free access to english version



Peer-Review-Verfahren │ Eingegangen: 06.07.2015 │ Akzeptiert: 01.06.2016

Einleitung


Die Nachfrage nach Schulmilch ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken. Welche Faktoren sich för­derlich oder hemmend auf die Nach­frage auswirken, wurde 2008 und 2009 durch vier am Max Rubner-In­stitut durchgeführte Studien unter­sucht. Bisher sind nur die Teilergeb  nisse von zwei Studien veröffentlicht [1, 2], dabei beziehen sich die Ergeb­nisse der einen Studie ausschließlich auf Nordrhein-Westfalen. Neuere Stu­dien mit weiterführenden Ergebnissen zu den in Deutschland den Konsum von Schulmilch bestimmenden Fakto­ren sind nicht bekannt.


Ausgangssituation - Hintergrund


Vom Bundesministerium für Ernäh­rung und Landwirtschaft (BMEL) wird für Deutschland ab 1993 ein kontinu­ierlich fallender Absatz an Schulmilch ausgewiesen. Dieser lag 1993 noch bei 130 223 Tonnen (t) und im Schuljahr 2008/2009 bei 36 746 t. Im Schul­jahr 2013/2014 wurden 28 133 t abgesetzt, seit 1993 entspricht das einem Rückgang von über 78 % [7]. Wegen des sinkenden Absatzes hatten sich im März 2007 das Bundesminis­terium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und das Ministerium für Umwelt und Na­turschutz, Landwirtschaft und Ver­braucherschutz (MUNLV) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) auf Ini­tiative der Koalitionsfraktionen darauf verständigt, im Rahmen der Initiative „Gesunde Schulverpflegung“ ein Mo­dellvorhaben zur Abgabe von Schul­milch an Grundschulen zu entwickeln [8]. Hiermit sollten für die künftige Schulmilchpolitik Basisdaten für Lö­sungsansätze zur Verbesserung der Gestaltung des Schulmilchangebots im Rahmen einer gesundheitsförderlichen Ernährung bereitgestellt werden.

Zusammenfassung


Zur Identifikation von Einflussfaktoren und ihrer Bedeutung auf die Nachfrage nach Schulmilch wurden verschiedene Studien durchgeführt und dabei quan­titative und qualitative Methoden eingesetzt. Die Datenerhebung fand bei un­mittelbar betroffenen Akteuren wie Schülern1, Eltern, Lehrern, Schulleitern und Hausmeistern in Nordrhein-Westfalen mit schriftlichen Befragungen, in anderen Bundesländern face-to-face statt. Einflussfaktoren auf die Nachfrage nach Schul­milch und ihren Konsum sind der Konsumwunsch der Schüler, der auch auf deren Geschmackspräferenzen beruht, die Eigenschaften der Produkte, die Gestaltung des Angebots sowie die organisatorischen Abläufe in den Schulen. Die vorhande­nen Einstellungen, das Engagement der Akteure sowie Information und der Grad der Partizipation der Akteure bestimmen die Nachfrage nach Schulmilchproduk­ten ebenfalls. Bei Familien mit niedrigem Einkommen spielt der Preis am ehesten eine Rolle, sonst ist er nicht der ausschlaggebende Grund, Schulmilch nicht zu bestellen.

Schlüsselwörter: Schulmilch, Milch, Nachfrage, Schulmilchprogramm




Peer-reviewed | Manuscript received: July 06, 2015 | Revision accepted: June 01, 2016

Influencing factors on school milk consumption in Germany


Findings from the accompanying research for the “Focus on School Milk” pilot project


Introduction


The demand for school milk has fallen steadily over the last 20 years. Four studies carried out at the Max Rubner-Institute in 2008 and 2009 considered which factors had a favourable or detrimental effect on demand. Only partial findings from two studies have been published to 2016 date [1, 2]; the findings from one of these studies relate exclusively to North Rhine-Westphalia (NRW). More recent studies with further findings on the factors determining school milk consumption in Germany have not been identified.

Starting situation


Background


The Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (Federal Ministry of Food and Agriculture) announced that sales of school milk in Germany have fallen steadily since 1993. In 1993 the total amount of milk sold was 130,223 tonnes (t), yet by the academic year of 2008/2009 it had fallen to 36,746 tonnes. 28,133 tonnes were sold in the academic year of 2013/2014; this corresponds to a decrease of more than 78% since 1993 [7]. As a result of falling sales, the Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection) and the Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) (Ministry for Environment and Conservation, Agriculture and Consumer Protection) in NRW agreed to the coalition initiative submitted in March 2007 to develop a pilot project to provide school milk in primary schools as part of the “Gesunde Schulverpflegung” (Healthy School Catering) initiative [8]. This project aimed to provide basic data for use in developing possible solutions to improve school milk distribution as part of a healthy diet in future school milk policies.

Summary


A number of studies were carried out to identify the influencing factors and their relative importance on the demand for school milk; these studies used different quantitative and qualitative methods. Data was gathered from directly concerned parties such as pupils, parents, teachers, head teachers and caretakers in North Rhine-Westphalia via written surveys and in other federal states via face-to-face interviews. Factors influencing the demand for school milk and its consumption include pupils’ wishes, which were also based on their taste preferences, product characteristics, the nature of the offer and the organisational procedures in schools. Existing attitudes, the commitment of parties involved, information and the level of participation among parties also had an effect on the demand for school milk products. The price played an important role among low-income families, but was otherwise not a significant reason for not ordering school milk.

Keywords: school milk, milk, demand, school milk programme 




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 08/16 auf den Seiten M448 bis M457.


Literaturliste zum Artikel 

References



free access to english version



Peer-Review-Verfahren │ Eingegangen: 06.07.2015 │ Akzeptiert: 01.06.2016

Einleitung


Die Nachfrage nach Schulmilch ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken. Welche Faktoren sich för­derlich oder hemmend auf die Nach­frage auswirken, wurde 2008 und 2009 durch vier am Max Rubner-In­stitut durchgeführte Studien unter­sucht. Bisher sind nur die Teilergeb  nisse von zwei Studien veröffentlicht [1, 2], dabei beziehen sich die Ergeb­nisse der einen Studie ausschließlich auf Nordrhein-Westfalen. Neuere Stu­dien mit weiterführenden Ergebnissen zu den in Deutschland den Konsum von Schulmilch bestimmenden Fakto­ren sind nicht bekannt.


Ausgangssituation - Hintergrund


Vom Bundesministerium für Ernäh­rung und Landwirtschaft (BMEL) wird für Deutschland ab 1993 ein kontinu­ierlich fallender Absatz an Schulmilch ausgewiesen. Dieser lag 1993 noch bei 130 223 Tonnen (t) und im Schuljahr 2008/2009 bei 36 746 t. Im Schul­jahr 2013/2014 wurden 28 133 t abgesetzt, seit 1993 entspricht das einem Rückgang von über 78 % [7]. Wegen des sinkenden Absatzes hatten sich im März 2007 das Bundesminis­terium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und das Ministerium für Umwelt und Na­turschutz, Landwirtschaft und Ver­braucherschutz (MUNLV) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) auf Ini­tiative der Koalitionsfraktionen darauf verständigt, im Rahmen der Initiative „Gesunde Schulverpflegung“ ein Mo­dellvorhaben zur Abgabe von Schul­milch an Grundschulen zu entwickeln [8]. Hiermit sollten für die künftige Schulmilchpolitik Basisdaten für Lö­sungsansätze zur Verbesserung der Gestaltung des Schulmilchangebots im Rahmen einer gesundheitsförderlichen Ernährung bereitgestellt werden.

Zusammenfassung


Zur Identifikation von Einflussfaktoren und ihrer Bedeutung auf die Nachfrage nach Schulmilch wurden verschiedene Studien durchgeführt und dabei quan­titative und qualitative Methoden eingesetzt. Die Datenerhebung fand bei un­mittelbar betroffenen Akteuren wie Schülern1, Eltern, Lehrern, Schulleitern und Hausmeistern in Nordrhein-Westfalen mit schriftlichen Befragungen, in anderen Bundesländern face-to-face statt. Einflussfaktoren auf die Nachfrage nach Schul­milch und ihren Konsum sind der Konsumwunsch der Schüler, der auch auf deren Geschmackspräferenzen beruht, die Eigenschaften der Produkte, die Gestaltung des Angebots sowie die organisatorischen Abläufe in den Schulen. Die vorhande­nen Einstellungen, das Engagement der Akteure sowie Information und der Grad der Partizipation der Akteure bestimmen die Nachfrage nach Schulmilchproduk­ten ebenfalls. Bei Familien mit niedrigem Einkommen spielt der Preis am ehesten eine Rolle, sonst ist er nicht der ausschlaggebende Grund, Schulmilch nicht zu bestellen.

Schlüsselwörter: Schulmilch, Milch, Nachfrage, Schulmilchprogramm




Peer-reviewed | Manuscript received: July 06, 2015 | Revision accepted: June 01, 2016

Influencing factors on school milk consumption in Germany


Findings from the accompanying research for the “Focus on School Milk” pilot project


Introduction


The demand for school milk has fallen steadily over the last 20 years. Four studies carried out at the Max Rubner-Institute in 2008 and 2009 considered which factors had a favourable or detrimental effect on demand. Only partial findings from two studies have been published to 2016 date [1, 2]; the findings from one of these studies relate exclusively to North Rhine-Westphalia (NRW). More recent studies with further findings on the factors determining school milk consumption in Germany have not been identified.

Starting situation


Background


The Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (Federal Ministry of Food and Agriculture) announced that sales of school milk in Germany have fallen steadily since 1993. In 1993 the total amount of milk sold was 130,223 tonnes (t), yet by the academic year of 2008/2009 it had fallen to 36,746 tonnes. 28,133 tonnes were sold in the academic year of 2013/2014; this corresponds to a decrease of more than 78% since 1993 [7]. As a result of falling sales, the Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection) and the Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) (Ministry for Environment and Conservation, Agriculture and Consumer Protection) in NRW agreed to the coalition initiative submitted in March 2007 to develop a pilot project to provide school milk in primary schools as part of the “Gesunde Schulverpflegung” (Healthy School Catering) initiative [8]. This project aimed to provide basic data for use in developing possible solutions to improve school milk distribution as part of a healthy diet in future school milk policies.

Summary


A number of studies were carried out to identify the influencing factors and their relative importance on the demand for school milk; these studies used different quantitative and qualitative methods. Data was gathered from directly concerned parties such as pupils, parents, teachers, head teachers and caretakers in North Rhine-Westphalia via written surveys and in other federal states via face-to-face interviews. Factors influencing the demand for school milk and its consumption include pupils’ wishes, which were also based on their taste preferences, product characteristics, the nature of the offer and the organisational procedures in schools. Existing attitudes, the commitment of parties involved, information and the level of participation among parties also had an effect on the demand for school milk products. The price played an important role among low-income families, but was otherwise not a significant reason for not ordering school milk.

Keywords: school milk, milk, demand, school milk programme 




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 08/16 auf den Seiten M448 bis M457.


Literaturliste zum Artikel 

References

Einflussfaktoren auf den Schulmilchkonsum in Deutschland: Ergebnisse der Begleitforschung zum Modellvorhaben „Schulmilch im Fokus“

free access to english version

Peer-Review-Verfahren │ Eingegangen: 06.07.2015 │ Akzeptiert: 01.06.2016

Einleitung
Die Nachfrage nach Schulmilch ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken. Welche Faktoren sich för­derlich oder hemmend auf die Nach­frage auswirken, wurde 2008 und 2009 durch vier am Max Rubner-In­stitut durchgeführte Studien unter­sucht. Bisher sind nur die Teilergeb  nisse von zwei Studien veröffentlicht [1, 2], dabei beziehen sich die Ergeb­nisse der einen Studie ausschließlich auf Nordrhein-Westfalen. Neuere Stu­dien mit weiterführenden Ergebnissen zu den in Deutschland den Konsum von Schulmilch bestimmenden Fakto­ren sind nicht bekannt.
Ausgangssituation – Hintergrund

Vom Bundesministerium für Ernäh­rung und Landwirtschaft (BMEL) wird für Deutschland ab 1993 ein kontinu­ierlich fallender Absatz an Schulmilch ausgewiesen. Dieser lag 1993 noch bei 130 223 Tonnen (t) und im Schuljahr 2008/2009 bei 36 746 t. Im Schul­jahr 2013/2014 wurden 28 133 t abgesetzt, seit 1993 entspricht das einem Rückgang von über 78 % [7]. Wegen des sinkenden Absatzes hatten sich im März 2007 das Bundesminis­terium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und das Ministerium für Umwelt und Na­turschutz, Landwirtschaft und Ver­braucherschutz (MUNLV) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) auf Ini­tiative der Koalitionsfraktionen darauf verständigt, im Rahmen der Initiative „Gesunde Schulverpflegung“ ein Mo­dellvorhaben zur Abgabe von Schul­milch an Grundschulen zu entwickeln [8]. Hiermit sollten für die künftige Schulmilchpolitik Basisdaten für Lö­sungsansätze zur Verbesserung der Gestaltung des Schulmilchangebots im Rahmen einer gesundheitsförderlichen Ernährung bereitgestellt werden.

Zusammenfassung

Zur Identifikation von Einflussfaktoren und ihrer Bedeutung auf die Nachfrage nach Schulmilch wurden verschiedene Studien durchgeführt und dabei quan­titative und qualitative Methoden eingesetzt. Die Datenerhebung fand bei un­mittelbar betroffenen Akteuren wie Schülern1, Eltern, Lehrern, Schulleitern und Hausmeistern in Nordrhein-Westfalen mit schriftlichen Befragungen, in anderen Bundesländern face-to-face statt. Einflussfaktoren auf die Nachfrage nach Schul­milch und ihren Konsum sind der Konsumwunsch der Schüler, der auch auf deren Geschmackspräferenzen beruht, die Eigenschaften der Produkte, die Gestaltung des Angebots sowie die organisatorischen Abläufe in den Schulen. Die vorhande­nen Einstellungen, das Engagement der Akteure sowie Information und der Grad der Partizipation der Akteure bestimmen die Nachfrage nach Schulmilchproduk­ten ebenfalls. Bei Familien mit niedrigem Einkommen spielt der Preis am ehesten eine Rolle, sonst ist er nicht der ausschlaggebende Grund, Schulmilch nicht zu bestellen.

Schlüsselwörter: Schulmilch, Milch, Nachfrage, Schulmilchprogramm


Peer-reviewed | Manuscript received: July 06, 2015 | Revision accepted: June 01, 2016

Influencing factors on school milk consumption in Germany
Findings from the accompanying research for the “Focus on School Milk” pilot project
Introduction

The demand for school milk has fallen steadily over the last 20 years. Four studies carried out at the Max Rubner-Institute in 2008 and 2009 considered which factors had a favourable or detrimental effect on demand. Only partial findings from two studies have been published to 2016 date [1, 2]; the findings from one of these studies relate exclusively to North Rhine-Westphalia (NRW). More recent studies with further findings on the factors determining school milk consumption in Germany have not been identified.

Starting situation
Background

The Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (Federal Ministry of Food and Agriculture) announced that sales of school milk in Germany have fallen steadily since 1993. In 1993 the total amount of milk sold was 130,223 tonnes (t), yet by the academic year of 2008/2009 it had fallen to 36,746 tonnes. 28,133 tonnes were sold in the academic year of 2013/2014; this corresponds to a decrease of more than 78% since 1993 [7]. As a result of falling sales, the Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection) and the Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) (Ministry for Environment and Conservation, Agriculture and Consumer Protection) in NRW agreed to the coalition initiative submitted in March 2007 to develop a pilot project to provide school milk in primary schools as part of the “Gesunde Schulverpflegung” (Healthy School Catering) initiative [8]. This project aimed to provide basic data for use in developing possible solutions to improve school milk distribution as part of a healthy diet in future school milk policies.

Summary

A number of studies were carried out to identify the influencing factors and their relative importance on the demand for school milk; these studies used different quantitative and qualitative methods. Data was gathered from directly concerned parties such as pupils, parents, teachers, head teachers and caretakers in North Rhine-Westphalia via written surveys and in other federal states via face-to-face interviews. Factors influencing the demand for school milk and its consumption include pupils’ wishes, which were also based on their taste preferences, product characteristics, the nature of the offer and the organisational procedures in schools. Existing attitudes, the commitment of parties involved, information and the level of participation among parties also had an effect on the demand for school milk products. The price played an important role among low-income families, but was otherwise not a significant reason for not ordering school milk.

Keywords: school milk, milk, demand, school milk programme 


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 08/16 auf den Seiten M448 bis M457.

Literaturliste zum Artikel 

References

News zum Thema des Artikels

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

5 Grafiken von Menschen in unetrschiedlichen Essumgebungen

Lesetipp Heft 2/2026: Wie Ernährungsumgebungen in grafischen Modellen dargestellt werden

Das Konzept der Ernährungsumgebungen versucht die verschieden Einflussebenen auf das individuelle Ernährungsverhalten zu verdeutlichen. Der Special Beitrag stellt verschiedene Modelle mit ihren Stärken und Limitationen für Public Health-Aufgaben vor …
weiterlesen

Online News: Pflanzenbasierte Ernährung kann das Risiko von Multimorbidität senken

In einer groß angelegten multinationalen Studie mit mehr als 400.000 Personen wurden Ernährungsgewohnheiten und Krankheitsverläufe analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise mit einem geringeren Risiko für Krebs, Diabetes mellitu …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 12.08.2016

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen