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Der bei Diabetes mellitus oft erhöhte Blutglukosewert trägt zu einer Neubildung von Fett in der Leber bei. Durch die vermehrte Fettablagerung in den Leberzellen entsteht eine Fettleber, die sich entzünden kann (Fettleberhepatitis). Aus der chronischen Fettleberhepatitis kann sich eine Bindegewebsvermehrung (Fibrose) entwickeln, die eine Vernarbung der Leber (Leberzirrhose) zur Folge haben kann. Dadurch wird die Funktionsfähigkeit der Leber immer weiter eingeschränkt und es droht der Leberzellkrebs. Leberzellkrebs im Frühstadium verursacht, wie die Vorerkrankungen auch, meist keine Beschwerden, weshalb diese Lebererkrankungen oft erst spät erkannt werden. Eine frühzeitige Diagnose verbessert allerdings die Heilungschancen. Die Deutsche Leberstiftung rät daher, bei Patienten mit Diabetes mellitus regelmäßig die Leberwerte zu kontrollieren und Ultraschalluntersuchungen des Oberbauchs durchzuführen.
Quelle: Deutsche Leberstiftung, Pressemeldung vom 04.04.2016
=> Lesen Sie hierzu auch den Beitrag von Schattenberg zu NAFLD und NASH in Ernährungs Umschau 2/2015.