Nach Einstufung durch die Europäische Kommission sind Chiasamen eine neuartige Lebensmittelzutat (Novel Food). Laut Ergebnissen einer Internetsuchmaschine sind sie Heilsamen der Maya, Superfood, Wundersaat, Schlankmacher, veganes Ei. Chiasamen kommen aufgrund ihrer ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffe und ihrer funktionellen Eigenschaften in der Lebensmittelindustrie sowie im privaten Haushalt zum Einsatz. Bei veganer Ernährungsweise sind sie als Nährstoffquelle und z. B. als Ei-Ersatz beim Backen bedeutsam.


Botanik und Inhaltsstoffe Chia (Salvia hispanica L.) ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die Früchte der ursprünglich aus dem Süden Mexikos und Norden Guatemalas stammenden Pflanze werden Chiasamen genannt. Sie gelten wie bspw. Buchweizen als Pseudogetreide und sind wie Leinsamen eine Ölsaat.

Chiasamen sind eine der reichhaltigsten bislang bekannten pflanzlichen Quellen für essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren.


Die Samen enthalten 25–40 % Fett, das zu 60 % aus α-Linolensäure (ALA, n3-Fettsäure) und zu 20 % aus Linolsäure (LA, n6-Fettsäure) besteht [1]. Im Körper des Menschen können aus ALA die biologisch wirksameren langkettigen n3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) und daraus die Eicosanoide gebildet werden, die z. B. Thrombozytenaggregation, Gefäßtonus sowie Entzündungsreaktionen beeinflussen [2].






 Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 03/15 von Seite S9 bis S12.




Nach Einstufung durch die Europäische Kommission sind Chiasamen eine neuartige Lebensmittelzutat (Novel Food). Laut Ergebnissen einer Internetsuchmaschine sind sie Heilsamen der Maya, Superfood, Wundersaat, Schlankmacher, veganes Ei. Chiasamen kommen aufgrund ihrer ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffe und ihrer funktionellen Eigenschaften in der Lebensmittelindustrie sowie im privaten Haushalt zum Einsatz. Bei veganer Ernährungsweise sind sie als Nährstoffquelle und z. B. als Ei-Ersatz beim Backen bedeutsam.


Botanik und Inhaltsstoffe Chia (Salvia hispanica L.) ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die Früchte der ursprünglich aus dem Süden Mexikos und Norden Guatemalas stammenden Pflanze werden Chiasamen genannt. Sie gelten wie bspw. Buchweizen als Pseudogetreide und sind wie Leinsamen eine Ölsaat.

Chiasamen sind eine der reichhaltigsten bislang bekannten pflanzlichen Quellen für essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren.


Die Samen enthalten 25–40 % Fett, das zu 60 % aus α-Linolensäure (ALA, n3-Fettsäure) und zu 20 % aus Linolsäure (LA, n6-Fettsäure) besteht [1]. Im Körper des Menschen können aus ALA die biologisch wirksameren langkettigen n3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) und daraus die Eicosanoide gebildet werden, die z. B. Thrombozytenaggregation, Gefäßtonus sowie Entzündungsreaktionen beeinflussen [2].






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Chiasamen – Präkolumbisches Grundlebensmittel und modernes Novel Food

Nach Einstufung durch die Europäische Kommission sind Chiasamen eine neuartige Lebensmittelzutat (Novel Food). Laut Ergebnissen einer Internetsuchmaschine sind sie Heilsamen der Maya, Superfood, Wundersaat, Schlankmacher, veganes Ei. Chiasamen kommen aufgrund ihrer ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffe und ihrer funktionellen Eigenschaften in der Lebensmittelindustrie sowie im privaten Haushalt zum Einsatz. Bei veganer Ernährungsweise sind sie als Nährstoffquelle und z. B. als Ei-Ersatz beim Backen bedeutsam.

Botanik und Inhaltsstoffe Chia (Salvia hispanica L.) ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die Früchte der ursprünglich aus dem Süden Mexikos und Norden Guatemalas stammenden Pflanze werden Chiasamen genannt. Sie gelten wie bspw. Buchweizen als Pseudogetreide und sind wie Leinsamen eine Ölsaat.

Chiasamen sind eine der reichhaltigsten bislang bekannten pflanzlichen Quellen für essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Die Samen enthalten 25–40 % Fett, das zu 60 % aus α-Linolensäure (ALA, n3-Fettsäure) und zu 20 % aus Linolsäure (LA, n6-Fettsäure) besteht [1]. Im Körper des Menschen können aus ALA die biologisch wirksameren langkettigen n3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) und daraus die Eicosanoide gebildet werden, die z. B. Thrombozytenaggregation, Gefäßtonus sowie Entzündungsreaktionen beeinflussen [2].


 Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 03/15 von Seite S9 bis S12.

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Artikelfakten

Veröffentlicht: 13.03.2015

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