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Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 10.03.2015 | Akzeptiert: 21.09.2015


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Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 10.03.2015 | Akzeptiert: 21.09.2015
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Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 10.03.2015 | Akzeptiert: 21.09.2015
Daher stellt sich immer wieder die Frage, wie sensorische Methoden, Rekrutierung und Schulung vereinfacht und verkürzt werden können. Bisher gilt, dass etwa fünf- bis sechsmal so viele Personen, wie eigentlich benötigt, rekrutiert werden müssen [3]. Anfangs werden bspw. Personen ausgeschlossen, deren Bereitschaft und Verfügbarkeit sowie deren sensorische und kognitive Fähigkeiten (z. B. das Ausdrucksvermögen) nicht den Anforderungen entsprechen.
Die sensorischen Fähigkeiten von Prüfpersonen müssen regelmäßig geprüft und geschult werden. Bisher fehlt eine Datengrundlage bezüglich des Schulungseffektes auf die Wahrnehmung und Erkennung von Grundgeschmacksarten. Die hier präsentierte Studie prüft daher mittels kontrollierter Studiendesigns, ob sich diese für die beiden Grundgeschmacksarten süß und bitter durch sensorische Schulung beeinflussen lässt und ob dieser mögliche Effekt eine Studienpause von 29 Wochen überdauert. Eine Interventionsgruppe (n = 41) wurde eine Woche lang intensiv sensorisch geschult. Ergebnisse aus Geschmackserkennungs- und Schwellenwerttests wurden mit denen einer Kontrollgruppe (n = 35) verglichen. Es zeigte sich, dass sich die Wahrnehmung und Erkennung beider Gruppen im Studienverlauf verbesserte. So können Erfahrung und Gewöhnung diese ebenso beeinflussen wie eine sensorische Schulung. Auch die „sensorische Pause“ von 29 Wochen beeinflusste den Schulungs- und Erfahrungseffekt kaum.
Schlüsselwörter: Sensorik, Training, Erfahrung, Schwellenwerte, Grundgeschmacksarten