals were only a few of the recommendations for improvement. Additional research is recommended.

Keywords: malnutrition, barriers, enteral nutrition, ICU – intensive care unit, recommendations, nutritional medicine, dietetics, nutrition therapy

___________

1 This paper is an updated version of the e-poster presentation at the DGE Congress 2021.



Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 11/2021 von Seite M644 bis M649.


Barrieren für enterale Ernährung auf Intensivstationen in Österreich

free access to english version

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 23. Mai 2021 / Überarbeitung angenommen: 01. September 2021

Lösungsansätze für die klinische Praxis aus einer qualitativen Studie1

Einleitung
Bedarfsdeckende parenterale und/oder enterale Ernährung (EE) ist auf den meisten Intensivstationen eine Herausforderung. Durch enterale Ernährung werden dem/der PatientIn nur 59 % (durchschnittliche Reichweite: 20,5–94,4 %) der verordneten Energiemenge und 60,3 % (durchschnittliche Reichweite: 18,6–152,5 %) des Proteins zugeführt, was zu Unter- und Mangelernährung führt [1]. 38 % der kritisch kranken PatientInnen sind entweder mäßig oder schwer unterernährt und bei 69 % der PatientInnen verschlechtert sich der Ernährungszustand während des Krankenhausaufenthalts [2]. Dies geht mit längeren Krankenhausaufenthalten, höheren Infektionsraten und einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher [3].

Unterernährung und Muskelschwund sind häufige Probleme auf Intensivstationen. Dies ist auf die Wirkung kataboler Hormone, dem Ungleichgewicht zwischen Nahrungsaufnahme und Bedarf und einem Verlust an fettfreier Körpermasse aufgrund der körperlichen Immobilisierung zurückzuführen. Der Verlust an fettfreier Körpermasse geht mit einem verlängerten Krankenhausaufenthalt einher und beeinträchtigt somit die Lebensqualität und die Funktionsfähigkeit [3]. EE ist die Ernährung der Wahl, wenn die orale Aufnahme nicht bedarfsdeckend ist [2].

Abstract

Hintergrund und Zielsetzung: 38 % der kritisch kranken PatientInnen auf Intensivstationen sind mangelernährt, bei 69 % verschlechtert sich der Ernährungszustand während des stationären Aufenthalts. Ziel war es, Barrieren auf österreichischen Intensivstationen zu identifizieren, die einer adäquaten enteralen Ernährung entgegenstehen, und Empfehlungen zur Verbesserung zu geben.

Methode: In einer kleinen qualitativen Studie wurden fünf halbstrukturierte Interviews mit Gesundheitsfachkräften aus 4 verschiedenen steirischen Krankenhäusern durchgeführt und mit aktueller wissenschaftlicher Literatur verglichen. Die Befragten stammten aus 4 verschiedenen Krankenhaussystemen und 3 Berufsgruppen (2 diplomierte DiätologInnen, 1 diplomierte KrankenpflegerIn, 2 Ärzte/Ärztinnen), um einen breiten Einblick in das Thema zu erhalten.

Ergebnisse: Es scheint keinen Standard in den Krankenhäusern zu geben und jede Einrichtung handhabt die enterale Ernährung anders. Die Angehörigen der Gesundheitsberufe hielten die Ernährung für wichtig und schienen sich einiger der festgestellten Barrieren bewusst zu sein. Häufig wurden Barrieren in der Ausbildung und in der Organisation festgestellt.

Schlussfolgerung: Änderungen der organisatorischen Abläufe, wie routinemäßige Untersuchungen auf Mangelernährung, automatisierte Dokumentation und Berechnung der Ernährungstherapie, individualisierte Ernährungstherapie und die Forderung nach besserer Ausbildung der Fachkräfte waren nur einige der Empfehlungen für Verbesserungen. Zusätzliche Forschung wird empfohlen.

Schlüsselwörter: Mangelernährung, Barrieren, enterale Ernährung, ICU – Intensivpflegestation, Empfehlungen, Ernährungsmedizin, Diätetik, Ernährungstherapie

____________________________

1 Dieser Beitrag ist eine aktualisierte Version der E-Poster-Präsentation auf dem DGE-Kongress 2021.


Peer reviewed / Manuscript (original) submitted: 23. May 2021 / Revision accepted: 01. September 2021

Barriers to enteral nutrition on ICUs in Austria1

Recommendations for clinical practice from a qualitative study
Abstract

Background and Objective: 38% of critically ill patients on intensive care units are malnourished with 69% experiencing a nutritional decline in hospital. The objective was to identify barriers on Austrian intensive care units that prevent adequate enteral nutrition and to give recommendations for improvement.

Method: In a small qualitative study five semi-structured interviews with healthcare professionals from 4 different Styrian hospitals were conducted and cross-referenced with current scientific literature. Interviewees came from 4 different hospital-systems and 3 professions (2 registered dietitians, 1 registered nurse, 2 medical doctors) to obtain a broad insight into the topic.

Results: There seems to be no standard in hospitals and each institution handles enteral nutrition differently. The healthcare professionals considered nutrition important and appeared to be aware of some of the barriers identified. Educational and organizational barriers were common.

Conclusion: Changes in organizational practices, such as routine malnutrition screenings, automated tracking of nutrition therapy, individualized nutrition support, and the demand for better educating the professionals were only a few of the recommendations for improvement. Additional research is recommended.

Keywords: malnutrition, barriers, enteral nutrition, ICU – intensive care unit, recommendations, nutritional medicine, dietetics, nutrition therapy

___________

1 This paper is an updated version of the e-poster presentation at the DGE Congress 2021.

Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 11/2021 von Seite M644 bis M649.

News zum Thema des Artikels

Mehrere Menschen bereiten gemeinsam in einer modernen Küche frisches Gemüse zu. Eine Person in Kochkleidung mit roter Schürze steht lächelnd am Tisch, während andere Gurken, Paprika und weiteres Gemüse schneiden und arrangieren.

Lesetipp Heft 5/2026: Vorstellung eines Rahmenkonzeptes für Lehrküchenveranstaltungen in der medizinischen Rehabilitation

Die Ernährungstherapie ist ein wichtiger Baustein der medizinischen Rehabilitation. Für den praktischen Teil sind Lehrküchenveranstaltungen (LKV) vorgesehen. Der Beitrag stellt ein Konzept vor, das die LKV in den prozessgeleiteten ernährungstherapeutischen German-Nutrit …
weiterlesen

Essen auf einem Teller wird auf einem Tablett serviert.

Lesetipp Heft 5/2026: Best-Practice-Beispiele für die Ernährung in Kliniken und Pflegeheimen

Krankheitsverlauf, Heilungschancen und Sterblichkeit von kranken und älteren Personen in Akutkrankenhäusern und Pflegeeinrichtungen werden ganz entscheidend durch ihren Ernährungszustand beeinflusst. In einer Studie wurden Best-Practice-Beispiele für die Ernährungsverso …
weiterlesen

Badezimmerwaage mit buntem Hintergrund

Online News: Neue Empfehlungen zur medikamentösen Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas

Die S3-Leitlinie zur „Therapie und Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter“ wurde vorzeitig aktualisiert. Neue Empfehlungen betreffen den ergänzenden Einsatz medikamentöser Therapien bei schwerer Adipositas …
weiterlesen

Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 15.11.2021

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

27.04.2026
Ahead of Print

Entwicklung eines Core-Assessment-Sets für die Ernährungstherapie in der Gastroenterologie und Hepatologie

Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) gaben 2022 am Institut für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies (IHS) eine Studie zum derzeitigen Stand der gastroenterologisch-hepatologis … weiterlesen

Einladung zum Kongress VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!

Der 68. VDD-Bundeskongress wird dieses Jahr gemeinsam mit BDEM, DAEM, DGEM und VDOE ausgerichtet und findet vom 7. bis 9. Mai 2026 im CongressPark Wolfsburg statt. Unter dem Motto Ernährungstherapie und -medizin: professionell, individuell und interdisziplinär steht die … weiterlesen

ADHS und Ernährung bei Kindern und Jugendlichen

Als Ernährungstherapeutinnen am Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik der Charité Universitätsmedizin Berlin betreuen wir regelmäßig Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS) und Hyperaktivität (ADHS). Diese werden uns entweder aufgrund eines … weiterlesen

Ernährungstherapie bei Essstörungen

Herausforderungen, Hindernisse und Stolpersteine in der Therapie mit essgestörten Patient*innen Patient*innen, die aufgrund einer Essstörung in die Ernährungsberatungspraxis kommen, bilden in der Ernährungstherapie eine ganz eigene Gruppe. Die Ernährungssymptomatik ist … weiterlesen

Mangelernährung – der VDD bleibt aktiv

Bei der Organistion der traditionell im November stattfindenden Malnutrition Awareness Week (MAW) unterstützt der VDD seit langem als Kooperationspartner aktiv die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM). Die Aktionswoche 2025 verdeutlichte einmal mehr die Be … weiterlesen

14.01.2026

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Was eHBA, SMC-B und TI für Ernährungsfachkräfte bedeuten

Zugangswege und Perspektiven für Diätassistent*innen, Oecotropholog*innen und Ernährungswissenschaftler*innen Die Digitalisierung hat das deutsche Gesundheitswesen längst erreicht. Die Telematikinfrastruktur (TI) schafft dabei neue Möglichkeiten für schnelle, sichere un … weiterlesen

Ausgewählte Aspekte der Ernährungstherapie bei Lebererkrankungen

Neues aus der aktualisierten Leitlinie Maßnahmen der Ernährungstherapie bei Lebererkrankungen waren bis 2024 in der S3k-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Gastroenterologie (Teil 1) – Leber“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) veröffentlicht [1] … weiterlesen

15.12.2025

Was kennzeichnet ambulante ernährungstherapeutische Interventionen bei Adipositas? Eine Befragung von Ernährungsfachkräften in Deutschland, Teil 2

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 23.12.2024; Überarbeitung angenommen: 09.04.2025 Teil 2: Beratungskonzepte, Interventionen zur Verhaltensmodifikation und zugrunde liegende Qualifikationen Einleitung Die Beteiligung von Ernährungsfachkräften (E … weiterlesen