Niedersächsisches Ernährungsforum in Oldenburg am 25. Juni 2005

Wie wird sichergestellt, dass der Ratsuchende eine produktneutrale und fachlich qualifizierte Anleitung zur vollwertigen Ernährung erhält, die seinem Bedarf und seinen Bedürfnissen Rechnung trägt? Was können Ernährungsberater tun, dass die Ernährungsberatung nicht zum Betätigungsfeld unterschiedlicher Marktinteressen oder sogar für kommerzielle Ziele missbraucht wird?

Antworten erhielten dieTeilnehmer des Niedersächsischen Ernährungsforums, welches gemeinsam von DGE und Ärztekammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg, durchgeführt wurde. Die wis­senschaftliche Leitung hatte Prof. Dr. Volker Pudel inne.

Ernährungsberatung wird notwendig, wenn das Essverhalten zu einer Ernäh­rungsweise führt, die den ernährungsphysiologischen Bedarf des Organismus nur lückenhaft erfüllt oder ihn unter- bzw. überschreitet (Fehl-, Unter-, Überernährung). Rein rationale In­formationen führen kaum zu einer Änderung des Essver­haltens. Wer „Ernährungsberatung“ so Pudel, „in Form eines ernährungswissenschaftlichen Seminars mit Ge- und Verboten anbietet, macht nur das ‚schlechte Ge­wissen’ zum permanenten Tischgast.“

Eine positive Beratung für Essen und Trinken muss zwar weiter am Bedarf des Or­ganismus ori­entiert sein, dabei aber primär auf die Essbedürfnisse der Ratsuchenden eingehen. Das Ziel sind Verhaltenskorrekturen in kleinen realistischen Schritten ohne Ge- und Verbote. Wer sich dabei an den Veränderungen mit dem höchsten gesundheitlichen Vorteil orientiert und kleine „Sünden“ toleriert, wird auch dem Klienten Erfolgserlebnisse vermitteln kön­nen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 09/05 ab Seite 366. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 369.





Niedersächsisches Ernährungsforum in Oldenburg am 25. Juni 2005

Wie wird sichergestellt, dass der Ratsuchende eine produktneutrale und fachlich qualifizierte Anleitung zur vollwertigen Ernährung erhält, die seinem Bedarf und seinen Bedürfnissen Rechnung trägt? Was können Ernährungsberater tun, dass die Ernährungsberatung nicht zum Betätigungsfeld unterschiedlicher Marktinteressen oder sogar für kommerzielle Ziele missbraucht wird?

Antworten erhielten dieTeilnehmer des Niedersächsischen Ernährungsforums, welches gemeinsam von DGE und Ärztekammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg, durchgeführt wurde. Die wis­senschaftliche Leitung hatte Prof. Dr. Volker Pudel inne.

Ernährungsberatung wird notwendig, wenn das Essverhalten zu einer Ernäh­rungsweise führt, die den ernährungsphysiologischen Bedarf des Organismus nur lückenhaft erfüllt oder ihn unter- bzw. überschreitet (Fehl-, Unter-, Überernährung). Rein rationale In­formationen führen kaum zu einer Änderung des Essver­haltens. Wer „Ernährungsberatung“ so Pudel, „in Form eines ernährungswissenschaftlichen Seminars mit Ge- und Verboten anbietet, macht nur das ‚schlechte Ge­wissen’ zum permanenten Tischgast.“

Eine positive Beratung für Essen und Trinken muss zwar weiter am Bedarf des Or­ganismus ori­entiert sein, dabei aber primär auf die Essbedürfnisse der Ratsuchenden eingehen. Das Ziel sind Verhaltenskorrekturen in kleinen realistischen Schritten ohne Ge- und Verbote. Wer sich dabei an den Veränderungen mit dem höchsten gesundheitlichen Vorteil orientiert und kleine „Sünden“ toleriert, wird auch dem Klienten Erfolgserlebnisse vermitteln kön­nen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 09/05 ab Seite 366. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 369.



Diät- und Ernährungsberatung heute – Anforderungen an eine fundierte Beratungspraxis

Niedersächsisches Ernährungsforum in Oldenburg am 25. Juni 2005

Wie wird sichergestellt, dass der Ratsuchende eine produktneutrale und fachlich qualifizierte Anleitung zur vollwertigen Ernährung erhält, die seinem Bedarf und seinen Bedürfnissen Rechnung trägt? Was können Ernährungsberater tun, dass die Ernährungsberatung nicht zum Betätigungsfeld unterschiedlicher Marktinteressen oder sogar für kommerzielle Ziele missbraucht wird?

Antworten erhielten dieTeilnehmer des Niedersächsischen Ernährungsforums, welches gemeinsam von DGE und Ärztekammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg, durchgeführt wurde. Die wis­senschaftliche Leitung hatte Prof. Dr. Volker Pudel inne.

Ernährungsberatung wird notwendig, wenn das Essverhalten zu einer Ernäh­rungsweise führt, die den ernährungsphysiologischen Bedarf des Organismus nur lückenhaft erfüllt oder ihn unter- bzw. überschreitet (Fehl-, Unter-, Überernährung). Rein rationale In­formationen führen kaum zu einer Änderung des Essver­haltens. Wer „Ernährungsberatung“ so Pudel, „in Form eines ernährungswissenschaftlichen Seminars mit Ge- und Verboten anbietet, macht nur das ‚schlechte Ge­wissen’ zum permanenten Tischgast.“

Eine positive Beratung für Essen und Trinken muss zwar weiter am Bedarf des Or­ganismus ori­entiert sein, dabei aber primär auf die Essbedürfnisse der Ratsuchenden eingehen. Das Ziel sind Verhaltenskorrekturen in kleinen realistischen Schritten ohne Ge- und Verbote. Wer sich dabei an den Veränderungen mit dem höchsten gesundheitlichen Vorteil orientiert und kleine „Sünden“ toleriert, wird auch dem Klienten Erfolgserlebnisse vermitteln kön­nen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 09/05 ab Seite 366. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 369.

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Veröffentlicht: 14.09.2005

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