© Irina_Strelnikova/iStock/Getty Images Plus
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„Die Menschen bei ihren alltäglichen Entscheidungen rund ums Essen und Trinken unterstützen!“

Interview mit Anne Carolin Schäfer und Dr. Johanna Conrad zu den neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen (FBDG) für Deutschland

Der Beitrag ab Seite M158 beschreibt den Algorithmus, der zukünftig den FBDG der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zugrunde gelegt und regelmäßig angepasst wird. Dr. Johanna Conrad leitet das Referat Wissenschaft der DGE. Zusammen mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Anne Carolin Schäfer erläutert sie hier weitere Aspekte der Berechnungen.

Den jetzigen Berechnungsgrundlagen für die aktualisierten lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen (FBDG) der DGE ging in 2023 eine öffentliche Kommentierung voraus. Ein aufwendiges Procedere ähnlich wie bei der Erstellung wissenschaftlicher Leitlinien. Können Sie ein paar Beispiele der Kommentare und für deren Umsetzung nennen?

Conrad: Wir haben uns bewusst für dieses aufwendige Procedere entschieden, weil es uns wichtig war, in der Ableitung transparent zu sein und der Community eine Mitsprache zu ermöglichen, aber natürlich auch, um die Möglichkeit zu nutzen, weitere Expertise einzuholen. Insgesamt haben 66 Institutionen und Einzelpersonen davon Gebrauch gemacht und wir haben mehr als 1000 Kommentare und Anmerkungen geprüft. Ein Kritikpunkt war zum Beispiel, ob Umweltfaktoren in Ernährungsempfehlungen überhaupt eine Rolle spielen sollten. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass eine isolierte Betrachtung der Ernährung – unabhängig von Umweltfaktoren – nicht mehr zeitgemäß ist. Die Ernährung wird vielmehr als grundlegende Stellschraube betrachtet, um positive und langfristige Effekte zu erzielen, was die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsdimensionen unerlässlich macht. …

Lesen Sie das vollständige Interview kostenfrei!


Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2024 auf den Seiten M167 bis M169.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 13.03.2024

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