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Chronische Nierenkrankheit: Ernährungstherapie in der Dialysephase, Teil 1

Teil 1: Mangelernährung, Energie- und Proteinzufuhr, Hyperkaliämie

Das Nierenversagen und der Beginn der Dialysetherapie stellen eine Zäsur in der Behandlung und im Alltag von Patient*innen mit chronischer Nierenerkrankung (chronic kidney disease, CKD) dar. Nach dem ersten Teil dieser Reihe zur Ernährungstherapie bei CKD [1] steht in diesem und dem nächsten Teil daher die Ernährungstherapie während der Dialysebehandlung im Mittelpunkt. In diesem Artikel liegt der Schwerpunkt auf Mangelernährung, Energie- und Proteinzufuhr sowie Hyperkaliämie, der letzte Teil der Reihe (in einer der nächsten Ausgaben) wird die Phosphatproblematik und die Flüssigkeitszufuhr behandeln.

Einführung: Dialyse bei Nierenversagen

Wenn der Funktionsverlust der Niere bei einer CKD so weit fortgeschritten ist, dass die Niere ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, muss die Dialyse diese Aufgaben übernehmen. Je nach gewähltem Behandlungsverfahren wird sie in einem speziellen Dialysezentrum oder zu Hause durchgeführt.

Bei der Hämodialyse wird das Blut durch eine künstliche Membran (Dialysator) gefiltert, um Abfallprodukte, überschüssiges Wasser und Elektrolyte zu entfernen. Zuvor erhalten die Patient*innen einen Shunt, der meist am Unterarm angelegt wird. Durch den Shunt steht Blut in ausreichender Menge und Geschwindigkeit für die Dialyse zur Verfügung. Die Hämodialyse findet meist in einem Zentrum an drei Tagen pro Woche für vier bis fünf Stunden statt. Bei der Heim-Hämodialyse führen die Patient*innen das Dialyseverfahren selbstständig zu Hause durch und können Zeitpunkt und Länge der Behandlung individueller gestalten. …


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2/2025 auf den Seiten M116 bis M125.

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Verschlagwortet mit: Nierenerkrankungen, Dialyse

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Artikelfakten

Veröffentlicht: 12.02.2025

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