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Peer-Review-Verfahren / Positionspapiere unterliegen in der ERNÄHRUNGS UMSCHAU, wie auch in vielen anderen Fachzeitschriften, nicht dem Peer-Review-Verfahren, weil es sich bei Positionspapieren bereits um vielfach durch ExpertInnen (Peers) bewertete, diskutierte und auf breiter Basis konsentierte Texte handelt.

Hintergründe


Nachhaltigkeit ist weltweit zu einem zentralen Begriff gesellschaftlichen Handelns und gesellschaftlicher Verantwortung geworden. Der Begriff ist komplex und vielschichtig und benötigt schon deshalb eine Erklärung. Als Meilenstein im Verständnis von Nachhaltigkeit wird der sogenannte Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung gesehen. Hierin wird „Nachhaltigkeit“ als eine Entwicklung bezeichnet, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“ [1]. Ein weiterer Meilenstein wurde 1972 durch den Club of Rome gesetzt. Mit den „Grenzen des Wachstums“ wurden erstmals das Bewusstsein für die Endlichkeit natürlicher Ressourcen geschaffen und die Forderung nach einer internationalen Umweltpolitik laut [2].

2015 einigten sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in ihrer Generalvollversammlung auf die Agenda 2030, in der die notwendige Transformation der Welt an ökologische, soziale und ökonomische Ziele geknüpft wird. Hierzu wurden 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – Sustainable Development Goals (SDGs) – beschrieben, denen 169 Unterziele zugeordnet wurden [3]. Auch die Europäische Union hat sich zur Agenda 2030 verpflichtet [4]. Nachfolgend entwickelte Deutschland eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie, die alle zwei Jahre aktualisiert und deren Zielerreichung regelmäßig anhand von Indikatoren überprüft wird [5]. Die Ergebnisse des Monitorings, das aktuell 231 Indikatoren umfasst, werden durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht [6, 7].

Open Access! Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Peer reviewed / Position papers in Ernährung Umschau, as in many other journals, are not subject to the peer review process, because position papers have already been discussed, evaluated, peer-reviewed and are broadly consented texts.

Background


While “sustainability” has become a central aspect of social action and responsibility around the world, its complex and multi-dimensional nature requires further explanation. The Brundtland Report from the World Commission on Environment and Development, which represents a landmark in the understanding of sustainability, describes the term as a development "that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs" [1]. Another milestone was set by the so-called Club of Rome in 1972 who, for the first time, raised awareness on the limited nature of the world’s natural resources and called for an international environmental policy in their publication “The Limits to Growth” [2].


Member states at the 2015 General Assembly of the United Nations agreed on the 2030 Agenda, which linked the necessary transformation of the world to specific ecological, social, and economic goals. The 17 goals and 169 sub-goals described by the agenda are known as the Sustainable Development Goals, or SDGs [3]. The European Union also committed itself to the 2030 Agenda [4], and Germany has since developed a national sustainability strategy that is updated every two years. 231 indicators are used to constantly measure how well the targets are being achieved [5], and the results are published by the German Federal Statistical Office [6, 7].

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2021 von Seite M406 bis M416.




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Peer-Review-Verfahren / Positionspapiere unterliegen in der ERNÄHRUNGS UMSCHAU, wie auch in vielen anderen Fachzeitschriften, nicht dem Peer-Review-Verfahren, weil es sich bei Positionspapieren bereits um vielfach durch ExpertInnen (Peers) bewertete, diskutierte und auf breiter Basis konsentierte Texte handelt.

Hintergründe


Nachhaltigkeit ist weltweit zu einem zentralen Begriff gesellschaftlichen Handelns und gesellschaftlicher Verantwortung geworden. Der Begriff ist komplex und vielschichtig und benötigt schon deshalb eine Erklärung. Als Meilenstein im Verständnis von Nachhaltigkeit wird der sogenannte Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung gesehen. Hierin wird „Nachhaltigkeit“ als eine Entwicklung bezeichnet, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“ [1]. Ein weiterer Meilenstein wurde 1972 durch den Club of Rome gesetzt. Mit den „Grenzen des Wachstums“ wurden erstmals das Bewusstsein für die Endlichkeit natürlicher Ressourcen geschaffen und die Forderung nach einer internationalen Umweltpolitik laut [2].

2015 einigten sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in ihrer Generalvollversammlung auf die Agenda 2030, in der die notwendige Transformation der Welt an ökologische, soziale und ökonomische Ziele geknüpft wird. Hierzu wurden 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – Sustainable Development Goals (SDGs) – beschrieben, denen 169 Unterziele zugeordnet wurden [3]. Auch die Europäische Union hat sich zur Agenda 2030 verpflichtet [4]. Nachfolgend entwickelte Deutschland eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie, die alle zwei Jahre aktualisiert und deren Zielerreichung regelmäßig anhand von Indikatoren überprüft wird [5]. Die Ergebnisse des Monitorings, das aktuell 231 Indikatoren umfasst, werden durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht [6, 7].

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Peer reviewed / Position papers in Ernährung Umschau, as in many other journals, are not subject to the peer review process, because position papers have already been discussed, evaluated, peer-reviewed and are broadly consented texts.

Background


While “sustainability” has become a central aspect of social action and responsibility around the world, its complex and multi-dimensional nature requires further explanation. The Brundtland Report from the World Commission on Environment and Development, which represents a landmark in the understanding of sustainability, describes the term as a development "that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs" [1]. Another milestone was set by the so-called Club of Rome in 1972 who, for the first time, raised awareness on the limited nature of the world’s natural resources and called for an international environmental policy in their publication “The Limits to Growth” [2].


Member states at the 2015 General Assembly of the United Nations agreed on the 2030 Agenda, which linked the necessary transformation of the world to specific ecological, social, and economic goals. The 17 goals and 169 sub-goals described by the agenda are known as the Sustainable Development Goals, or SDGs [3]. The European Union also committed itself to the 2030 Agenda [4], and Germany has since developed a national sustainability strategy that is updated every two years. 231 indicators are used to constantly measure how well the targets are being achieved [5], and the results are published by the German Federal Statistical Office [6, 7].

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DGE-Positionspapier zur nachhaltigeren Ernährung

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Hintergründe

Nachhaltigkeit ist weltweit zu einem zentralen Begriff gesellschaftlichen Handelns und gesellschaftlicher Verantwortung geworden. Der Begriff ist komplex und vielschichtig und benötigt schon deshalb eine Erklärung. Als Meilenstein im Verständnis von Nachhaltigkeit wird der sogenannte Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung gesehen. Hierin wird „Nachhaltigkeit“ als eine Entwicklung bezeichnet, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“ [1]. Ein weiterer Meilenstein wurde 1972 durch den Club of Rome gesetzt. Mit den „Grenzen des Wachstums“ wurden erstmals das Bewusstsein für die Endlichkeit natürlicher Ressourcen geschaffen und die Forderung nach einer internationalen Umweltpolitik laut [2].

2015 einigten sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in ihrer Generalvollversammlung auf die Agenda 2030, in der die notwendige Transformation der Welt an ökologische, soziale und ökonomische Ziele geknüpft wird. Hierzu wurden 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – Sustainable Development Goals (SDGs) – beschrieben, denen 169 Unterziele zugeordnet wurden [3]. Auch die Europäische Union hat sich zur Agenda 2030 verpflichtet [4]. Nachfolgend entwickelte Deutschland eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie, die alle zwei Jahre aktualisiert und deren Zielerreichung regelmäßig anhand von Indikatoren überprüft wird [5]. Die Ergebnisse des Monitorings, das aktuell 231 Indikatoren umfasst, werden durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht [6, 7].

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Peer reviewed / Position papers in Ernährung Umschau, as in many other journals, are not subject to the peer review process, because position papers have already been discussed, evaluated, peer-reviewed and are broadly consented texts.

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While “sustainability” has become a central aspect of social action and responsibility around the world, its complex and multi-dimensional nature requires further explanation. The Brundtland Report from the World Commission on Environment and Development, which represents a landmark in the understanding of sustainability, describes the term as a development "that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs" [1]. Another milestone was set by the so-called Club of Rome in 1972 who, for the first time, raised awareness on the limited nature of the world’s natural resources and called for an international environmental policy in their publication “The Limits to Growth” [2].

Member states at the 2015 General Assembly of the United Nations agreed on the 2030 Agenda, which linked the necessary transformation of the world to specific ecological, social, and economic goals. The 17 goals and 169 sub-goals described by the agenda are known as the Sustainable Development Goals, or SDGs [3]. The European Union also committed itself to the 2030 Agenda [4], and Germany has since developed a national sustainability strategy that is updated every two years. 231 indicators are used to constantly measure how well the targets are being achieved [5], and the results are published by the German Federal Statistical Office [6, 7].

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Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 14.07.2021

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