free access to english version



Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 14.09.2018 / Überarbeitung angenommen: 27.02.2019

Anwendungszentrierte Entwicklung eines prospektiven Ernährungsschätzprotokolls zum Einsatz bei österreichischen Erwachsenen


Einleitung


Die Erhebung des Lebensmittelverzehrs gilt als zentrales Element in der Ernährungsepidemiologie und Ernährungsforschung [1]. Davon ausgehend kann die Nährstoffzufuhr einer Bevölkerungsgruppe beurteilt werden. Weiterführend sind Zusammenhänge zwischen dem Ernährungsverhalten und Auswirkungen auf die Gesundheit feststellbar. Das Risiko ernährungsassoziierter Erkrankungen kann somit auf Bevölkerungsebene abgeschätzt werden [2].


Individuelle Ergebnisse aus Verzehrerhebungen werden u. a. als Grundlage für Ernährungsberatungen herangezogen. Für die Erhebung des Ernährungsverhaltens stehen diverse Methoden zur Verfügung, die jeweils Stärken und Schwächen aufweisen. • Tabelle 1 zeigt einen Überblick über prospektive und retrospektive Ernährungserhebungsmethoden [3]. Erkennbar ist, dass Vor- und Nachteile der jeweiligen Erhebungsmethoden oft gegensätzlich sind – hohe Validität und Compliance scheinen schwer vereinbar zu sein. Bei dieser Herausforderung sollte das Wiener Ernährungsprotokoll ansetzen: hohe Compliance durch zeiteffiziente Anwendung bei gleichzeitig akzeptabler Validität.

Abstract


Das Wiener Ernährungsprotokoll wurde im Auftrag des österreichischen Nährwertdatenbankproviders dato Denkwerkzeuge an der FH Campus Wien entwickelt. Angelehnt an die Methodik des Freiburger Ernährungsprotokolls entstand das Schätzprotokoll im Zuge zweier Bachelorarbeiten. Ziel war es, ein einfaches, reliables und valides Ernährungsschätzprotokoll zu kreieren, das an österreichische Verzehrgewohnheiten angepasst sein sollte und dabei keiner persönlichen Instruktion bedarf. Es sollte die Ernährungserhebung für Protokollführende als auch für Auswertende im privaten, wissenschaftlichen, klinischen und kommerziellen Gebrauch effizienter und effektiver machen.

Die Entwicklung gliederte sich in drei Phasen. In der ersten Phase wurde die Anwendungsfreundlichkeit des Freiburger Ernährungsprotokolls durch das Projektteam beurteilt. Anschließend wurden Lebensmittelitems für das Wiener Ernährungsprotokoll auf Basis der österreichischen Verzehrshäufigkeitsdaten aus der umfassenden Europäischen Datenbank der European Food Safety Authority (EFSA) über den Lebensmittelverzehr ausgewählt. Zur Festlegung von Portionsgrößen wurden, sofern verfügbar, Einträge aus dem Nährwertprogramm nut.s® bezogen, worin der Bundeslebensmittelschlüssel (BLS, Version 3.02) und die Österreichische Nährwerttabelle (ÖNWT) als Quelle fungieren. In der zweiten Entwicklungsphase wurde der vorliegende Prototyp projektintern angewendet und evaluiert. Zuletzt wurden Stärken und verbleibende Schwächen für die finale Überarbeitung über ein Fokusgruppeninterview qualitativ identifiziert.

Das Wiener Ernährungsprotokoll resultierte als 12-seitige DIN-A5-Broschüre mit 182 vordefinierten Items. Zur Unterstützung bei der Schätzung von Portionsgrößen wurden Piktogramme entworfen. Ein einseitiger Anwendungsleitfaden erklärt die Vorgehensweise bei der Protokollführung und ersetzt dadurch eine persönliche Instruktion durch Fachkräfte. Nach Abschluss der Entwicklung wurden Reliabilität und Validität des Wiener Ernährungsprotokolls gegen ein Wiegeprotokoll anhand einer weiterführenden randomisierten Crossover-Studie überprüft.

Schlüsselwörter: Ernährungserhebung, prospektives Ernährungsschätzprotokoll, Wiener Ernährungsprotokoll, anwendungszentrierte Entwicklung, Verzehrshäufigkeiten, qualitative Inhaltsanalyse




Peer-reviewed / Manuscript (original contribution) received: September 14, 2018 / Revision accepted: February 27, 2019

The Vienna Food Record


User-centered development of a prospective food record for application in Austrian adults


Abstract


The Vienna Food Record was realized by FH Campus Wien – University of Applied Sciences for the Austrian nutritional database provider dato Denkwerkzeuge. This prospective food record was developed in the course of two bachelor theses and was based on the methodology of the Freiburg Food Record (Freiburger Ernährungsprotokoll). The aim was to create a simple, reliable, and valid food record that is adapted to the Austrian dietary behavior and does not require any interview or instruction by an expert. It was designed in order to simplify the process for those completing as well as those evaluating the record in private, scientific, clinical, and commercial settings.

The design of the Vienna Food Record took place in the course of three development phases. In the first phase, the project team evaluated the user-friendliness of the Freiburg Food Record. Moreover, food items were selected for the Vienna Food Record based on the intake frequencies of food items in Austria, as derived from the EFSA (European Food Safety Authority) Comprehensive European Food Consumption Database. In order to establish portion sizes, entries from the food composition program nut.s®, which is based on the German Food Composition Database (Bundeslebensmittelschlüssel [BLS] version 3.02) and the Austrian Nutritional Values Table (Österreichische Nährwerttabelle [ÖNWT]) were used, where available. In the second stage of development, the present prototype was applied and evaluated internally by the project staff. Finally, strengths and weaknesses were identified via a qualitative content analysis from a focus group interview, providing demands for the final revision.

The result was the Vienna Food Record: a 12-sided DIN A5 brochure with 182 pre-coded food items. Pictograms were included to support the estimation of the portion sizes. A single-page guideline explains the logging procedure and, thus, eliminates the need for an interview or instruction by an expert. After finalization of development of the Vienna Food Record, its reliability and validity were assessed against a weighed food record in a separate randomized crossover study.

Keywords: dietary intake assessment, prospective food record, Vienna Food Record, user-centered design, intake frequencies of food items, qualitative content analysis

Full text PDF (free version)




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2019 von Seite M525 bis M530.




free access to english version



Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 14.09.2018 / Überarbeitung angenommen: 27.02.2019

Anwendungszentrierte Entwicklung eines prospektiven Ernährungsschätzprotokolls zum Einsatz bei österreichischen Erwachsenen


Einleitung


Die Erhebung des Lebensmittelverzehrs gilt als zentrales Element in der Ernährungsepidemiologie und Ernährungsforschung [1]. Davon ausgehend kann die Nährstoffzufuhr einer Bevölkerungsgruppe beurteilt werden. Weiterführend sind Zusammenhänge zwischen dem Ernährungsverhalten und Auswirkungen auf die Gesundheit feststellbar. Das Risiko ernährungsassoziierter Erkrankungen kann somit auf Bevölkerungsebene abgeschätzt werden [2].


Individuelle Ergebnisse aus Verzehrerhebungen werden u. a. als Grundlage für Ernährungsberatungen herangezogen. Für die Erhebung des Ernährungsverhaltens stehen diverse Methoden zur Verfügung, die jeweils Stärken und Schwächen aufweisen. • Tabelle 1 zeigt einen Überblick über prospektive und retrospektive Ernährungserhebungsmethoden [3]. Erkennbar ist, dass Vor- und Nachteile der jeweiligen Erhebungsmethoden oft gegensätzlich sind – hohe Validität und Compliance scheinen schwer vereinbar zu sein. Bei dieser Herausforderung sollte das Wiener Ernährungsprotokoll ansetzen: hohe Compliance durch zeiteffiziente Anwendung bei gleichzeitig akzeptabler Validität.

Abstract


Das Wiener Ernährungsprotokoll wurde im Auftrag des österreichischen Nährwertdatenbankproviders dato Denkwerkzeuge an der FH Campus Wien entwickelt. Angelehnt an die Methodik des Freiburger Ernährungsprotokolls entstand das Schätzprotokoll im Zuge zweier Bachelorarbeiten. Ziel war es, ein einfaches, reliables und valides Ernährungsschätzprotokoll zu kreieren, das an österreichische Verzehrgewohnheiten angepasst sein sollte und dabei keiner persönlichen Instruktion bedarf. Es sollte die Ernährungserhebung für Protokollführende als auch für Auswertende im privaten, wissenschaftlichen, klinischen und kommerziellen Gebrauch effizienter und effektiver machen.

Die Entwicklung gliederte sich in drei Phasen. In der ersten Phase wurde die Anwendungsfreundlichkeit des Freiburger Ernährungsprotokolls durch das Projektteam beurteilt. Anschließend wurden Lebensmittelitems für das Wiener Ernährungsprotokoll auf Basis der österreichischen Verzehrshäufigkeitsdaten aus der umfassenden Europäischen Datenbank der European Food Safety Authority (EFSA) über den Lebensmittelverzehr ausgewählt. Zur Festlegung von Portionsgrößen wurden, sofern verfügbar, Einträge aus dem Nährwertprogramm nut.s® bezogen, worin der Bundeslebensmittelschlüssel (BLS, Version 3.02) und die Österreichische Nährwerttabelle (ÖNWT) als Quelle fungieren. In der zweiten Entwicklungsphase wurde der vorliegende Prototyp projektintern angewendet und evaluiert. Zuletzt wurden Stärken und verbleibende Schwächen für die finale Überarbeitung über ein Fokusgruppeninterview qualitativ identifiziert.

Das Wiener Ernährungsprotokoll resultierte als 12-seitige DIN-A5-Broschüre mit 182 vordefinierten Items. Zur Unterstützung bei der Schätzung von Portionsgrößen wurden Piktogramme entworfen. Ein einseitiger Anwendungsleitfaden erklärt die Vorgehensweise bei der Protokollführung und ersetzt dadurch eine persönliche Instruktion durch Fachkräfte. Nach Abschluss der Entwicklung wurden Reliabilität und Validität des Wiener Ernährungsprotokolls gegen ein Wiegeprotokoll anhand einer weiterführenden randomisierten Crossover-Studie überprüft.

Schlüsselwörter: Ernährungserhebung, prospektives Ernährungsschätzprotokoll, Wiener Ernährungsprotokoll, anwendungszentrierte Entwicklung, Verzehrshäufigkeiten, qualitative Inhaltsanalyse




Peer-reviewed / Manuscript (original contribution) received: September 14, 2018 / Revision accepted: February 27, 2019

The Vienna Food Record


User-centered development of a prospective food record for application in Austrian adults


Abstract


The Vienna Food Record was realized by FH Campus Wien – University of Applied Sciences for the Austrian nutritional database provider dato Denkwerkzeuge. This prospective food record was developed in the course of two bachelor theses and was based on the methodology of the Freiburg Food Record (Freiburger Ernährungsprotokoll). The aim was to create a simple, reliable, and valid food record that is adapted to the Austrian dietary behavior and does not require any interview or instruction by an expert. It was designed in order to simplify the process for those completing as well as those evaluating the record in private, scientific, clinical, and commercial settings.

The design of the Vienna Food Record took place in the course of three development phases. In the first phase, the project team evaluated the user-friendliness of the Freiburg Food Record. Moreover, food items were selected for the Vienna Food Record based on the intake frequencies of food items in Austria, as derived from the EFSA (European Food Safety Authority) Comprehensive European Food Consumption Database. In order to establish portion sizes, entries from the food composition program nut.s®, which is based on the German Food Composition Database (Bundeslebensmittelschlüssel [BLS] version 3.02) and the Austrian Nutritional Values Table (Österreichische Nährwerttabelle [ÖNWT]) were used, where available. In the second stage of development, the present prototype was applied and evaluated internally by the project staff. Finally, strengths and weaknesses were identified via a qualitative content analysis from a focus group interview, providing demands for the final revision.

The result was the Vienna Food Record: a 12-sided DIN A5 brochure with 182 pre-coded food items. Pictograms were included to support the estimation of the portion sizes. A single-page guideline explains the logging procedure and, thus, eliminates the need for an interview or instruction by an expert. After finalization of development of the Vienna Food Record, its reliability and validity were assessed against a weighed food record in a separate randomized crossover study.

Keywords: dietary intake assessment, prospective food record, Vienna Food Record, user-centered design, intake frequencies of food items, qualitative content analysis

Full text PDF (free version)




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2019 von Seite M525 bis M530.


Das Wiener Ernährungsprotokoll

free access to english version

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 14.09.2018 / Überarbeitung angenommen: 27.02.2019

Anwendungszentrierte Entwicklung eines prospektiven Ernährungsschätzprotokolls zum Einsatz bei österreichischen Erwachsenen
Einleitung
Die Erhebung des Lebensmittelverzehrs gilt als zentrales Element in der Ernährungsepidemiologie und Ernährungsforschung [1]. Davon ausgehend kann die Nährstoffzufuhr einer Bevölkerungsgruppe beurteilt werden. Weiterführend sind Zusammenhänge zwischen dem Ernährungsverhalten und Auswirkungen auf die Gesundheit feststellbar. Das Risiko ernährungsassoziierter Erkrankungen kann somit auf Bevölkerungsebene abgeschätzt werden [2].

Individuelle Ergebnisse aus Verzehrerhebungen werden u. a. als Grundlage für Ernährungsberatungen herangezogen. Für die Erhebung des Ernährungsverhaltens stehen diverse Methoden zur Verfügung, die jeweils Stärken und Schwächen aufweisen. • Tabelle 1 zeigt einen Überblick über prospektive und retrospektive Ernährungserhebungsmethoden [3]. Erkennbar ist, dass Vor- und Nachteile der jeweiligen Erhebungsmethoden oft gegensätzlich sind – hohe Validität und Compliance scheinen schwer vereinbar zu sein. Bei dieser Herausforderung sollte das Wiener Ernährungsprotokoll ansetzen: hohe Compliance durch zeiteffiziente Anwendung bei gleichzeitig akzeptabler Validität.

Abstract

Das Wiener Ernährungsprotokoll wurde im Auftrag des österreichischen Nährwertdatenbankproviders dato Denkwerkzeuge an der FH Campus Wien entwickelt. Angelehnt an die Methodik des Freiburger Ernährungsprotokolls entstand das Schätzprotokoll im Zuge zweier Bachelorarbeiten. Ziel war es, ein einfaches, reliables und valides Ernährungsschätzprotokoll zu kreieren, das an österreichische Verzehrgewohnheiten angepasst sein sollte und dabei keiner persönlichen Instruktion bedarf. Es sollte die Ernährungserhebung für Protokollführende als auch für Auswertende im privaten, wissenschaftlichen, klinischen und kommerziellen Gebrauch effizienter und effektiver machen.

Die Entwicklung gliederte sich in drei Phasen. In der ersten Phase wurde die Anwendungsfreundlichkeit des Freiburger Ernährungsprotokolls durch das Projektteam beurteilt. Anschließend wurden Lebensmittelitems für das Wiener Ernährungsprotokoll auf Basis der österreichischen Verzehrshäufigkeitsdaten aus der umfassenden Europäischen Datenbank der European Food Safety Authority (EFSA) über den Lebensmittelverzehr ausgewählt. Zur Festlegung von Portionsgrößen wurden, sofern verfügbar, Einträge aus dem Nährwertprogramm nut.s® bezogen, worin der Bundeslebensmittelschlüssel (BLS, Version 3.02) und die Österreichische Nährwerttabelle (ÖNWT) als Quelle fungieren. In der zweiten Entwicklungsphase wurde der vorliegende Prototyp projektintern angewendet und evaluiert. Zuletzt wurden Stärken und verbleibende Schwächen für die finale Überarbeitung über ein Fokusgruppeninterview qualitativ identifiziert.

Das Wiener Ernährungsprotokoll resultierte als 12-seitige DIN-A5-Broschüre mit 182 vordefinierten Items. Zur Unterstützung bei der Schätzung von Portionsgrößen wurden Piktogramme entworfen. Ein einseitiger Anwendungsleitfaden erklärt die Vorgehensweise bei der Protokollführung und ersetzt dadurch eine persönliche Instruktion durch Fachkräfte. Nach Abschluss der Entwicklung wurden Reliabilität und Validität des Wiener Ernährungsprotokolls gegen ein Wiegeprotokoll anhand einer weiterführenden randomisierten Crossover-Studie überprüft.

Schlüsselwörter: Ernährungserhebung, prospektives Ernährungsschätzprotokoll, Wiener Ernährungsprotokoll, anwendungszentrierte Entwicklung, Verzehrshäufigkeiten, qualitative Inhaltsanalyse


Peer-reviewed / Manuscript (original contribution) received: September 14, 2018 / Revision accepted: February 27, 2019

The Vienna Food Record
User-centered development of a prospective food record for application in Austrian adults
Abstract

The Vienna Food Record was realized by FH Campus Wien – University of Applied Sciences for the Austrian nutritional database provider dato Denkwerkzeuge. This prospective food record was developed in the course of two bachelor theses and was based on the methodology of the Freiburg Food Record (Freiburger Ernährungsprotokoll). The aim was to create a simple, reliable, and valid food record that is adapted to the Austrian dietary behavior and does not require any interview or instruction by an expert. It was designed in order to simplify the process for those completing as well as those evaluating the record in private, scientific, clinical, and commercial settings.

The design of the Vienna Food Record took place in the course of three development phases. In the first phase, the project team evaluated the user-friendliness of the Freiburg Food Record. Moreover, food items were selected for the Vienna Food Record based on the intake frequencies of food items in Austria, as derived from the EFSA (European Food Safety Authority) Comprehensive European Food Consumption Database. In order to establish portion sizes, entries from the food composition program nut.s®, which is based on the German Food Composition Database (Bundeslebensmittelschlüssel [BLS] version 3.02) and the Austrian Nutritional Values Table (Österreichische Nährwerttabelle [ÖNWT]) were used, where available. In the second stage of development, the present prototype was applied and evaluated internally by the project staff. Finally, strengths and weaknesses were identified via a qualitative content analysis from a focus group interview, providing demands for the final revision.

The result was the Vienna Food Record: a 12-sided DIN A5 brochure with 182 pre-coded food items. Pictograms were included to support the estimation of the portion sizes. A single-page guideline explains the logging procedure and, thus, eliminates the need for an interview or instruction by an expert. After finalization of development of the Vienna Food Record, its reliability and validity were assessed against a weighed food record in a separate randomized crossover study.

Keywords: dietary intake assessment, prospective food record, Vienna Food Record, user-centered design, intake frequencies of food items, qualitative content analysis

Full text PDF (free version)


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2019 von Seite M525 bis M530.

News zum Thema des Artikels

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

5 Grafiken von Menschen in unetrschiedlichen Essumgebungen

Lesetipp Heft 2/2026: Wie Ernährungsumgebungen in grafischen Modellen dargestellt werden

Das Konzept der Ernährungsumgebungen versucht die verschieden Einflussebenen auf das individuelle Ernährungsverhalten zu verdeutlichen. Der Special Beitrag stellt verschiedene Modelle mit ihren Stärken und Limitationen für Public Health-Aufgaben vor …
weiterlesen

Online News: Pflanzenbasierte Ernährung kann das Risiko von Multimorbidität senken

In einer groß angelegten multinationalen Studie mit mehr als 400.000 Personen wurden Ernährungsgewohnheiten und Krankheitsverläufe analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise mit einem geringeren Risiko für Krebs, Diabetes mellitu …
weiterlesen

Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 11.09.2019

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen