In Bezug auf Public Health Nutrition heißt das, einzelne Lebenswelten wie Kita, Schule, Arbeitsplatz etc. bewusst gesundheitsförderlich zu gestalten. Wichtig ist hierbei die Verzahnung aller im Public-Health-Bereich tätigen AkteurInnen, um ein transparentes Netzwerk für Maßnahmen zu schaffen.

Im Jahr 2019 wurde das Arbeitspapier „Auf dem Weg zu einer Public-Health-Strategie – Gemeinsam für mehr Gesundheit in Deutschland“ des Zukunftsforums Public Health entwickelt. Hierbei dienten die 10 zentralen Aktionsfelder (Essential Public Health Operations, EPHO), die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Region Europa definiert hat, als Ordnungsstrukturen. Von Anfang an war der Prozess partizipativ gestaltet und AkteurInnen verschiedenster Disziplinen wurden Anfang 2020 dazu aufgerufen, sich mit Ideen und Kommentaren am Konsultationsprozess zu beteiligen. Unter dem Motto „Mehr Gesundheit für alle“ sollten strategische Ziele formuliert werden, um Handlungsvorlagen zu erarbeiten, die letztendlich in einer langfristigen, nationalen Public-Health-Strategie resultieren. So hatten sich im Rahmen ihres Forschungsprojekts „ProPHN“ im Sommer 2020 fünf Studentinnen des Masterstudiengangs Public Health Nutrition (PHN) der Hochschule Fulda unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller an dem Konsultationsprozess beteiligt ( www.ernaehrungsumschau.de > Suche „Beteiligung von Public Health Nutritionists am Arbeitspapier des Zukunftsforums Public Health“). Dieser bot laut Kohlenberg-Müller die Chance, Ernährung prominent darzustellen und die Perspektive von Public Health Nutrition im Arbeitspapier zu berücksichtigen.

Innerhalb eines dreijährigen, partizipativen Prozesses wurde ein Dokument entwickelt, das umfassende Handlungsoptionen für den Ausbau eines deutschen Public-Health-Systems aufzeigt. Für jedes der 10 zentralen Aktionsfelder (EPHOs) der WHO findet sich eine Beschreibung der Ausgangslage und Herausforderungen, eine Definition der handlungsleitenden Ziele, eine Vorstellung der wichtigsten AkteurInnen des Feldes und konkrete Vorschläge, wie die geforderten Ziele erreicht werden können.

Eine kurze Version des Public-Health-Strategiepapiers, die sich an die Öffentlichkeit und EntscheidungsträgerInnen wendet, und eine Langversion, die an die Fachgemeinschaft gerichtet ist, können beim Zukunftsforum eingesehen und heruntergeladen werden.

https://zukunftsforum-public-health.de/public-health-strategie 






Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2021 auf Seite M247.


(ck) Wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen sind entscheidende Faktoren für die Gesundheit der Bevölkerung. Um diese gewährleisten zu können, muss das Thema Public Health, die öffentliche Sorge um die Gesundheit aller, sowohl im öffentlichen Bewusstsein als auch auf institutioneller Ebene in Deutschland stärker in den Fokus rücken. Zu diesem Zweck hat das Zukunftsforum Pulic Health in einem partizipativen Konsultationsprozess eine nationale Public-Health-Strategie entwickelt.


In Bezug auf Public Health Nutrition heißt das, einzelne Lebenswelten wie Kita, Schule, Arbeitsplatz etc. bewusst gesundheitsförderlich zu gestalten. Wichtig ist hierbei die Verzahnung aller im Public-Health-Bereich tätigen AkteurInnen, um ein transparentes Netzwerk für Maßnahmen zu schaffen.

Im Jahr 2019 wurde das Arbeitspapier „Auf dem Weg zu einer Public-Health-Strategie – Gemeinsam für mehr Gesundheit in Deutschland“ des Zukunftsforums Public Health entwickelt. Hierbei dienten die 10 zentralen Aktionsfelder (Essential Public Health Operations, EPHO), die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Region Europa definiert hat, als Ordnungsstrukturen. Von Anfang an war der Prozess partizipativ gestaltet und AkteurInnen verschiedenster Disziplinen wurden Anfang 2020 dazu aufgerufen, sich mit Ideen und Kommentaren am Konsultationsprozess zu beteiligen. Unter dem Motto „Mehr Gesundheit für alle“ sollten strategische Ziele formuliert werden, um Handlungsvorlagen zu erarbeiten, die letztendlich in einer langfristigen, nationalen Public-Health-Strategie resultieren. So hatten sich im Rahmen ihres Forschungsprojekts „ProPHN“ im Sommer 2020 fünf Studentinnen des Masterstudiengangs Public Health Nutrition (PHN) der Hochschule Fulda unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller an dem Konsultationsprozess beteiligt ( www.ernaehrungsumschau.de > Suche „Beteiligung von Public Health Nutritionists am Arbeitspapier des Zukunftsforums Public Health“). Dieser bot laut Kohlenberg-Müller die Chance, Ernährung prominent darzustellen und die Perspektive von Public Health Nutrition im Arbeitspapier zu berücksichtigen.

Innerhalb eines dreijährigen, partizipativen Prozesses wurde ein Dokument entwickelt, das umfassende Handlungsoptionen für den Ausbau eines deutschen Public-Health-Systems aufzeigt. Für jedes der 10 zentralen Aktionsfelder (EPHOs) der WHO findet sich eine Beschreibung der Ausgangslage und Herausforderungen, eine Definition der handlungsleitenden Ziele, eine Vorstellung der wichtigsten AkteurInnen des Feldes und konkrete Vorschläge, wie die geforderten Ziele erreicht werden können.

Eine kurze Version des Public-Health-Strategiepapiers, die sich an die Öffentlichkeit und EntscheidungsträgerInnen wendet, und eine Langversion, die an die Fachgemeinschaft gerichtet ist, können beim Zukunftsforum eingesehen und heruntergeladen werden.

https://zukunftsforum-public-health.de/public-health-strategie 






Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2021 auf Seite M247.


Zukunftsforum Public Health: Eine Public-Health-Strategie für Deutschland

In Bezug auf Public Health Nutrition heißt das, einzelne Lebenswelten wie Kita, Schule, Arbeitsplatz etc. bewusst gesundheitsförderlich zu gestalten. Wichtig ist hierbei die Verzahnung aller im Public-Health-Bereich tätigen AkteurInnen, um ein transparentes Netzwerk für Maßnahmen zu schaffen.

Im Jahr 2019 wurde das Arbeitspapier „Auf dem Weg zu einer Public-Health-Strategie – Gemeinsam für mehr Gesundheit in Deutschland“ des Zukunftsforums Public Health entwickelt. Hierbei dienten die 10 zentralen Aktionsfelder (Essential Public Health Operations, EPHO), die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Region Europa definiert hat, als Ordnungsstrukturen. Von Anfang an war der Prozess partizipativ gestaltet und AkteurInnen verschiedenster Disziplinen wurden Anfang 2020 dazu aufgerufen, sich mit Ideen und Kommentaren am Konsultationsprozess zu beteiligen. Unter dem Motto „Mehr Gesundheit für alle“ sollten strategische Ziele formuliert werden, um Handlungsvorlagen zu erarbeiten, die letztendlich in einer langfristigen, nationalen Public-Health-Strategie resultieren. So hatten sich im Rahmen ihres Forschungsprojekts „ProPHN“ im Sommer 2020 fünf Studentinnen des Masterstudiengangs Public Health Nutrition (PHN) der Hochschule Fulda unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller an dem Konsultationsprozess beteiligt ( www.ernaehrungsumschau.de > Suche „Beteiligung von Public Health Nutritionists am Arbeitspapier des Zukunftsforums Public Health“). Dieser bot laut Kohlenberg-Müller die Chance, Ernährung prominent darzustellen und die Perspektive von Public Health Nutrition im Arbeitspapier zu berücksichtigen.

Innerhalb eines dreijährigen, partizipativen Prozesses wurde ein Dokument entwickelt, das umfassende Handlungsoptionen für den Ausbau eines deutschen Public-Health-Systems aufzeigt. Für jedes der 10 zentralen Aktionsfelder (EPHOs) der WHO findet sich eine Beschreibung der Ausgangslage und Herausforderungen, eine Definition der handlungsleitenden Ziele, eine Vorstellung der wichtigsten AkteurInnen des Feldes und konkrete Vorschläge, wie die geforderten Ziele erreicht werden können.

Eine kurze Version des Public-Health-Strategiepapiers, die sich an die Öffentlichkeit und EntscheidungsträgerInnen wendet, und eine Langversion, die an die Fachgemeinschaft gerichtet ist, können beim Zukunftsforum eingesehen und heruntergeladen werden.

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Veröffentlicht: 12.05.2021

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