Die Oecotrophologie hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. Der erste Studiengang der Oecotrophologie wurde im Wintersemester 1962/63 an der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen eingerichtet. Das Studium war von Anfang an ein 8-semestriger Diplomstudiengang und wurde ursprünglich aufgebaut, da für das höhere Lehramt ein wissenschaftliches Studium vorausgesetzt wurde. Hier galt es, auch bei Berufs-, Berufsfach- und Fachhochschulen in hauswirtschaftlicher Richtung die wissenschaftliche Grundlage für eine hauswirtschaftliche Bildung und Ausbildung zu schaffen.


Ziel des Studiums war und ist es nicht, praktische Hausfrauen auszubilden, „sondern auf wissenschaftlichem Niveau den äußerst komplexen Vorgängen und Begründungen für das haushälterische Handeln in allen seinen technischen, ökonomischen, sozialen und ethischen Verästelungen systematisch nachzugehen“, so Prof. Dr. Helga Schmucker, erste Lehrstuhlinhaberin der „Wirtschafts- und Arbeitslehre des Haushalts“ und habilitierte Ökonomin (vgl. Schmucker 1967). Die Erkenntnisse sollten für alle Bereiche des technischen, ökonomischen und sozialen Lebens nutzbar gemacht werden. ...




Die vollständigen Mitteilungen des VDOE finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2024 auf den Seiten M356 bis M357.




Die Oecotrophologie hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. Der erste Studiengang der Oecotrophologie wurde im Wintersemester 1962/63 an der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen eingerichtet. Das Studium war von Anfang an ein 8-semestriger Diplomstudiengang und wurde ursprünglich aufgebaut, da für das höhere Lehramt ein wissenschaftliches Studium vorausgesetzt wurde. Hier galt es, auch bei Berufs-, Berufsfach- und Fachhochschulen in hauswirtschaftlicher Richtung die wissenschaftliche Grundlage für eine hauswirtschaftliche Bildung und Ausbildung zu schaffen.


Ziel des Studiums war und ist es nicht, praktische Hausfrauen auszubilden, „sondern auf wissenschaftlichem Niveau den äußerst komplexen Vorgängen und Begründungen für das haushälterische Handeln in allen seinen technischen, ökonomischen, sozialen und ethischen Verästelungen systematisch nachzugehen“, so Prof. Dr. Helga Schmucker, erste Lehrstuhlinhaberin der „Wirtschafts- und Arbeitslehre des Haushalts“ und habilitierte Ökonomin (vgl. Schmucker 1967). Die Erkenntnisse sollten für alle Bereiche des technischen, ökonomischen und sozialen Lebens nutzbar gemacht werden. ...




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Entwicklungen der Oecotrophologie

Die Oecotrophologie hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. Der erste Studiengang der Oecotrophologie wurde im Wintersemester 1962/63 an der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen eingerichtet. Das Studium war von Anfang an ein 8-semestriger Diplomstudiengang und wurde ursprünglich aufgebaut, da für das höhere Lehramt ein wissenschaftliches Studium vorausgesetzt wurde. Hier galt es, auch bei Berufs-, Berufsfach- und Fachhochschulen in hauswirtschaftlicher Richtung die wissenschaftliche Grundlage für eine hauswirtschaftliche Bildung und Ausbildung zu schaffen.

Ziel des Studiums war und ist es nicht, praktische Hausfrauen auszubilden, „sondern auf wissenschaftlichem Niveau den äußerst komplexen Vorgängen und Begründungen für das haushälterische Handeln in allen seinen technischen, ökonomischen, sozialen und ethischen Verästelungen systematisch nachzugehen“, so Prof. Dr. Helga Schmucker, erste Lehrstuhlinhaberin der „Wirtschafts- und Arbeitslehre des Haushalts“ und habilitierte Ökonomin (vgl. Schmucker 1967). Die Erkenntnisse sollten für alle Bereiche des technischen, ökonomischen und sozialen Lebens nutzbar gemacht werden. …


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Veröffentlicht: 12.06.2024

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