Das Konzept „Ernährungsumgebungen“ in Modellen
Komplexität grafisch erfassen
Im Kontext Public Health hat sich der wissenschaftliche Fokus in den letzten Jahren verstärkt auf multidimensionale äußere und strukturelle Einflussgrößen auf das Ernährungsverhalten verschoben, die mit dem Konzept der Ernährungsumgebungen (EU) zusammengefasst werden. Zwischen dem heute etablierten Ansatz und älteren Modellierungen gibt es konzeptuelle Parallelen, die hilfreiche Impulse für Fragestellungen individueller und bevölkerungsbezogener Gesundheit liefern. Die in diesem Beitrag<sup>1</sup> dargestellten Modelle entstammen unterschiedlichen Fachrichtungen, weisen jedoch durchweg soziologische Bezüge auf.