Einsatz des computergesteuerten In-vitro-Verdauungsmodells TIM

Susanne Bellmann, Zeist             

Foto: TIM-1-System

Das Bewusstsein der Verbraucher in Bezug auf eine gesunde Ernährung mit natürlichen Produkten steigt und sowohl Lebensmittel- als auch pharmazeutische Unternehmen bringen neue Lebensmittel mit funktionellen Inhaltsstoffen und Eigenschaften auf den Markt. In-vivo-Studien zur Überprüfung von deren Wirksamkeit und Effizienz sind jedoch oft widersprüchlich, mittels In-vitro-Methoden dahingegen können schnell und reproduzierbar Anhaltspunkte gefunden werden.

Der Beitrag beschreibt eine Alternative zu In-vivo-Studien zur Untersuchung der Wirksamkeit von (funktionellen) Lebensmitteln und Medikamenten. Es wird ein In-vitro-Verdauungsmodell vorgestellt und dessen Aussagekraft am Beispiel der fettbindenden Eigenschaften von Ballaststoffen untersucht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Wirksamkeit von funktionellen Lebensmitteln – Lebensmitteln mit gesundheitlichem Zusatznutzen – nachzuweisen. Neben Tierexperimenten und Humanstudien ist es möglich, die Verdauung in vitro zu simulieren. Solche in vitro Methoden haben den Vorteil, dass sie sehr genau und reproduzierbar sind und keinen biologischen Schwankungen unterliegen. TNO entwickelte ein dynamisches, computergesteuertes in-vitro-Verdauungsmodell (TIM), welches den proximalen Verdauungstrakt (Magen, Duodenum, Jejunum, Ileum) nachahmt und die Vorgänge des menschlichen Verdauungstraktes präzise simuliert.

Resultate aus TIM-Studien sind mit denen aus Humanstudien vergleichbar. So wurden in TIM fettbindende Eigenschaften von sowohl löslichen als auch unlöslichen Ballaststoffen untersucht und mit Resultaten aus Humanstudien verglichen. Im Gegensatz zu unlöslichen Ballaststoffen konnten für lösliche Ballaststoffe sowohl in vivo als auch in vitro fett- und cholesterolbindende Eigenschaften nachgewiesen werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 08/07 ab Seite 450.

Eingereicht: 8. 5. 2007 Akzeptiert: 11. 6. 2007





Einsatz des computergesteuerten In-vitro-Verdauungsmodells TIM

Susanne Bellmann, Zeist             

Foto: TIM-1-System

Das Bewusstsein der Verbraucher in Bezug auf eine gesunde Ernährung mit natürlichen Produkten steigt und sowohl Lebensmittel- als auch pharmazeutische Unternehmen bringen neue Lebensmittel mit funktionellen Inhaltsstoffen und Eigenschaften auf den Markt. In-vivo-Studien zur Überprüfung von deren Wirksamkeit und Effizienz sind jedoch oft widersprüchlich, mittels In-vitro-Methoden dahingegen können schnell und reproduzierbar Anhaltspunkte gefunden werden.

Der Beitrag beschreibt eine Alternative zu In-vivo-Studien zur Untersuchung der Wirksamkeit von (funktionellen) Lebensmitteln und Medikamenten. Es wird ein In-vitro-Verdauungsmodell vorgestellt und dessen Aussagekraft am Beispiel der fettbindenden Eigenschaften von Ballaststoffen untersucht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Wirksamkeit von funktionellen Lebensmitteln – Lebensmitteln mit gesundheitlichem Zusatznutzen – nachzuweisen. Neben Tierexperimenten und Humanstudien ist es möglich, die Verdauung in vitro zu simulieren. Solche in vitro Methoden haben den Vorteil, dass sie sehr genau und reproduzierbar sind und keinen biologischen Schwankungen unterliegen. TNO entwickelte ein dynamisches, computergesteuertes in-vitro-Verdauungsmodell (TIM), welches den proximalen Verdauungstrakt (Magen, Duodenum, Jejunum, Ileum) nachahmt und die Vorgänge des menschlichen Verdauungstraktes präzise simuliert.

Resultate aus TIM-Studien sind mit denen aus Humanstudien vergleichbar. So wurden in TIM fettbindende Eigenschaften von sowohl löslichen als auch unlöslichen Ballaststoffen untersucht und mit Resultaten aus Humanstudien verglichen. Im Gegensatz zu unlöslichen Ballaststoffen konnten für lösliche Ballaststoffe sowohl in vivo als auch in vitro fett- und cholesterolbindende Eigenschaften nachgewiesen werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 08/07 ab Seite 450.

Eingereicht: 8. 5. 2007 Akzeptiert: 11. 6. 2007



Die fettbindenden Eigenschaften von Ballaststoffen in vivo und in vitro (Peer-Review-Beitrag)

Einsatz des computergesteuerten In-vitro-Verdauungsmodells TIM

Susanne Bellmann, Zeist             

Foto: TIM-1-System

Das Bewusstsein der Verbraucher in Bezug auf eine gesunde Ernährung mit natürlichen Produkten steigt und sowohl Lebensmittel- als auch pharmazeutische Unternehmen bringen neue Lebensmittel mit funktionellen Inhaltsstoffen und Eigenschaften auf den Markt. In-vivo-Studien zur Überprüfung von deren Wirksamkeit und Effizienz sind jedoch oft widersprüchlich, mittels In-vitro-Methoden dahingegen können schnell und reproduzierbar Anhaltspunkte gefunden werden.

Der Beitrag beschreibt eine Alternative zu In-vivo-Studien zur Untersuchung der Wirksamkeit von (funktionellen) Lebensmitteln und Medikamenten. Es wird ein In-vitro-Verdauungsmodell vorgestellt und dessen Aussagekraft am Beispiel der fettbindenden Eigenschaften von Ballaststoffen untersucht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Wirksamkeit von funktionellen Lebensmitteln – Lebensmitteln mit gesundheitlichem Zusatznutzen – nachzuweisen. Neben Tierexperimenten und Humanstudien ist es möglich, die Verdauung in vitro zu simulieren. Solche in vitro Methoden haben den Vorteil, dass sie sehr genau und reproduzierbar sind und keinen biologischen Schwankungen unterliegen. TNO entwickelte ein dynamisches, computergesteuertes in-vitro-Verdauungsmodell (TIM), welches den proximalen Verdauungstrakt (Magen, Duodenum, Jejunum, Ileum) nachahmt und die Vorgänge des menschlichen Verdauungstraktes präzise simuliert.

Resultate aus TIM-Studien sind mit denen aus Humanstudien vergleichbar. So wurden in TIM fettbindende Eigenschaften von sowohl löslichen als auch unlöslichen Ballaststoffen untersucht und mit Resultaten aus Humanstudien verglichen. Im Gegensatz zu unlöslichen Ballaststoffen konnten für lösliche Ballaststoffe sowohl in vivo als auch in vitro fett- und cholesterolbindende Eigenschaften nachgewiesen werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 08/07 ab Seite 450.

Eingereicht: 8. 5. 2007 Akzeptiert: 11. 6. 2007

Artikelfakten

Veröffentlicht: 14.08.2007

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