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Dieser Frage ging die Internistin Claudia Schulze nach. Die zertifizierten Darmzentren haben das Ziel, die Betreuung von KrebspatientInnen in einer Region unter Qualitätsgesichtspunkten durchzuführen. Dabei werden die PatientInnen in onkologischen Zentren in allen Phasen der Erkrankung betreut. Dies ist nur durch die Zusammenarbeit von SpezialistInnen aus unterschiedlichen Disziplinen möglich.
In wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenzen werden in Fallbesprechungen die individuelle Krankheitssituation besprochen und die bestmögliche Therapie festgelegt. Für diese Fallbesprechungen gibt es PflichtteilnehmerInnen, weitere interessierte KollegInnen sind allerdings jederzeit willkommen. Im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft kann eine Zertifizierung durch OnkoZert durchgeführt werden. Für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen Anforderungen an organisatorische, personelle und fachliche Strukturen erfüllt werden. Darüber hinaus werden regelmäßig medizinische Kennzahlen zur Ergebnisqualität abgefragt und in jährlichen Berichten veröffentlicht.