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Die gebürtige Berlinerin baute nach ihrer Promotion in Biochemie eine Arbeitsgruppe mit den Schwerpunkten Stoffwechsel und Pathophysiologie von Krankheiten der Leber, des Pankreas und des Dünndarms sowie des Einflusses auf die entsprechenden Stoffwechselbereiche an der Universität Marburg auf. 1982 übernahm sie die Leitung des Forschungslabors am Zentrum für Innere Medizin des Robert Bosch-Krankenhauses in Stuttgart. Bode wurde 1990 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt, drei Jahre später erfolgte die Berufung auf die Professur Ernährungsphysiologie an der Universität Hohenheim. Kernpunkt ihrer Forschungsarbeit war das Thema Alkohol, insbesondere die Beeinträchtigung des Immunsystems durch chronischen Alkoholabusus und den Ernährungszustand Alkoholabhängiger. Weitere Schwerpunkte bildeten chronisch entzündliche Darmkrankheiten und der Einfluss der Ernährung auf die Pathogenese des Kolonkarzinoms sowie der Einfluss der Darmflora auf das körpereigene und darmassoziierte Immunsystem. Für ihr Engagement in der Ernährungswissenschaft wurde Christiane Bode 2006 mit der Goldenen Staatsmedaille des Landes Baden-Württemberg geehrt.
Mit ihrer Tatkraft und ihrem außerordentlichen Einsatz trug Christiane Bode zur erfolgreichen Etablierung der Arbeit der Sektion Baden-Württemberg der DGE e. V. vor Ort bei. Sie bereicherte die Sektionsarbeit durch vielfältige Erfahrungen und Kontakte in Forschung und Lehre. Die qualifizierte Fortbildung von Lehr- und Beratungskräften im Ernährungsbereich lagen ihr besonders am Herzen. Am Aufbau der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung war sie maßgeblich beteiligt. Bis heute ist die Professorin als stellvertretende Vorsitzende der Sektion ehrenamtlich aktiv.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.