US-Studiendaten zeigen, dass das innovative Lehrformat einer Teaching Kitchen zu einer Verbesserung der Beratungskompetenz bei lebensstilassoziierten Erkrankungen führt. Studierende der Medizin im klinischen Abschnitt des Studiums erlernen somit in sieben Modulen bzw. Kochkursen zum einen die theoretischen Grundlagen klinischer Ernährung auf Basis des 2019 veröffentlichten wissenschaftlichen Konsensuspapiers „Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP)“. Zum anderen erfahren sie, wie sie ihre PatientInnen auf der Grundlage von natürlichen Lebensmitteln, praktischen Kochfertigkeiten und attraktiven Rezepten motivieren können, ein gesünderes Leben zu führen (Salutogenese). Das Lehrformat soll Ernährungsmedizin synergistisch durch Stärkung der lebensweltbezogenen ärztlichen Beratungskompetenz ergänzen. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit Ernährungsfachkräften gefördert werden, die den ärztlich initiierten Therapieprozess nachfolgend, z. B. in Form von persönlicher Ernährungsberatung, unterstützen.

Quelle: CookUOS e. V., Pressemeldung vom 11.12.2020




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2021 auf Seite M310.


Das Institut für Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin, hat in Kooperation mit CookUOS e. V. ein neues evidenzbasiertes Wahlpflichtfach Culinary Medicine für das Medizinstudium entwickelt und im Wintersemester 2020/21 erfolgreich pilotiert. Culinary Medicine kombiniert Ernährungsmedizin, Ernährungswissenschaft und Psychologie mit praktischer Kulinarik.


US-Studiendaten zeigen, dass das innovative Lehrformat einer Teaching Kitchen zu einer Verbesserung der Beratungskompetenz bei lebensstilassoziierten Erkrankungen führt. Studierende der Medizin im klinischen Abschnitt des Studiums erlernen somit in sieben Modulen bzw. Kochkursen zum einen die theoretischen Grundlagen klinischer Ernährung auf Basis des 2019 veröffentlichten wissenschaftlichen Konsensuspapiers „Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP)“. Zum anderen erfahren sie, wie sie ihre PatientInnen auf der Grundlage von natürlichen Lebensmitteln, praktischen Kochfertigkeiten und attraktiven Rezepten motivieren können, ein gesünderes Leben zu führen (Salutogenese). Das Lehrformat soll Ernährungsmedizin synergistisch durch Stärkung der lebensweltbezogenen ärztlichen Beratungskompetenz ergänzen. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit Ernährungsfachkräften gefördert werden, die den ärztlich initiierten Therapieprozess nachfolgend, z. B. in Form von persönlicher Ernährungsberatung, unterstützen.

Quelle: CookUOS e. V., Pressemeldung vom 11.12.2020




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2021 auf Seite M310.


Ernährungsmedizin: Culinary Medicine als Wahlpflichtfach an der Universitätsmedizin Göttingen pilotiert

US-Studiendaten zeigen, dass das innovative Lehrformat einer Teaching Kitchen zu einer Verbesserung der Beratungskompetenz bei lebensstilassoziierten Erkrankungen führt. Studierende der Medizin im klinischen Abschnitt des Studiums erlernen somit in sieben Modulen bzw. Kochkursen zum einen die theoretischen Grundlagen klinischer Ernährung auf Basis des 2019 veröffentlichten wissenschaftlichen Konsensuspapiers „Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP)“. Zum anderen erfahren sie, wie sie ihre PatientInnen auf der Grundlage von natürlichen Lebensmitteln, praktischen Kochfertigkeiten und attraktiven Rezepten motivieren können, ein gesünderes Leben zu führen (Salutogenese). Das Lehrformat soll Ernährungsmedizin synergistisch durch Stärkung der lebensweltbezogenen ärztlichen Beratungskompetenz ergänzen. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit Ernährungsfachkräften gefördert werden, die den ärztlich initiierten Therapieprozess nachfolgend, z. B. in Form von persönlicher Ernährungsberatung, unterstützen.

Quelle: CookUOS e. V., Pressemeldung vom 11.12.2020


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2021 auf Seite M310.

News zum Thema des Artikels

älterer Mann mit kleiner Schüssel vor sich greift sich mit einer Hand an den Hals

Lesetipp Heft 8/2026: Schluckstörungen

Der Beitrag erläutert Ursachen von Schluckstörungen, gesundheitliche Folgen und praxisrelevante Maßnahmen für die Versorgung von Betroffenen mit Dysphagie …
weiterlesen

Schild mit Text "Plantbased Keto" drumherum ensprechende Lebensmittel wie Öl, Nüsse, Avocado

Lesetipp Heft 8/2026: Die Rolle pflanzlicher Lebensmittel bei ketogenen Ernährungstherapien

Der Beitrag von Christina Heidt et al. untersucht, welche Möglichkeiten pflanzliche Lebensmittel und moderne Alternativprodukte für die Erweiterung ketogener Ernährungstherapien bieten …
weiterlesen

Doppeltes Gesicht einer Frau mit Spiegel in der Hand, doppelt, einma rot, einmal blau

Lesetipp Heft 8/2026: Ernährungstherapie: Die Rolle von Körperbild und Körperschema

Wie wir uns in unserem Körper fühlen, wie wir uns bewegen und was für eine Meinung wir über uns haben, hängt neben anderen Faktoren auch von unserem „Körperbild“ ab. Der Begriff bezeichnet die subjektive Wahrnehmung des eigenen Körpers, und die ist oft ganz unabhängig v …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.06.2021

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Mehr Ernährungstherapie auf Rezept

Es ist ein starkes Signal für die Diätassistent*innen und damit die Ernährungstherapie: Mit Zustimmung aller Fraktionen verabschiedete nämlich der Bayerische Landtag im Juni einstimmig mehrere Anträge zur Weiterentwicklung der Ernährungstherapie. Diesen Antrag „Präventi … weiterlesen

Der Körper is(s)t mit …

Das „Körperthema“ ist ein zentraler Bestandteil der Ernährungstherapie, insbesondere im Kontext esspsychologischer Zusammenhänge und Störungen –  bis hin zu Essstörungen. Der Körper ist dabei nicht nur Objekt der Ernährung, sondern auch Träger von Erfahrungen, Emotionen … weiterlesen

12.08.2026

Ketogene Ernährungstherapien im Wandel

Traditionell basiert die praktische Umsetzung ketogener Ernährungstherapien auf einem hohen Anteil tierischer Fett- und Proteinquellen. Zunehmend wächst jedoch das Interesse an pflanzenorientierten Formen der ketogenen Ernährung. weiterlesen

12.08.2026

Ernährungsmedizin: Kurzzeitige parenterale Gabe von n-3-Fettsäuren erhöht Risiko für Vorhofflimmern nicht

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) bewertet die kurzfristige parenterale Gabe von fischölhaltigen n-3-Fettsäuren bei kritisch kranken Patient*innen als sicher. Anlass der aktuellen Bewertung sind Warnhinweise aus dem Jahr 2023, die auf ein erhöhtes R … weiterlesen

VDD-Bundeskongress 2026

Der diesjährige VDD-Bundeskongress Anfang Mai im Wolfsburger Congress-Park trug das Motto: „VDD & Friends – gemeinsam ist mehr drin“. Friends, welche den Kongress mitgestalteten, waren Vertreter*innen sowie Teilnehmende vom Berufsverband Deutscher Ernährungsmedizine … weiterlesen

15.07.2026

Lipödem zwischen Zellstress und Schmerz

Das Lipödem stellt Ernährungsfachkräfte vor eine besondere Herausforderung. Neben metabolischen Aspekten sind es insbesondere der chronische Schmerz als Leitsymptom, funktionelle Mobilitätseinschränkungen, eine oft lange Vorgeschichte nicht nachhaltiger Diätversuche und … weiterlesen

27.04.2026
Ahead of Print

Entwicklung eines Core-Assessment-Sets für die Ernährungstherapie in der Gastroenterologie und Hepatologie

Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) gaben 2022 am Institut für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies (IHS) eine Studie zum derzeitigen Stand der gastroenterologisch-hepatologis … weiterlesen

Einladung zum Kongress VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!

Der 68. VDD-Bundeskongress wird dieses Jahr gemeinsam mit BDEM, DAEM, DGEM und VDOE ausgerichtet und findet vom 7. bis 9. Mai 2026 im CongressPark Wolfsburg statt. Unter dem Motto Ernährungstherapie und -medizin: professionell, individuell und interdisziplinär steht die … weiterlesen