Grundlagen und Anwendung


Die Körperzusammensetzung steht in engem Zusammenhang mit dem Ernährungsstatus und Gesundheitszustand. In der klinischen Praxis ist die Quantifizierung der einzelnen Körperkompartimente wie Muskelmasse, Fettmasse und Körperwasser von zentraler Bedeutung, um Therapieverläufe adäquat beurteilen zu können. Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine einfach durchzuführende, nicht-invasive und relativ kostengünstige Methode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Mit ihr lassen sich mehrere Körperkompartimente gleichzeitig in einem einzigen Untersuchungsschritt beurteilen, was ein Vorteil gegenüber anderen Verfahren ist.


Einleitung


Die Körperzusammensetzung des Menschen unterliegt im Laufe des Lebens individuell unterschiedlich ausgeprägten Veränderungen. So nehmen mit zunehmendem Alter der Körperwassergehalt und die Muskelmasse kontinuierlich ab, während es gleichzeitig zu einer Zunahme und Umverteilung der Körperfettspeicher kommt. Neben diesen altersbedingten physiologischen Prozessen können aber auch bestimmte Situationen, z. B. eine chronische Mangelernährung, akute oder chronisch entzündliche Erkrankungen oder auch eine längere körperliche Inaktivität zu erheblichen Veränderungen der Körperzusammensetzung führen. So hat eine länger andauernde Mangelernährung typischerweise eine progressive Reduktion der Körper- und Muskelmasse zur Folge, die mit einem Verlust an Alltagsfunktionalität einhergeht und längerfristig das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko erhöhen kann [1, 2]. Beim Krankheitsbild Adipositas zeigt sich dagegen ein übermäßig hoher Körperfettanteil und zumeist auch ein ungünstiges Fettverteilungsmuster mit verstärkter Fettdepotbildung im Bauchraum, was mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündlichen Erkrankungen und Krebserkrankungen assoziiert ist [3].

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Den vollständigen Artikel finden Sie in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2019 von Seite M474 bis M486.


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Grundlagen und Anwendung


Die Körperzusammensetzung steht in engem Zusammenhang mit dem Ernährungsstatus und Gesundheitszustand. In der klinischen Praxis ist die Quantifizierung der einzelnen Körperkompartimente wie Muskelmasse, Fettmasse und Körperwasser von zentraler Bedeutung, um Therapieverläufe adäquat beurteilen zu können. Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine einfach durchzuführende, nicht-invasive und relativ kostengünstige Methode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Mit ihr lassen sich mehrere Körperkompartimente gleichzeitig in einem einzigen Untersuchungsschritt beurteilen, was ein Vorteil gegenüber anderen Verfahren ist.


Einleitung


Die Körperzusammensetzung des Menschen unterliegt im Laufe des Lebens individuell unterschiedlich ausgeprägten Veränderungen. So nehmen mit zunehmendem Alter der Körperwassergehalt und die Muskelmasse kontinuierlich ab, während es gleichzeitig zu einer Zunahme und Umverteilung der Körperfettspeicher kommt. Neben diesen altersbedingten physiologischen Prozessen können aber auch bestimmte Situationen, z. B. eine chronische Mangelernährung, akute oder chronisch entzündliche Erkrankungen oder auch eine längere körperliche Inaktivität zu erheblichen Veränderungen der Körperzusammensetzung führen. So hat eine länger andauernde Mangelernährung typischerweise eine progressive Reduktion der Körper- und Muskelmasse zur Folge, die mit einem Verlust an Alltagsfunktionalität einhergeht und längerfristig das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko erhöhen kann [1, 2]. Beim Krankheitsbild Adipositas zeigt sich dagegen ein übermäßig hoher Körperfettanteil und zumeist auch ein ungünstiges Fettverteilungsmuster mit verstärkter Fettdepotbildung im Bauchraum, was mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündlichen Erkrankungen und Krebserkrankungen assoziiert ist [3].

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Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

Grundlagen und Anwendung
Die Körperzusammensetzung steht in engem Zusammenhang mit dem Ernährungsstatus und Gesundheitszustand. In der klinischen Praxis ist die Quantifizierung der einzelnen Körperkompartimente wie Muskelmasse, Fettmasse und Körperwasser von zentraler Bedeutung, um Therapieverläufe adäquat beurteilen zu können. Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine einfach durchzuführende, nicht-invasive und relativ kostengünstige Methode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Mit ihr lassen sich mehrere Körperkompartimente gleichzeitig in einem einzigen Untersuchungsschritt beurteilen, was ein Vorteil gegenüber anderen Verfahren ist.
Einleitung

Die Körperzusammensetzung des Menschen unterliegt im Laufe des Lebens individuell unterschiedlich ausgeprägten Veränderungen. So nehmen mit zunehmendem Alter der Körperwassergehalt und die Muskelmasse kontinuierlich ab, während es gleichzeitig zu einer Zunahme und Umverteilung der Körperfettspeicher kommt. Neben diesen altersbedingten physiologischen Prozessen können aber auch bestimmte Situationen, z. B. eine chronische Mangelernährung, akute oder chronisch entzündliche Erkrankungen oder auch eine längere körperliche Inaktivität zu erheblichen Veränderungen der Körperzusammensetzung führen. So hat eine länger andauernde Mangelernährung typischerweise eine progressive Reduktion der Körper- und Muskelmasse zur Folge, die mit einem Verlust an Alltagsfunktionalität einhergeht und längerfristig das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko erhöhen kann [1, 2]. Beim Krankheitsbild Adipositas zeigt sich dagegen ein übermäßig hoher Körperfettanteil und zumeist auch ein ungünstiges Fettverteilungsmuster mit verstärkter Fettdepotbildung im Bauchraum, was mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündlichen Erkrankungen und Krebserkrankungen assoziiert ist [3].

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Veröffentlicht: 14.08.2019

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