Am 28.07.2015 starb Prof. Dr. Georg B. Brubacher-Herzog im 93. Lebensjahr in Basel.


Nach Schulzeit und Studium in Basel promovierte er 1948 im Fach Chemie. Mehrere Jahre arbeitete er im Basler physiologisch-chemischen Institut der Universität, wo er sich auch habilitierte und später Extraordinarius wurde. Nach einem Forschungsaufenthalt in Kalifornien trat er 1956 in die Vitaminabteilung von Roche ein. Er entwickelte mit seinen Mitarbeitern die Vitaminanalytik zu einem leistungsstarken Präzisionsinstrument für Tier- und Humanstudien.

Brubacher war ein Querdenker von großer Weitsicht. Seine persönliche Integrität sowie seine fachlich kommunikative Kompetenz prädestinierten ihn für die Arbeit in internationalen Fachgremien. Dadurch wurde er zum Freund vieler Kollegen auch an deutschen Forschungsstätten, wo er trotz seiner Industrietätigkeit oft als Privatgelehrter und freundschaftlicher Ratgeber angesehen wurde.

Die schweizerische, deutsche und österreichische Ernährungswissenschaft wird Georg Brubacher in ehrenhafter Erinnerung behalten.

Fred Gey und Hannes Stähelin, Basel

Helmut Erbersdobler, Kiel




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 09/15 auf Seite M497.




Am 28.07.2015 starb Prof. Dr. Georg B. Brubacher-Herzog im 93. Lebensjahr in Basel.


Nach Schulzeit und Studium in Basel promovierte er 1948 im Fach Chemie. Mehrere Jahre arbeitete er im Basler physiologisch-chemischen Institut der Universität, wo er sich auch habilitierte und später Extraordinarius wurde. Nach einem Forschungsaufenthalt in Kalifornien trat er 1956 in die Vitaminabteilung von Roche ein. Er entwickelte mit seinen Mitarbeitern die Vitaminanalytik zu einem leistungsstarken Präzisionsinstrument für Tier- und Humanstudien.

Brubacher war ein Querdenker von großer Weitsicht. Seine persönliche Integrität sowie seine fachlich kommunikative Kompetenz prädestinierten ihn für die Arbeit in internationalen Fachgremien. Dadurch wurde er zum Freund vieler Kollegen auch an deutschen Forschungsstätten, wo er trotz seiner Industrietätigkeit oft als Privatgelehrter und freundschaftlicher Ratgeber angesehen wurde.

Die schweizerische, deutsche und österreichische Ernährungswissenschaft wird Georg Brubacher in ehrenhafter Erinnerung behalten.

Fred Gey und Hannes Stähelin, Basel

Helmut Erbersdobler, Kiel




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 09/15 auf Seite M497.


Ein Leben für die Vitaminforschung: Prof. Dr. Georg B. Brubacher-Herzog verstorben

Am 28.07.2015 starb Prof. Dr. Georg B. Brubacher-Herzog im 93. Lebensjahr in Basel.

Nach Schulzeit und Studium in Basel promovierte er 1948 im Fach Chemie. Mehrere Jahre arbeitete er im Basler physiologisch-chemischen Institut der Universität, wo er sich auch habilitierte und später Extraordinarius wurde. Nach einem Forschungsaufenthalt in Kalifornien trat er 1956 in die Vitaminabteilung von Roche ein. Er entwickelte mit seinen Mitarbeitern die Vitaminanalytik zu einem leistungsstarken Präzisionsinstrument für Tier- und Humanstudien.

Brubacher war ein Querdenker von großer Weitsicht. Seine persönliche Integrität sowie seine fachlich kommunikative Kompetenz prädestinierten ihn für die Arbeit in internationalen Fachgremien. Dadurch wurde er zum Freund vieler Kollegen auch an deutschen Forschungsstätten, wo er trotz seiner Industrietätigkeit oft als Privatgelehrter und freundschaftlicher Ratgeber angesehen wurde.

Die schweizerische, deutsche und österreichische Ernährungswissenschaft wird Georg Brubacher in ehrenhafter Erinnerung behalten.

Fred Gey und Hannes Stähelin, Basel

Helmut Erbersdobler, Kiel


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 09/15 auf Seite M497.

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Veröffentlicht: 07.09.2015

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