Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.


Neben der Unterstützung einer gesundheitsförderlichen Speisenauswahl stelle ich mir die Frage, wo unser Verhalten noch einen „Anstupser“ vertragen könnte. Insbesondere, wenn man sich unser Konsum- und Ernährungsverhalten im Kontext Nachhaltigkeit betrachtet.
Wie genießen Sie Ihren Kaffee, Tee, das Stück Schokolade oder die Mango? Machen Sie sich Gedanken über Anbaubedingungen in den Herkunftsländern der Produkte, Transportwege, Pestizidbelastung, Müllentstehung?
Was kann getan werden, um den Blick der Verbrauchenden zu schärfen? Es geht nicht nur allein um den Genusswert und den gesundheitlichen Nutzen der Lebensmittel, sondern immer öfter um Nachhaltigkeitsaspekte. Sind Genuss und Nachhaltigkeit überhaupt miteinander vereinbar? Kann ich noch von genussvollem Essen sprechen, wenn mir Lebensmittel im Überfluss zur Verfügung stehen und ich am Ende sogar Verdorbenes wegwerfen muss? Maßnahmen zur Reduktion von Food Waste können also nicht nur aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit, sondern auch aus dem des genussvollen Umgangs mit mir im begrenzten Maße zur Verfügung stehenden Lebensmitteln gesehen werden. Der Beitrag von Benedikt Jahnke ab S. M500 in diesem Heft beleuchtet die aktuelle Situation der globalen Lebensmittelverschwendung und zeigt Maßnahmen, um der Herausforderung Food Waste zu begegnen. Hierfür ist es notwendig, die verschiedenen Ebenen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in die Problemlösung mit einzubeziehen.
Den hier angesprochen Aspekten widmet die ERNÄHRUNGS UMSCHAU im September ein ganzes Sonderheft. Ausgewählte Lebensmittelgruppen und aktuelle Themen werden aus den drei Perspektiven Genuss – Nutzen – Nachhaltigkeit betrachtet. Damit liefert das Heft wichtige Argumentationshilfen für die Beratung auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse.
Ich habe bereits selbst den ein oder anderen „Stupser“ zu einer nachhaltigeren Lebensweise erhalten, wie sieht es bei Ihnen aus?
Ihre Caroline Krämer