© Iurii Motov/iStock/Getty Images Plu

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Max-Leon Straßburger und Dr. Lars Mewes, Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der LUH, haben die Beziehung zwischen SARS-CoV-2-Fällen pro 100 000 Einwohner und dem sozio-ökonomischen Status auf der Grundlage detaillierter Daten auf Stadtbezirksebene untersucht. Die Daten stammen vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg und wurden ergänzt durch den KECK-Atlas der Bertelsmann Stiftung, der – auf einzelne Stadtgebiete und Ortsteile bezogen – über die soziale Lage, die Bildung und Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien Auskunft gibt.

Die Studienergebnisse deuten auf einen starken, negativen Zusammenhang zwischen dem sozialen und wirtschaftlichen Status und Morbiditätsraten für die zweite Welle der aktuellen Pandemie in Duisburg hin. Wer wenig verdient und in beengten Wohnverhältnissen lebt, hat demnach eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit COVID-19 zu infizieren und an dem Virus zu sterben. Die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede haben einen großen Einfluss auf die Ausbreitung von COVID-19 innerhalb einer Stadt.

Dieses Wissen könnte als Basis für politische Entscheidungen genutzt werden, bspw. wenn es um Konzepte für geografisch sensible Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geht.

Literatur


1. Straßburger ML, Mewes L: Der Zusammenhang zwischen sozialen Ungleichheiten und Covid- 19. Fallzahlen auf Stadtteilebene – Eine Fallstudie für 46 Stadtteile der Stadt Duisburg. ZFW – Advances in Economic Geography 2021; https://doi.org/10.1515/zfw-2021-0030.

Quelle: Leibniz Universität Hannover, Pressemeldung vom 01.02.2022




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2022 auf Seite M131.


Während der laufenden SARS-CoV-2-Pandemie hat die Forschung gezeigt, dass soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des Virus spielen. Eine Studie der Leibniz Universität Hannover (LUH) weist dies zur zweiten Welle erstmals am Beispiel Duisburgs nach.




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Max-Leon Straßburger und Dr. Lars Mewes, Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der LUH, haben die Beziehung zwischen SARS-CoV-2-Fällen pro 100 000 Einwohner und dem sozio-ökonomischen Status auf der Grundlage detaillierter Daten auf Stadtbezirksebene untersucht. Die Daten stammen vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg und wurden ergänzt durch den KECK-Atlas der Bertelsmann Stiftung, der – auf einzelne Stadtgebiete und Ortsteile bezogen – über die soziale Lage, die Bildung und Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien Auskunft gibt.

Die Studienergebnisse deuten auf einen starken, negativen Zusammenhang zwischen dem sozialen und wirtschaftlichen Status und Morbiditätsraten für die zweite Welle der aktuellen Pandemie in Duisburg hin. Wer wenig verdient und in beengten Wohnverhältnissen lebt, hat demnach eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit COVID-19 zu infizieren und an dem Virus zu sterben. Die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede haben einen großen Einfluss auf die Ausbreitung von COVID-19 innerhalb einer Stadt.

Dieses Wissen könnte als Basis für politische Entscheidungen genutzt werden, bspw. wenn es um Konzepte für geografisch sensible Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geht.

Literatur


1. Straßburger ML, Mewes L: Der Zusammenhang zwischen sozialen Ungleichheiten und Covid- 19. Fallzahlen auf Stadtteilebene – Eine Fallstudie für 46 Stadtteile der Stadt Duisburg. ZFW – Advances in Economic Geography 2021; https://doi.org/10.1515/zfw-2021-0030.

Quelle: Leibniz Universität Hannover, Pressemeldung vom 01.02.2022




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2022 auf Seite M131.


Soziale Ungleichheit: COVID-19: Soziale Unterschiede erklären Infektionsrisiko

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Max-Leon Straßburger und Dr. Lars Mewes, Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der LUH, haben die Beziehung zwischen SARS-CoV-2-Fällen pro 100 000 Einwohner und dem sozio-ökonomischen Status auf der Grundlage detaillierter Daten auf Stadtbezirksebene untersucht. Die Daten stammen vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg und wurden ergänzt durch den KECK-Atlas der Bertelsmann Stiftung, der – auf einzelne Stadtgebiete und Ortsteile bezogen – über die soziale Lage, die Bildung und Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien Auskunft gibt.

Die Studienergebnisse deuten auf einen starken, negativen Zusammenhang zwischen dem sozialen und wirtschaftlichen Status und Morbiditätsraten für die zweite Welle der aktuellen Pandemie in Duisburg hin. Wer wenig verdient und in beengten Wohnverhältnissen lebt, hat demnach eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit COVID-19 zu infizieren und an dem Virus zu sterben. Die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede haben einen großen Einfluss auf die Ausbreitung von COVID-19 innerhalb einer Stadt.

Dieses Wissen könnte als Basis für politische Entscheidungen genutzt werden, bspw. wenn es um Konzepte für geografisch sensible Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geht.

Literatur

1. Straßburger ML, Mewes L: Der Zusammenhang zwischen sozialen Ungleichheiten und Covid- 19. Fallzahlen auf Stadtteilebene – Eine Fallstudie für 46 Stadtteile der Stadt Duisburg. ZFW – Advances in Economic Geography 2021; https://doi.org/10.1515/zfw-2021-0030.

Quelle: Leibniz Universität Hannover, Pressemeldung vom 01.02.2022


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Veröffentlicht: 14.03.2022

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