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Am häufigsten werden von denjenigen Befragten, die mindestens „gelegentlich“ Biolebensmittel kaufen, Eier, Gemüse/Obst, Fleisch oder Wurstwaren und Milchprodukte aus biologischer Herkunft gekauft. Haupteinkaufsort hierfür sind Supermärkte und Discounter, aber fast 50 % geben auch Bioläden als Einkaufsorte an. Als Motivation zum Einkauf biologischer Lebensmittel wird die gesamte Palette an „Öko“-Motiven genannt: von der artgerechten Tierhaltung über die geringe Schadstoffbelastung bis zur Freiheit von Gentechnik. Speziell beim Biofleisch steht neben dem Tierwohl die eigene Gesundheit und Freiheit von Antibiotika im Fleisch sowie die bessere Qualität im Vordergrund. Interessant bei den „Ursachen“ des Einkaufs von Biolebensmitteln ist, dass immerhin gut 50 % der Befragten angeben, durch neue Produkte im Supermarkt und über 60 %, durch Nutzer von Bioprodukten im privaten Umfeld darauf gekommen zu sein.
Kommentar der Redaktion: Verbraucher am Einkaufsort auf den biologischen Landbau und seine Produkte aufmerksam zu machen oder diese schlichtweg auffällig anzubieten, lohnt sich also, um Verbraucher neugierig zu machen und zum Kauf anzuregen. Da sich die Kaufhäufigkeit von Biolebensmitteln insgesamt laut den Ergebnissen des Ökobarometers seit 2013 kaum verändert hat, wäre dies evtl. eine mögliche Strategie zur Absatzförderung.
Quelle: Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) (Hg). Ökobarometer 2016. URL: www.oekolandbau.de/service/zahlen-daten-fakten/oekobarometer/
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