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Unter dem Phänomen „Schlucken“ versteht man medizinisch-physiologisch den Abtransport des Mundinhaltes (z. B. von Speichel, Speisen und Getränken) über den Pharynx (Rachen) und den Ösophagus (Speiseröhre) in den Magen. Die Aufnahme von Flüssigkeit, Nahrung und somit auch von lebensnotwendigen Nährstoffen durch das Schlucken gelingt bereits im frühen intrauterinen Entwicklungsstadium des menschlichen Organismus und bleibt auch extrauterin als weitestgehend reflexgesteuerter Ablauf erhalten. Es handelt sich um einen hochkomplexen Vorgang, der durch eine Vielzahl von peripheren (z. B. Muskeln und Muskelgruppen, Nervenbahnen, Schleimhäuten, Speicheldrüsen) und zentralen Strukturen (Hirnnerven, Schaltstationen im Hirnstamm/Hirnnervenkerne, kortikale Strukturen) gesteuert wird.
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