Einleitung


Gastrointestinale Tumore umfassen Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Dünndarmkrebs, Dickdarmkrebs, Leberkrebs, Krebs der Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüsenkrebs und gastrointestinale Stromatumore (Fachbegriffe siehe Glossar auf Seite M559). Mehrere davon zählen zu den am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen. Krebserkrankungen können vielfältige Ursachen zugrunde liegen und je nach Tumortyp können die Risikofaktoren stark variieren.


Die Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Prävention von gastrointestinalen Tumoren. Sie ist Bestandteil zahlreicher nationaler und internationaler Leitlinien und Empfehlungen [1].

Schätzungen zufolge könnten 30–50 % aller Krebsfälle durch das Einhalten eines Körpergewichts im normalen Bereich, gesunder Ernährung, ausreichend körperlicher Aktivität sowie Vermeidung von berufsbedingten Karzinogenen, Umweltschadstoffen und bestimmten langfristigen Infektionen reduziert werden [1]. Berechnungen aus den USA zeigen, dass etwa 18 % aller Krebserkrankungen auf suboptimale Ernährung und Übergewicht bzw. Adipositas zurückzuführen sind [2].



Dieser Beitrag fasst in Form eines narrativen Reviews den aktuellen Wissensstand für den Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren und gastrointestinalen Tumoren zusammen. ...




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2022 von Seite M558 bis M571.


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Einleitung


Gastrointestinale Tumore umfassen Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Dünndarmkrebs, Dickdarmkrebs, Leberkrebs, Krebs der Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüsenkrebs und gastrointestinale Stromatumore (Fachbegriffe siehe Glossar auf Seite M559). Mehrere davon zählen zu den am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen. Krebserkrankungen können vielfältige Ursachen zugrunde liegen und je nach Tumortyp können die Risikofaktoren stark variieren.


Die Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Prävention von gastrointestinalen Tumoren. Sie ist Bestandteil zahlreicher nationaler und internationaler Leitlinien und Empfehlungen [1].

Schätzungen zufolge könnten 30–50 % aller Krebsfälle durch das Einhalten eines Körpergewichts im normalen Bereich, gesunder Ernährung, ausreichend körperlicher Aktivität sowie Vermeidung von berufsbedingten Karzinogenen, Umweltschadstoffen und bestimmten langfristigen Infektionen reduziert werden [1]. Berechnungen aus den USA zeigen, dass etwa 18 % aller Krebserkrankungen auf suboptimale Ernährung und Übergewicht bzw. Adipositas zurückzuführen sind [2].



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Die Bedeutung der Ernährung in der Prävention von gastrointestinalen Tumoren

Einleitung
Gastrointestinale Tumore umfassen Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Dünndarmkrebs, Dickdarmkrebs, Leberkrebs, Krebs der Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüsenkrebs und gastrointestinale Stromatumore (Fachbegriffe siehe Glossar auf Seite M559). Mehrere davon zählen zu den am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen. Krebserkrankungen können vielfältige Ursachen zugrunde liegen und je nach Tumortyp können die Risikofaktoren stark variieren.

Die Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Prävention von gastrointestinalen Tumoren. Sie ist Bestandteil zahlreicher nationaler und internationaler Leitlinien und Empfehlungen [1].

Schätzungen zufolge könnten 30–50 % aller Krebsfälle durch das Einhalten eines Körpergewichts im normalen Bereich, gesunder Ernährung, ausreichend körperlicher Aktivität sowie Vermeidung von berufsbedingten Karzinogenen, Umweltschadstoffen und bestimmten langfristigen Infektionen reduziert werden [1]. Berechnungen aus den USA zeigen, dass etwa 18 % aller Krebserkrankungen auf suboptimale Ernährung und Übergewicht bzw. Adipositas zurückzuführen sind [2].

Dieser Beitrag fasst in Form eines narrativen Reviews den aktuellen Wissensstand für den Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren und gastrointestinalen Tumoren zusammen. …


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Veröffentlicht: 12.10.2022

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