Berechnung eines Healthy Eating Index – Daten der EPIC-Potsdam-Studie

Anne von Ruesten, Silke Feller, Heiner Boeing, Nuthetal

Die vorliegende Arbeit wurde aus einer neu gegründeten Arbeitsgruppe der DGE zur lebensmittelbasierten Prävention heraus initiiert. Die Ergebnisse wurden innerhalb der Arbeitsgruppe besprochen. Anhand von Daten der EPIC-Potsdam-Studie wurde untersucht, ob und in welchem Ausmaß die Befolgung der Empfehlungen des Ernährungskreises der DGE mit dem Risiko für chronische Erkrankungen in Verbindung steht.

Unter 23 531 Probanden der EPIC-Potsdam-Studie wurde die Assoziation zwischen der Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs anhand von Cox-Regressionsmodellen untersucht. Dazu wurde ein Healthy Eating Index (HEI-DGE) berechnet, der das Verhältnis von tatsächlichem und empfohlenem Verzehr einzelner Lebensmittelgruppen bewertet. Ein höherer Score-Wert reflektiert ein höheres Maß an Umsetzung der Empfehlungen.

Der HEI-DGE war bei Männern, aber nicht bei Frauen, invers mit dem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (p Trend = 0,002), Typ-2-Diabetes (p Trend = 0,032) und chronischen Erkrankungen assoziiert (p = 0,031). Für Krebs konnte keine Beziehung nachgewiesen werden. Ein hohes Maß an Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises scheint das Risiko für chronische Erkrankungen zu senken. Dieser Zusammenhang war in dieser Studie bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 05/11 ab Seite 242.

Eingegangen: 21.09.2010 | Akzeptiert: 24.10.2010





Berechnung eines Healthy Eating Index – Daten der EPIC-Potsdam-Studie

Anne von Ruesten, Silke Feller, Heiner Boeing, Nuthetal

Die vorliegende Arbeit wurde aus einer neu gegründeten Arbeitsgruppe der DGE zur lebensmittelbasierten Prävention heraus initiiert. Die Ergebnisse wurden innerhalb der Arbeitsgruppe besprochen. Anhand von Daten der EPIC-Potsdam-Studie wurde untersucht, ob und in welchem Ausmaß die Befolgung der Empfehlungen des Ernährungskreises der DGE mit dem Risiko für chronische Erkrankungen in Verbindung steht.

Unter 23 531 Probanden der EPIC-Potsdam-Studie wurde die Assoziation zwischen der Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs anhand von Cox-Regressionsmodellen untersucht. Dazu wurde ein Healthy Eating Index (HEI-DGE) berechnet, der das Verhältnis von tatsächlichem und empfohlenem Verzehr einzelner Lebensmittelgruppen bewertet. Ein höherer Score-Wert reflektiert ein höheres Maß an Umsetzung der Empfehlungen.

Der HEI-DGE war bei Männern, aber nicht bei Frauen, invers mit dem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (p Trend = 0,002), Typ-2-Diabetes (p Trend = 0,032) und chronischen Erkrankungen assoziiert (p = 0,031). Für Krebs konnte keine Beziehung nachgewiesen werden. Ein hohes Maß an Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises scheint das Risiko für chronische Erkrankungen zu senken. Dieser Zusammenhang war in dieser Studie bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 05/11 ab Seite 242.

Eingegangen: 21.09.2010 | Akzeptiert: 24.10.2010



Beeinflusst die Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises das Risiko für chronische Erkrankungen? (Peer-Review-Verfahren)

Berechnung eines Healthy Eating Index – Daten der EPIC-Potsdam-Studie

Anne von Ruesten, Silke Feller, Heiner Boeing, Nuthetal

Die vorliegende Arbeit wurde aus einer neu gegründeten Arbeitsgruppe der DGE zur lebensmittelbasierten Prävention heraus initiiert. Die Ergebnisse wurden innerhalb der Arbeitsgruppe besprochen. Anhand von Daten der EPIC-Potsdam-Studie wurde untersucht, ob und in welchem Ausmaß die Befolgung der Empfehlungen des Ernährungskreises der DGE mit dem Risiko für chronische Erkrankungen in Verbindung steht.

Unter 23 531 Probanden der EPIC-Potsdam-Studie wurde die Assoziation zwischen der Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs anhand von Cox-Regressionsmodellen untersucht. Dazu wurde ein Healthy Eating Index (HEI-DGE) berechnet, der das Verhältnis von tatsächlichem und empfohlenem Verzehr einzelner Lebensmittelgruppen bewertet. Ein höherer Score-Wert reflektiert ein höheres Maß an Umsetzung der Empfehlungen.

Der HEI-DGE war bei Männern, aber nicht bei Frauen, invers mit dem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (p Trend = 0,002), Typ-2-Diabetes (p Trend = 0,032) und chronischen Erkrankungen assoziiert (p = 0,031). Für Krebs konnte keine Beziehung nachgewiesen werden. Ein hohes Maß an Einhaltung der Empfehlungen des DGE-Ernährungskreises scheint das Risiko für chronische Erkrankungen zu senken. Dieser Zusammenhang war in dieser Studie bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 05/11 ab Seite 242.

Eingegangen: 21.09.2010 | Akzeptiert: 24.10.2010

Artikelfakten

DOI: 2011.977
Veröffentlicht: 03.05.2011

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