Zusammenhänge und Ursachen


Endeshaw Abete ist 25 Jahre alt und lebt im amharischen Hochland von Äthiopien. Er ist der achte Sohn einer sehr armen, landlosen Familie. Von Kindesbeinen an hat er beim Hüten der Tiere auf der Weide helfen müssen. Ein regelmäßiger Schulbesuch war selten möglich, Lesen und Schreiben fallen ihm schwer. Das Essen war immer knapp und als jüngstes Kind hat er stets die kleineren Portionen abbekommen. Jetzt, da er erwachsen ist, würde er gerne eine Familie gründen und das kleine, enge elterliche Haus verlassen.

Dazu braucht er Geld. In der nächsten Stadt, Debre Tabor, ist es möglich, als Tagelöhner zu arbeiten. Er hat auch gehört, das in seinem und einigen umliegenden Dörfern ein Beschäftigungsprogramm für junge Männer initiiert wird. Endeshaw möchte eigentlich nur gerne in einem eigenen Haus im Dorf leben und nicht weit wegziehen. Daher beschließt er, sich zunächst über das Programm zu informieren.


Hintergrund


Wie vielen jungen Menschen in Afrika und Asien fehlt es auch Endeshaw an einer Zukunftsperspektive in seiner Heimat. Armut und Hunger bestimmen das Leben [1] und junge Menschen wollen dem Teufelskreis entfliehen. Es bleibt ihnen selten die Wahl, wie im Fall von Endeshaw, von einem Beschäftigungsprogramm in ihrer Heimatregion zu profitieren. Wenn sich vor Ort langfristig keine Perspektive zur Verbesserung der Ernährungssituation abzeichnet, führt auch Hunger dazu, dass Menschen ihre Heimat verlassen, um anderswo ihr Überleben zu sichern. Weitere wichtige Migrationsgründe sind darüber hinaus Kriege, Diskriminierung, Verfolgung und Umweltkatastrophen [2].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2019 von Seite M408 bis M415.




Zusammenhänge und Ursachen


Endeshaw Abete ist 25 Jahre alt und lebt im amharischen Hochland von Äthiopien. Er ist der achte Sohn einer sehr armen, landlosen Familie. Von Kindesbeinen an hat er beim Hüten der Tiere auf der Weide helfen müssen. Ein regelmäßiger Schulbesuch war selten möglich, Lesen und Schreiben fallen ihm schwer. Das Essen war immer knapp und als jüngstes Kind hat er stets die kleineren Portionen abbekommen. Jetzt, da er erwachsen ist, würde er gerne eine Familie gründen und das kleine, enge elterliche Haus verlassen.

Dazu braucht er Geld. In der nächsten Stadt, Debre Tabor, ist es möglich, als Tagelöhner zu arbeiten. Er hat auch gehört, das in seinem und einigen umliegenden Dörfern ein Beschäftigungsprogramm für junge Männer initiiert wird. Endeshaw möchte eigentlich nur gerne in einem eigenen Haus im Dorf leben und nicht weit wegziehen. Daher beschließt er, sich zunächst über das Programm zu informieren.


Hintergrund


Wie vielen jungen Menschen in Afrika und Asien fehlt es auch Endeshaw an einer Zukunftsperspektive in seiner Heimat. Armut und Hunger bestimmen das Leben [1] und junge Menschen wollen dem Teufelskreis entfliehen. Es bleibt ihnen selten die Wahl, wie im Fall von Endeshaw, von einem Beschäftigungsprogramm in ihrer Heimatregion zu profitieren. Wenn sich vor Ort langfristig keine Perspektive zur Verbesserung der Ernährungssituation abzeichnet, führt auch Hunger dazu, dass Menschen ihre Heimat verlassen, um anderswo ihr Überleben zu sichern. Weitere wichtige Migrationsgründe sind darüber hinaus Kriege, Diskriminierung, Verfolgung und Umweltkatastrophen [2].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2019 von Seite M408 bis M415.


Der Teufelskreis von Konflikt, Migration und Hunger

Zusammenhänge und Ursachen

Endeshaw Abete ist 25 Jahre alt und lebt im amharischen Hochland von Äthiopien. Er ist der achte Sohn einer sehr armen, landlosen Familie. Von Kindesbeinen an hat er beim Hüten der Tiere auf der Weide helfen müssen. Ein regelmäßiger Schulbesuch war selten möglich, Lesen und Schreiben fallen ihm schwer. Das Essen war immer knapp und als jüngstes Kind hat er stets die kleineren Portionen abbekommen. Jetzt, da er erwachsen ist, würde er gerne eine Familie gründen und das kleine, enge elterliche Haus verlassen.

Dazu braucht er Geld. In der nächsten Stadt, Debre Tabor, ist es möglich, als Tagelöhner zu arbeiten. Er hat auch gehört, das in seinem und einigen umliegenden Dörfern ein Beschäftigungsprogramm für junge Männer initiiert wird. Endeshaw möchte eigentlich nur gerne in einem eigenen Haus im Dorf leben und nicht weit wegziehen. Daher beschließt er, sich zunächst über das Programm zu informieren.

Hintergrund

Wie vielen jungen Menschen in Afrika und Asien fehlt es auch Endeshaw an einer Zukunftsperspektive in seiner Heimat. Armut und Hunger bestimmen das Leben [1] und junge Menschen wollen dem Teufelskreis entfliehen. Es bleibt ihnen selten die Wahl, wie im Fall von Endeshaw, von einem Beschäftigungsprogramm in ihrer Heimatregion zu profitieren. Wenn sich vor Ort langfristig keine Perspektive zur Verbesserung der Ernährungssituation abzeichnet, führt auch Hunger dazu, dass Menschen ihre Heimat verlassen, um anderswo ihr Überleben zu sichern. Weitere wichtige Migrationsgründe sind darüber hinaus Kriege, Diskriminierung, Verfolgung und Umweltkatastrophen [2].


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2019 von Seite M408 bis M415.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 15.07.2019

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