Die Rolle von Protein in der Ernährung wird recht kontrovers diskutiert: Einerseits wirkt Protein sättigend und zahlreiche Interventionsstudien belegen, dass eine proteinreiche Kost einen günstigen Einfluss auf die Gewichtsabnahme bzw. den Gewichtserhalt nach Gewichtsreduktion hat. Auf der anderen Seite ist in Beobachtungsstudien ein vergleichsweise hoher Verzehr von (tierischem) Eiweiß häufig mit einem erhöhten Körpermassenindex (BMI) bzw. einem erhöhten Körpergewicht assoziiert.

Allerdings ist zu beachten, dass der BMI oder das Körpergewicht nicht zwischen Körperfettmasse und fettfreier Körpermasse differenzieren. Es ist jedoch insbesondere eine erhöhte Fettmasse, die ein Risiko für Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. In diesem Kontext ist die Pubertät ein besonders interessantes Zeitfenster, in dem unter dem Einfluss von Geschlechtshormonen und Wachstumsfaktoren starke Veränderungen der Körperzusammensetzung stattfinden. Ernährungseinflüsse in dieser Zeit könnten die spätere Körperzusammensetzung daher nachhaltig prägen und somit von kritischer Bedeutung für Gesundheitsrisiken im späteren Leben sein.

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/13 auf Seite M549.





Die Rolle von Protein in der Ernährung wird recht kontrovers diskutiert: Einerseits wirkt Protein sättigend und zahlreiche Interventionsstudien belegen, dass eine proteinreiche Kost einen günstigen Einfluss auf die Gewichtsabnahme bzw. den Gewichtserhalt nach Gewichtsreduktion hat. Auf der anderen Seite ist in Beobachtungsstudien ein vergleichsweise hoher Verzehr von (tierischem) Eiweiß häufig mit einem erhöhten Körpermassenindex (BMI) bzw. einem erhöhten Körpergewicht assoziiert.

Allerdings ist zu beachten, dass der BMI oder das Körpergewicht nicht zwischen Körperfettmasse und fettfreier Körpermasse differenzieren. Es ist jedoch insbesondere eine erhöhte Fettmasse, die ein Risiko für Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. In diesem Kontext ist die Pubertät ein besonders interessantes Zeitfenster, in dem unter dem Einfluss von Geschlechtshormonen und Wachstumsfaktoren starke Veränderungen der Körperzusammensetzung stattfinden. Ernährungseinflüsse in dieser Zeit könnten die spätere Körperzusammensetzung daher nachhaltig prägen und somit von kritischer Bedeutung für Gesundheitsrisiken im späteren Leben sein.

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DONALD News: Proteinzufuhr in der Pubertät und Körperzusammensetzung im jungen Erwachsenenalter

Die Rolle von Protein in der Ernährung wird recht kontrovers diskutiert: Einerseits wirkt Protein sättigend und zahlreiche Interventionsstudien belegen, dass eine proteinreiche Kost einen günstigen Einfluss auf die Gewichtsabnahme bzw. den Gewichtserhalt nach Gewichtsreduktion hat. Auf der anderen Seite ist in Beobachtungsstudien ein vergleichsweise hoher Verzehr von (tierischem) Eiweiß häufig mit einem erhöhten Körpermassenindex (BMI) bzw. einem erhöhten Körpergewicht assoziiert.

Allerdings ist zu beachten, dass der BMI oder das Körpergewicht nicht zwischen Körperfettmasse und fettfreier Körpermasse differenzieren. Es ist jedoch insbesondere eine erhöhte Fettmasse, die ein Risiko für Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. In diesem Kontext ist die Pubertät ein besonders interessantes Zeitfenster, in dem unter dem Einfluss von Geschlechtshormonen und Wachstumsfaktoren starke Veränderungen der Körperzusammensetzung stattfinden. Ernährungseinflüsse in dieser Zeit könnten die spätere Körperzusammensetzung daher nachhaltig prägen und somit von kritischer Bedeutung für Gesundheitsrisiken im späteren Leben sein.

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Veröffentlicht: 09.10.2013

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