Manfred J. Müller, Kiel

Betrug in der Wissenschaft wird selten öffentlich. Wird er einmal öffentlich, verursacht dies Schrecken nicht nur in der wissenschaftlichen Gemeinde, sondern auch in der Öffentlichkeit. Betrug in der Wissenschaft findet nicht nur in Schlagzeilen trächtigen Bereichen wie der Stammzellforschung statt. Betrug gibt es auch in der Ernährungswissenschaft.

Wissenschaftliches Fehlverhalten gehört zu den Schattenseiten wissenschaftlichen Arbeitens. Es schadet dem Erkenntnisprozess, dem Ansehen der Wissenschaft insgesamt und damit uns allen. Das Risiko wissenschaftlichen Fehlverhaltens wächst dort, wo wissenschaftliche Freiheiten eingeschränkt und wissenschaftliches Arbeiten zunehmend äußeren Einflüssen unterliegt. Das Risiko ist hoch, wenn persönliche Abhängigkeiten wissenschaftliches Arbeiten wesentlich mitbestimmen. Die wahrscheinlich beste Prävention von wissenschaftlichem Fehlverhalten ist die offene und kritische Diskussion von Ergebnissen sowie die gegenseitige Aufmerksamkeit.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 04/06 ab Seite 135.





Manfred J. Müller, Kiel

Betrug in der Wissenschaft wird selten öffentlich. Wird er einmal öffentlich, verursacht dies Schrecken nicht nur in der wissenschaftlichen Gemeinde, sondern auch in der Öffentlichkeit. Betrug in der Wissenschaft findet nicht nur in Schlagzeilen trächtigen Bereichen wie der Stammzellforschung statt. Betrug gibt es auch in der Ernährungswissenschaft.

Wissenschaftliches Fehlverhalten gehört zu den Schattenseiten wissenschaftlichen Arbeitens. Es schadet dem Erkenntnisprozess, dem Ansehen der Wissenschaft insgesamt und damit uns allen. Das Risiko wissenschaftlichen Fehlverhaltens wächst dort, wo wissenschaftliche Freiheiten eingeschränkt und wissenschaftliches Arbeiten zunehmend äußeren Einflüssen unterliegt. Das Risiko ist hoch, wenn persönliche Abhängigkeiten wissenschaftliches Arbeiten wesentlich mitbestimmen. Die wahrscheinlich beste Prävention von wissenschaftlichem Fehlverhalten ist die offene und kritische Diskussion von Ergebnissen sowie die gegenseitige Aufmerksamkeit.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 04/06 ab Seite 135.



Betrug in der Ernährungswissenschaft

Manfred J. Müller, Kiel

Betrug in der Wissenschaft wird selten öffentlich. Wird er einmal öffentlich, verursacht dies Schrecken nicht nur in der wissenschaftlichen Gemeinde, sondern auch in der Öffentlichkeit. Betrug in der Wissenschaft findet nicht nur in Schlagzeilen trächtigen Bereichen wie der Stammzellforschung statt. Betrug gibt es auch in der Ernährungswissenschaft.

Wissenschaftliches Fehlverhalten gehört zu den Schattenseiten wissenschaftlichen Arbeitens. Es schadet dem Erkenntnisprozess, dem Ansehen der Wissenschaft insgesamt und damit uns allen. Das Risiko wissenschaftlichen Fehlverhaltens wächst dort, wo wissenschaftliche Freiheiten eingeschränkt und wissenschaftliches Arbeiten zunehmend äußeren Einflüssen unterliegt. Das Risiko ist hoch, wenn persönliche Abhängigkeiten wissenschaftliches Arbeiten wesentlich mitbestimmen. Die wahrscheinlich beste Prävention von wissenschaftlichem Fehlverhalten ist die offene und kritische Diskussion von Ergebnissen sowie die gegenseitige Aufmerksamkeit.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 04/06 ab Seite 135.

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Veröffentlicht: 11.04.2006

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