Sommer- und Winterlinde (Tilia platyphyllos und Tilia cordata) werden zusammengefasst, da sie sich im Aussehen und in ihren Wirkstoffen ähneln. Die Blüten finden als traditionelles Erkältungsmittel und bei leichten Stresszuständen Verwendung. Überlieferungen nennen außerdem Blätter, Rinde und deren Asche und schreiben ihnen entzündungshemmende, harntreibende, blutreinigende und entspannende Wirkungen zu. „Dieser mächtige Baum verbindet Tradition und Moderne und tut das Seine zur Beruhigung der teilweise hyperbeschleunigten Gesellschaft“, begründet ein Jurymitglied die Wahl.

Die Linde ist in zahlreichen Ortskernen vor Kirchen oder Burgtoren zu finden und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Bei optimalen Lichtverhältnissen treibt die Linde zweimal jährlich [1].

Die Blüten inklusive ihrer Stiele und des angewachsenen, pergamentartigen Flugblatts werden von der Europäischen Arzneimittelagentur als Arzneidroge beschrieben. Eingesetzt werden sie v. a. bei fieberhaften Erkältungen, Husten und Katarrhen der oberen Atemwege. Außerdem hat sie beruhigende, krampf- und schleimlösende, leicht blutdrucksenkende und entzündungshemmende Effekte.

Des Weiteren kam die Heilpflanze bei Appetitlosigkeit, Darmentzündungen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerz zum Einsatz. Die Linde zählt zu den Pflanzen, die nicht prompt und heftig anschlagen. Sie lindert Beschwerden sanft und behutsam, sodass sie vorrangig in Kombination mit anderen Pflanzen oder vorbeugend zur allgemeinen Vitalisierung genutzt wird.

Literatur


1. Georg-August-Universität Göttingen: Allgemeines zur Biologie, Ökologie und Morphologie. www.uni-goettingen.de/de/allgemeines+zur+biologie%2c+%c3%96kologie+und+-morphologie/41752.html (last accessed on 5 December 2024).

Quelle: NHV Theophrastus, Pressemeldung vom 05.06.2024




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2025 auf Seite M4.


Die Linde wurde von der Jury des gemeinnützigen Vereins NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2025 gekürt.








Sommer- und Winterlinde (Tilia platyphyllos und Tilia cordata) werden zusammengefasst, da sie sich im Aussehen und in ihren Wirkstoffen ähneln. Die Blüten finden als traditionelles Erkältungsmittel und bei leichten Stresszuständen Verwendung. Überlieferungen nennen außerdem Blätter, Rinde und deren Asche und schreiben ihnen entzündungshemmende, harntreibende, blutreinigende und entspannende Wirkungen zu. „Dieser mächtige Baum verbindet Tradition und Moderne und tut das Seine zur Beruhigung der teilweise hyperbeschleunigten Gesellschaft“, begründet ein Jurymitglied die Wahl.

Die Linde ist in zahlreichen Ortskernen vor Kirchen oder Burgtoren zu finden und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Bei optimalen Lichtverhältnissen treibt die Linde zweimal jährlich [1].

Die Blüten inklusive ihrer Stiele und des angewachsenen, pergamentartigen Flugblatts werden von der Europäischen Arzneimittelagentur als Arzneidroge beschrieben. Eingesetzt werden sie v. a. bei fieberhaften Erkältungen, Husten und Katarrhen der oberen Atemwege. Außerdem hat sie beruhigende, krampf- und schleimlösende, leicht blutdrucksenkende und entzündungshemmende Effekte.

Des Weiteren kam die Heilpflanze bei Appetitlosigkeit, Darmentzündungen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerz zum Einsatz. Die Linde zählt zu den Pflanzen, die nicht prompt und heftig anschlagen. Sie lindert Beschwerden sanft und behutsam, sodass sie vorrangig in Kombination mit anderen Pflanzen oder vorbeugend zur allgemeinen Vitalisierung genutzt wird.

Literatur


1. Georg-August-Universität Göttingen: Allgemeines zur Biologie, Ökologie und Morphologie. www.uni-goettingen.de/de/allgemeines+zur+biologie%2c+%c3%96kologie+und+-morphologie/41752.html (last accessed on 5 December 2024).

Quelle: NHV Theophrastus, Pressemeldung vom 05.06.2024




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2025 auf Seite M4.


Heilpflanze des Jahres 2025: Die Linde

Sommer- und Winterlinde (Tilia platyphyllos und Tilia cordata) werden zusammengefasst, da sie sich im Aussehen und in ihren Wirkstoffen ähneln. Die Blüten finden als traditionelles Erkältungsmittel und bei leichten Stresszuständen Verwendung. Überlieferungen nennen außerdem Blätter, Rinde und deren Asche und schreiben ihnen entzündungshemmende, harntreibende, blutreinigende und entspannende Wirkungen zu. „Dieser mächtige Baum verbindet Tradition und Moderne und tut das Seine zur Beruhigung der teilweise hyperbeschleunigten Gesellschaft“, begründet ein Jurymitglied die Wahl.

Die Linde ist in zahlreichen Ortskernen vor Kirchen oder Burgtoren zu finden und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Bei optimalen Lichtverhältnissen treibt die Linde zweimal jährlich [1].

Die Blüten inklusive ihrer Stiele und des angewachsenen, pergamentartigen Flugblatts werden von der Europäischen Arzneimittelagentur als Arzneidroge beschrieben. Eingesetzt werden sie v. a. bei fieberhaften Erkältungen, Husten und Katarrhen der oberen Atemwege. Außerdem hat sie beruhigende, krampf- und schleimlösende, leicht blutdrucksenkende und entzündungshemmende Effekte.

Des Weiteren kam die Heilpflanze bei Appetitlosigkeit, Darmentzündungen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerz zum Einsatz. Die Linde zählt zu den Pflanzen, die nicht prompt und heftig anschlagen. Sie lindert Beschwerden sanft und behutsam, sodass sie vorrangig in Kombination mit anderen Pflanzen oder vorbeugend zur allgemeinen Vitalisierung genutzt wird.

Literatur

1. Georg-August-Universität Göttingen: Allgemeines zur Biologie, Ökologie und Morphologie. www.uni-goettingen.de/de/allgemeines+zur+biologie%2c+%c3%96kologie+und+-morphologie/41752.html (last accessed on 5 December 2024).

Quelle: NHV Theophrastus, Pressemeldung vom 05.06.2024


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2025 auf Seite M4.
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Veröffentlicht: 14.01.2025

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