Auswirkungen auf den zukünftigen nationalen Verzehr verschiedener Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen


Wie in Teil 1 in ERNÄHRUNGS UMSCHAU Heft 7/2016 [1] bereits berichtet, werden einerseits die gestiegene Lebenserwartung [2, 3] und andererseits die gesunkene Fertilitätsrate [4] zu einer Überalterung bzw. Unterjüngung der deutschen Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten führen. Laut Prognosen kann auch unter dem Szenario einer weiterhin starken Zuwanderung nach Deutschland ein Bevölkerungsrückgang bis 2060 um ca. 10 % insgesamt nicht verhindert werden [5]. Dabei sinkt der Anteil der jüngeren Einwohner (< 20 Jahre [J.]) voraussichtlich um ca. 18 %, wohingegen der der älteren Einwohner (65–80 J.) um ca. 14 % steigen wird. Somit wird 2060 nicht mehr wie heute jeder fünfte zur Gruppe der über 65-Jährigen gehören, sondern bereits jeder dritte [6]. Wie sich dies auf den Verzehr verschiedener Lebensmittel(gruppen) auswirken kann, zeigt dieser Beitrag.

Alterung der Bevölkerung


Die durchschnittliche Alterung der deutschen Bevölkerung ist ein Trend, der nicht nur erhebliche Auswirkungen auf den nationalen Energiebedarf haben wird [1], sondern folglich auch spürbare Konsequenzen für den Verzehr verschiedener Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen. An der Universität Paderborn wurden in Modellrechnungen die Bevölkerungszahlen mit den jeweiligen täglichen Verzehrmengen ausgewählter Lebensmittel/-gruppen – nach Altersgruppen und Geschlecht getrennt – verknüpft. Datengrundlage bildeten Prognosen des Statistischen Bundesamtes [7] sowie die Ergebnisse zum Lebensmittelverzehr der Nationalen Verzehrstudie II (NVS II) aus dem 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) (2012) [8]. Der Verzehr wurde aus zwei 24-h-Recalls ermittelt. Die Berechnungen erfolgten lediglich bis zu einem Alter von bis zu 80 J., da in der NVS II nur bis zu diesem Alter Erhebungen durchgeführt wurden. Die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen aus der NVS II wird stellvertretend für die Gruppe der unter 20-Jährigen vom Statistischen Bundesamt verwendet, da eine weitere Untergliederung der Daten nicht möglich war.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 12/16 von Seite M725 bis M727.




Auswirkungen auf den zukünftigen nationalen Verzehr verschiedener Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen


Wie in Teil 1 in ERNÄHRUNGS UMSCHAU Heft 7/2016 [1] bereits berichtet, werden einerseits die gestiegene Lebenserwartung [2, 3] und andererseits die gesunkene Fertilitätsrate [4] zu einer Überalterung bzw. Unterjüngung der deutschen Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten führen. Laut Prognosen kann auch unter dem Szenario einer weiterhin starken Zuwanderung nach Deutschland ein Bevölkerungsrückgang bis 2060 um ca. 10 % insgesamt nicht verhindert werden [5]. Dabei sinkt der Anteil der jüngeren Einwohner (< 20 Jahre [J.]) voraussichtlich um ca. 18 %, wohingegen der der älteren Einwohner (65–80 J.) um ca. 14 % steigen wird. Somit wird 2060 nicht mehr wie heute jeder fünfte zur Gruppe der über 65-Jährigen gehören, sondern bereits jeder dritte [6]. Wie sich dies auf den Verzehr verschiedener Lebensmittel(gruppen) auswirken kann, zeigt dieser Beitrag.

Alterung der Bevölkerung


Die durchschnittliche Alterung der deutschen Bevölkerung ist ein Trend, der nicht nur erhebliche Auswirkungen auf den nationalen Energiebedarf haben wird [1], sondern folglich auch spürbare Konsequenzen für den Verzehr verschiedener Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen. An der Universität Paderborn wurden in Modellrechnungen die Bevölkerungszahlen mit den jeweiligen täglichen Verzehrmengen ausgewählter Lebensmittel/-gruppen – nach Altersgruppen und Geschlecht getrennt – verknüpft. Datengrundlage bildeten Prognosen des Statistischen Bundesamtes [7] sowie die Ergebnisse zum Lebensmittelverzehr der Nationalen Verzehrstudie II (NVS II) aus dem 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) (2012) [8]. Der Verzehr wurde aus zwei 24-h-Recalls ermittelt. Die Berechnungen erfolgten lediglich bis zu einem Alter von bis zu 80 J., da in der NVS II nur bis zu diesem Alter Erhebungen durchgeführt wurden. Die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen aus der NVS II wird stellvertretend für die Gruppe der unter 20-Jährigen vom Statistischen Bundesamt verwendet, da eine weitere Untergliederung der Daten nicht möglich war.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 12/16 von Seite M725 bis M727.


Deutschland altert – Teil 2

Auswirkungen auf den zukünftigen nationalen Verzehr verschiedener Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen

Wie in Teil 1 in ERNÄHRUNGS UMSCHAU Heft 7/2016 [1] bereits berichtet, werden einerseits die gestiegene Lebenserwartung [2, 3] und andererseits die gesunkene Fertilitätsrate [4] zu einer Überalterung bzw. Unterjüngung der deutschen Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten führen. Laut Prognosen kann auch unter dem Szenario einer weiterhin starken Zuwanderung nach Deutschland ein Bevölkerungsrückgang bis 2060 um ca. 10 % insgesamt nicht verhindert werden [5]. Dabei sinkt der Anteil der jüngeren Einwohner (< 20 Jahre [J.]) voraussichtlich um ca. 18 %, wohingegen der der älteren Einwohner (65–80 J.) um ca. 14 % steigen wird. Somit wird 2060 nicht mehr wie heute jeder fünfte zur Gruppe der über 65-Jährigen gehören, sondern bereits jeder dritte [6]. Wie sich dies auf den Verzehr verschiedener Lebensmittel(gruppen) auswirken kann, zeigt dieser Beitrag.

Alterung der Bevölkerung

Die durchschnittliche Alterung der deutschen Bevölkerung ist ein Trend, der nicht nur erhebliche Auswirkungen auf den nationalen Energiebedarf haben wird [1], sondern folglich auch spürbare Konsequenzen für den Verzehr verschiedener Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen. An der Universität Paderborn wurden in Modellrechnungen die Bevölkerungszahlen mit den jeweiligen täglichen Verzehrmengen ausgewählter Lebensmittel/-gruppen – nach Altersgruppen und Geschlecht getrennt – verknüpft. Datengrundlage bildeten Prognosen des Statistischen Bundesamtes [7] sowie die Ergebnisse zum Lebensmittelverzehr der Nationalen Verzehrstudie II (NVS II) aus dem 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) (2012) [8]. Der Verzehr wurde aus zwei 24-h-Recalls ermittelt. Die Berechnungen erfolgten lediglich bis zu einem Alter von bis zu 80 J., da in der NVS II nur bis zu diesem Alter Erhebungen durchgeführt wurden. Die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen aus der NVS II wird stellvertretend für die Gruppe der unter 20-Jährigen vom Statistischen Bundesamt verwendet, da eine weitere Untergliederung der Daten nicht möglich war.


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 12/16 von Seite M725 bis M727.

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Rubrik: Im Fokus
Veröffentlicht: 14.12.2016

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