(umk) „Medizinische Methode für stressfreies Abnehmen“ – mit solchen und ähnlichen Werbeaussagen boomt das Internetgeschäft mit GLP-1-Medikamenten. Ob indiziert, ärztlich verordnet und begleitet oder zur „Selbstoptimierung“ auf dem „grauen Markt“ erstanden: „Pharmakologische Adipositastherapien verändern Märkte“ postulierte die Dr. Rainer-Wild-Stiftung, um dann zu fragen: „Wandelt sich mit modernen GLP-1-Medikamenten die Esskultur?“ Rund 75 Teilnehmer*innen unterschiedlichster Profession lockte dieses Thema zum 22. Heidelberger Kamingespräch. Wie sich in den USA das Einkaufsverhalten der mittlerweile rund 45 Mio. Nutzer*innen von GLP-1-Analoga verschiebt und wie Hersteller und Lebensmitteleinzelhandel darauf reagieren, nutzte Jochen Matzer (Geschäftsführer der Agentur Food Harbour, Hamburg) in seinem Einführungsvortrag als Grundlage für seine Überlegungen: Wenn rund 13 % der Bevölkerung veränderte Lebensmittelvorlieben entwickeln (mehr Gemüse und Obst, weniger zucker- und fetthaltige Snacks, kleinere Portionsgrößen), dann bewirkt das große Verschiebungen im Sortiment. Aber nicht nur die Chips-Hersteller spüren messbaren Nachfragerückgang, auch innerhalb eines Segments kommt es zu Verschiebungen. Bei den Milchprodukten z. B. legten in den USA und Großbritannien die proteinreichen wie Quark zu, während Sahne oder Eiscreme Marktanteile verlieren. Die Anbieterseite reagiert mit kleineren Gebindegrößen und veränderten Rezepturen und Produktauslobungen wie „GLP-1-friendly“! Bewirken also die neuen Adipositastherapeutika das, was über viele Jahrzehnte Apelle von Ernährungsfachkräften und Verbraucherschutzorganisationen, Selbstverpflichtungen und Nutri-Score-Debatten nicht erreicht haben: schöne, neue und dabei „gesunde“ Einkaufswelt? Prof. Dr. Gert Bischoff, Krankenhaus Barmherzige Brüder, München, und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), sieht das weniger euphorisch: GLP-1-Analoga und Weiterentwicklungen sollen leitliniengerecht nur im Rahmen einer multimodalen Ernährungstherapie eingesetzt werden. Aus seiner praktischen Erfahrung schilderte er die Unterschiede zwischen Zulassungsstudien und „real life“: 1/3 der Patient*innen haben gute Erfahrungen mit den Medikamenten, bei 1/3 stehen Nutzen und unerwünschte Wirkungen im Widerstreit und rund 1/3 kommt mit der Anwendung gar nicht klar. Auch wenn es gut läuft, erreicht der Gewichtsverlust nach ca. 1 Jahr eine Plateauphase – umfangreiche und längere Erfahrungen mit der nötigen Erhaltungsdosis gibt es noch nicht ausreichend. In Deutschland sind diese Medikamente zudem nicht erstattungsfähig (monatliche Kosten 270-500 €): „Abnehmspritzen“ und sehr bald wohl auch Tabletten1 werden in großem Umfang auch von gut verdienenden Selbstoptimierer*innen ohne Indikation und fachliche Betreuung genutzt. In der anschließenden, teilweise emotionalen Diskussion kam die Frage auf, inwieweit allein das Vorhandensein dieser Medikamente die Stigmatisierung von Menschen mit Adipositas und die Erwartung schlank sein zu müssen (und zu können) verstärkt. Auswirkungen auf die Esskultur – eine der Fragestellungen des Abends – sind in Deutschland noch nicht deutlich. Betroffen wären viele Bereiche:
  • Sortiment und Hersteller (siehe oben): Lebensmittelhersteller mit internationalen Erfahrungen werden hier die kommenden Monate intensiv beobachten.
  • Gastronomie und Lieferdienste: kleinere Portionsgrößen und „gesündere“ Rezepturen – für Kunden, die es sich leisten können.
  • Partnerschaft, Familie, Tischgemeinschaften: Wie gelingt es, mit Freude und Genuss zu essen, wenn zu bestimmten Zeiten kein Appetit mehr besteht und bestimmte Produkte nicht mehr gewollt werden, das ritualisierte Snacken in der Peergroup problematisch wird? Sicher, hier gibt es Erfahrungen von Menschen mit anderen diätetisch bedingten Ernährungsweisen, aber es bleibt eine Herausforderung, die auch in der Beratung und Nachbetreuung von Patient*innen/Klient*innen thematisiert werden sollte.
Fazit: Das Thema des Abends mag einen sperrigen Titel haben, Fachkräfte im Ernährungsbereich sollten es aber aufmerksam im Blick behalten. Das 22. Heidelberger Kamingespräch war für die Teilnehmer*innen aus vielen Disziplinen hierfür ein wichtiger Auftakt. _____________________ 1 Die Kommission der Europäischen Union (EU) hat am 15.07.2026 die Zulassung erteilt: → www.novonordisk.de/content/dam/nncorp/de/de/presse-und-medien/pdfs/260720_NN_PM_Meilenstein_in_der_Adipositastherapie_Wegovy_Tablette_erhaelt_EU_Zulassung.pdf. Seit dem 1. September 2026 ist die Tablette zur Behandlung von Adipositas auf dem deutschen Markt erhältlich.
Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2026 auf Seite M510.
(umk) „Medizinische Methode für stressfreies Abnehmen“ – mit solchen und ähnlichen Werbeaussagen boomt das Internetgeschäft mit GLP-1-Medikamenten. Ob indiziert, ärztlich verordnet und begleitet oder zur „Selbstoptimierung“ auf dem „grauen Markt“ erstanden: „Pharmakologische Adipositastherapien verändern Märkte“ postulierte die Dr. Rainer-Wild-Stiftung, um dann zu fragen: „Wandelt sich mit modernen GLP-1-Medikamenten die Esskultur?“ Rund 75 Teilnehmer*innen unterschiedlichster Profession lockte dieses Thema zum 22. Heidelberger Kamingespräch.
(umk) „Medizinische Methode für stressfreies Abnehmen“ – mit solchen und ähnlichen Werbeaussagen boomt das Internetgeschäft mit GLP-1-Medikamenten. Ob indiziert, ärztlich verordnet und begleitet oder zur „Selbstoptimierung“ auf dem „grauen Markt“ erstanden: „Pharmakologische Adipositastherapien verändern Märkte“ postulierte die Dr. Rainer-Wild-Stiftung, um dann zu fragen: „Wandelt sich mit modernen GLP-1-Medikamenten die Esskultur?“ Rund 75 Teilnehmer*innen unterschiedlichster Profession lockte dieses Thema zum 22. Heidelberger Kamingespräch. Wie sich in den USA das Einkaufsverhalten der mittlerweile rund 45 Mio. Nutzer*innen von GLP-1-Analoga verschiebt und wie Hersteller und Lebensmitteleinzelhandel darauf reagieren, nutzte Jochen Matzer (Geschäftsführer der Agentur Food Harbour, Hamburg) in seinem Einführungsvortrag als Grundlage für seine Überlegungen: Wenn rund 13 % der Bevölkerung veränderte Lebensmittelvorlieben entwickeln (mehr Gemüse und Obst, weniger zucker- und fetthaltige Snacks, kleinere Portionsgrößen), dann bewirkt das große Verschiebungen im Sortiment. Aber nicht nur die Chips-Hersteller spüren messbaren Nachfragerückgang, auch innerhalb eines Segments kommt es zu Verschiebungen. Bei den Milchprodukten z. B. legten in den USA und Großbritannien die proteinreichen wie Quark zu, während Sahne oder Eiscreme Marktanteile verlieren. Die Anbieterseite reagiert mit kleineren Gebindegrößen und veränderten Rezepturen und Produktauslobungen wie „GLP-1-friendly“! Bewirken also die neuen Adipositastherapeutika das, was über viele Jahrzehnte Apelle von Ernährungsfachkräften und Verbraucherschutzorganisationen, Selbstverpflichtungen und Nutri-Score-Debatten nicht erreicht haben: schöne, neue und dabei „gesunde“ Einkaufswelt? Prof. Dr. Gert Bischoff, Krankenhaus Barmherzige Brüder, München, und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), sieht das weniger euphorisch: GLP-1-Analoga und Weiterentwicklungen sollen leitliniengerecht nur im Rahmen einer multimodalen Ernährungstherapie eingesetzt werden. Aus seiner praktischen Erfahrung schilderte er die Unterschiede zwischen Zulassungsstudien und „real life“: 1/3 der Patient*innen haben gute Erfahrungen mit den Medikamenten, bei 1/3 stehen Nutzen und unerwünschte Wirkungen im Widerstreit und rund 1/3 kommt mit der Anwendung gar nicht klar. Auch wenn es gut läuft, erreicht der Gewichtsverlust nach ca. 1 Jahr eine Plateauphase – umfangreiche und längere Erfahrungen mit der nötigen Erhaltungsdosis gibt es noch nicht ausreichend. In Deutschland sind diese Medikamente zudem nicht erstattungsfähig (monatliche Kosten 270-500 €): „Abnehmspritzen“ und sehr bald wohl auch Tabletten1 werden in großem Umfang auch von gut verdienenden Selbstoptimierer*innen ohne Indikation und fachliche Betreuung genutzt. In der anschließenden, teilweise emotionalen Diskussion kam die Frage auf, inwieweit allein das Vorhandensein dieser Medikamente die Stigmatisierung von Menschen mit Adipositas und die Erwartung schlank sein zu müssen (und zu können) verstärkt. Auswirkungen auf die Esskultur – eine der Fragestellungen des Abends – sind in Deutschland noch nicht deutlich. Betroffen wären viele Bereiche:
  • Sortiment und Hersteller (siehe oben): Lebensmittelhersteller mit internationalen Erfahrungen werden hier die kommenden Monate intensiv beobachten.
  • Gastronomie und Lieferdienste: kleinere Portionsgrößen und „gesündere“ Rezepturen – für Kunden, die es sich leisten können.
  • Partnerschaft, Familie, Tischgemeinschaften: Wie gelingt es, mit Freude und Genuss zu essen, wenn zu bestimmten Zeiten kein Appetit mehr besteht und bestimmte Produkte nicht mehr gewollt werden, das ritualisierte Snacken in der Peergroup problematisch wird? Sicher, hier gibt es Erfahrungen von Menschen mit anderen diätetisch bedingten Ernährungsweisen, aber es bleibt eine Herausforderung, die auch in der Beratung und Nachbetreuung von Patient*innen/Klient*innen thematisiert werden sollte.
Fazit: Das Thema des Abends mag einen sperrigen Titel haben, Fachkräfte im Ernährungsbereich sollten es aber aufmerksam im Blick behalten. Das 22. Heidelberger Kamingespräch war für die Teilnehmer*innen aus vielen Disziplinen hierfür ein wichtiger Auftakt. _____________________ 1 Die Kommission der Europäischen Union (EU) hat am 15.07.2026 die Zulassung erteilt: → www.novonordisk.de/content/dam/nncorp/de/de/presse-und-medien/pdfs/260720_NN_PM_Meilenstein_in_der_Adipositastherapie_Wegovy_Tablette_erhaelt_EU_Zulassung.pdf. Seit dem 1. September 2026 ist die Tablette zur Behandlung von Adipositas auf dem deutschen Markt erhältlich.
Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2026 auf Seite M510.

22. Heidelberger Kamingespräch: Einfluss der GLP-1-Medikamente auf die Esskultur

(umk) „Medizinische Methode für stressfreies Abnehmen“ – mit solchen und ähnlichen Werbeaussagen boomt das Internetgeschäft mit GLP-1-Medikamenten. Ob indiziert, ärztlich verordnet und begleitet oder zur „Selbstoptimierung“ auf dem „grauen Markt“ erstanden: „Pharmakologische Adipositastherapien verändern Märkte“ postulierte die Dr. Rainer-Wild-Stiftung, um dann zu fragen: „Wandelt sich mit modernen GLP-1-Medikamenten die Esskultur?“ Rund 75 Teilnehmer*innen unterschiedlichster Profession lockte dieses Thema zum 22. Heidelberger Kamingespräch.

Wie sich in den USA das Einkaufsverhalten der mittlerweile rund 45 Mio. Nutzer*innen von GLP-1-Analoga verschiebt und wie Hersteller und Lebensmitteleinzelhandel darauf reagieren, nutzte Jochen Matzer (Geschäftsführer der Agentur Food Harbour, Hamburg) in seinem Einführungsvortrag als Grundlage für seine Überlegungen: Wenn rund 13 % der Bevölkerung veränderte Lebensmittelvorlieben entwickeln (mehr Gemüse und Obst, weniger zucker- und fetthaltige Snacks, kleinere Portionsgrößen), dann bewirkt das große Verschiebungen im Sortiment. Aber nicht nur die Chips-Hersteller spüren messbaren Nachfragerückgang, auch innerhalb eines Segments kommt es zu Verschiebungen. Bei den Milchprodukten z. B. legten in den USA und Großbritannien die proteinreichen wie Quark zu, während Sahne oder Eiscreme Marktanteile verlieren. Die Anbieterseite reagiert mit kleineren Gebindegrößen und veränderten Rezepturen und Produktauslobungen wie „GLP-1-friendly“!

Bewirken also die neuen Adipositastherapeutika das, was über viele Jahrzehnte Apelle von Ernährungsfachkräften und Verbraucherschutzorganisationen, Selbstverpflichtungen und Nutri-Score-Debatten nicht erreicht haben: schöne, neue und dabei „gesunde“ Einkaufswelt?

Prof. Dr. Gert Bischoff, Krankenhaus Barmherzige Brüder, München, und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), sieht das weniger euphorisch: GLP-1-Analoga und Weiterentwicklungen sollen leitliniengerecht nur im Rahmen einer multimodalen Ernährungstherapie eingesetzt werden. Aus seiner praktischen Erfahrung schilderte er die Unterschiede zwischen Zulassungsstudien und „real life“: 1/3 der Patient*innen haben gute Erfahrungen mit den Medikamenten, bei 1/3 stehen Nutzen und unerwünschte Wirkungen im Widerstreit und rund 1/3 kommt mit der Anwendung gar nicht klar. Auch wenn es gut läuft, erreicht der Gewichtsverlust nach ca. 1 Jahr eine Plateauphase – umfangreiche und längere Erfahrungen mit der nötigen Erhaltungsdosis gibt es noch nicht ausreichend. In Deutschland sind diese Medikamente zudem nicht erstattungsfähig (monatliche Kosten 270-500 €): „Abnehmspritzen“ und sehr bald wohl auch Tabletten1 werden in großem Umfang auch von gut verdienenden Selbstoptimierer*innen ohne Indikation und fachliche Betreuung genutzt.
In der anschließenden, teilweise emotionalen Diskussion kam die Frage auf, inwieweit allein das Vorhandensein dieser Medikamente die Stigmatisierung von Menschen mit Adipositas und die Erwartung schlank sein zu müssen (und zu können) verstärkt. Auswirkungen auf die Esskultur – eine der Fragestellungen des Abends – sind in Deutschland noch nicht deutlich. Betroffen wären viele Bereiche:

  • Sortiment und Hersteller (siehe oben): Lebensmittelhersteller mit internationalen Erfahrungen werden hier die kommenden Monate intensiv beobachten.
  • Gastronomie und Lieferdienste: kleinere Portionsgrößen und „gesündere“ Rezepturen – für Kunden, die es sich leisten können.
  • Partnerschaft, Familie, Tischgemeinschaften: Wie gelingt es, mit Freude und Genuss zu essen, wenn zu bestimmten Zeiten kein Appetit mehr besteht und bestimmte Produkte nicht mehr gewollt werden, das ritualisierte Snacken in der Peergroup problematisch wird? Sicher, hier gibt es Erfahrungen von Menschen mit anderen diätetisch bedingten Ernährungsweisen, aber es bleibt eine Herausforderung, die auch in der Beratung und Nachbetreuung von Patient*innen/Klient*innen thematisiert werden sollte.

Fazit: Das Thema des Abends mag einen sperrigen Titel haben, Fachkräfte im Ernährungsbereich sollten es aber aufmerksam im Blick behalten. Das 22. Heidelberger Kamingespräch war für die Teilnehmer*innen aus vielen Disziplinen hierfür ein wichtiger Auftakt.

_____________________
1 Die Kommission der Europäischen Union (EU) hat am 15.07.2026 die Zulassung erteilt: → www.novonordisk.de/content/dam/nncorp/de/de/presse-und-medien/pdfs/260720_NN_PM_Meilenstein_in_der_Adipositastherapie_Wegovy_Tablette_erhaelt_EU_Zulassung.pdf.
Seit dem 1. September 2026 ist die Tablette zur Behandlung von Adipositas auf dem deutschen Markt erhältlich.



Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2026 auf Seite M510.

Verschlagwortet mit: Adipositastherapie

News zum Thema des Artikels

Symbolbild Tabletten und Injektionshilfen zur Adipositastherapie

Online News: Orales Semaglutid: Abnehmtablette statt Spritze

Seit dem 1. September ist Semaglutid zur Behandlung von Adipositas in Deutschland auch als Tablette erhältlich, eine Alternative zur bislang üblichen wöchentlichen Injektion …
weiterlesen

Eine Frau misst ihren Bauchumfang mit einem Maßband; daneben sind digitale Symbole zu Gesundheit und Körpermaßen eingeblendet.

Online News: Adipositas: KI soll Erfolg einer Lebensstiländerung zur Gewichtsabnahme vorhersagen

Welche Patient*innen mit Adipositas von einer strukturierten Lebensstiltherapie zur Gewichtsabnahme profitieren, könnte sich künftig bereits vor Therapiebeginn abschätzen lassen. Forschende der Universität Hohenheim entwickelten ein KI-gestütztes Prognosemodell, das kli …
weiterlesen

Symbolbild Tabletten und Injektionshilfen zur Adipositastherapie

Online News: Semaglutid-Tablette in Deutschland voraussichtlich im 3. Quartal erhältlich

Nach EU-Zulassung: Novo Nordisk plant Markteinführung des GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) in Tablettenform …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.09.2026

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

15.09.2026
Ahead of Print

Auswirkungen einer Glucomannan-Supplementierung auf Gewichtsparameter und Sättigung bei Erwachsenen

Glucomannan (GMN) ist ein wasserlöslicher Ballaststoff aus der Konjakwurzel, welcher als potenzielle Unterstützung bei einer Gewichtsreduktion und im Zusammenhang mit einer gesteigerten Sättigungswirkung diskutiert wird. weiterlesen

15.09.2026

Adipositastherapie: Adipositas in Deutschland: Versorgungslage bleibt kritisch

Trotz vieler Mio. Betroffener und klarer wissenschaftlicher Leitlinien erhalten Menschen mit Adipositas in Deutschland weiterhin keine angemessene medizinische Versorgung. Eine im Auftrag des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) durchgeführte repräsentative Forsa-Umfra … weiterlesen

15.07.2026

Adipositastherapie: Adipositas und Inkretinmimetika – eine Situationsbeschreibung

Unter dem Titel „Der große Effekt und seine Grenzen“ befasst sich das Deutsche Ärzteblatt in der Rubrik Medizinreport mit Inkretinmimetika in der Adipositasbehandlung [1]. Die Autorinnen gehen kurz auf Wirkmechanismen der salopp als „Abnehmspritzen“ bezeichneten Medikam … weiterlesen

15.06.2026

Diabetesprävention: Gewichtsverlust schützt nicht immer vor Diabetes mellitus

Gesunde Ernährung, Abnehmen und mehr Bewegung können Typ-2-Diabetes wirksam vorbeugen. Allerdings profitieren nicht alle Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko in gleichem Maße von Lebensstil-Interventionen. Personen des Tübinger Typ-2-Diabetes-Risikoclusters 5 weisen tro … weiterlesen

13.05.2026

Stoffwechselgesundheit: Übergewicht treibt Diabetes mellitus bei Frauen und Männern unterschiedlich an

Über 9 Mio. Menschen in Deutschland leben mit Diabetes mellitus, mehr als 90 % mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Adipositas wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den … weiterlesen

03.03.2026

Monogene Adipositas: Wenn die Gene den Hunger diktieren

Hunger ist ein evolutionär sehr konserviertes Signal, das über Jahrtausende unser Überleben sicherte. Doch was geschieht, wenn dieses Signal permanent aktiv ist, wenn Essen keine Sättigung bringt und ein unaufhörliches Verlangen nach Nahrung das Leben bestimmt? In den m … weiterlesen

15.12.2025

Was kennzeichnet ambulante ernährungstherapeutische Interventionen bei Adipositas? Eine Befragung von Ernährungsfachkräften in Deutschland, Teil 2

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 23.12.2024; Überarbeitung angenommen: 09.04.2025 Teil 2: Beratungskonzepte, Interventionen zur Verhaltensmodifikation und zugrunde liegende Qualifikationen Einleitung Die Beteiligung von Ernährungsfachkräften (E … weiterlesen

12.11.2025

Was kennzeichnet ambulante ernährungstherapeutische Interventionen bei Adipositas? Eine Befragung von Ernährungsfachkräften in Deutschland

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 23.12.2024; Überarbeitung angenommen: 09.04.2025 Teil 1: Vorausgehende Erfahrungen, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Monitoring-Instrumente und Evaluationsindikatoren Einleitung Die Basis leitliniengerecht … weiterlesen