Die Rolle der Ernährungstherapie in der Behandlung von Essstörungen

Perspektiven für Therapeut*in und Patient*in
Mit ihrer Beratungs- und Therapiearbeit am direkten, täglichen Essverhalten sind Ernährungstherapeut*innen ein sehr wichtiges Bindeglied im Therapienetzwerk bei Essstörungen. Für Patient*innen gilt es, im Rahmen ihrer psychischen Erkrankung ihr Essverhalten und damit Lebensmittelauswahl und Mahlzeitenrhythmus wieder neu zu erlernen. Esstherapeut*innen haben die Aufgabe, sie dabei zu unterstützen. Dafür müssen sie selbst einige Voraussetzungen und Kenntnisse mitbringen. Der Artikel erläutert diese Rahmenbedingungen und die Stellung von Ernährungsfachkräften in der Therapie von Essstörungen.
Die Rolle des*der Esstherapeut*in in der Essstörungstherapie

In Ausbildung oder Studium von Ernährungsfachkräften wurde in den vergangenen Jahrzehnten wenig Augenmerk darauf gelegt, was die Ernährungstherapie in der Therapie von Essstörungen beitragen und beinhalten kann. Auch derzeit sind entsprechende Inhalte in der Ausbildung zum*zur Diätassistent*in oder dem Studium der Ökotrophologie wenig zu finden. Dies hängt aber im Einzelfall von dem Ausbildungsinstitut, der Hochschule oder der Fachhochschule ab.

Im Gegensatz zu diesen Lücken in der Ausbildung steht, dass Ernährungstherapeut*innen im Kontext der Essstörungen einen hohen Stellenwert einnehmen. Den dafür benötigten Kenntnissen und Fähigkeiten sollte daher während der Ausbildung und Studium viel mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden. …


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2024 auf den Seiten M240 bis M245.
Verschlagwortet mit: Esspsychologie

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Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.04.2024

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